Ich habe für wegen Allergien meine vorherigen Katzen einige Jahre gebarft und für die ersten zwei Jahre auch Ole. Wir haben uns da an die "reine Lehre" mit allem was an Zusätzen so dazu gehört gehalten. Das ist schon aufwendiger als der Hund. Mir erscheint es schon ein Stück weit logisch, dass Katzen als Kleinbeutegreifer halt stärker als Hunde ein ausgewogenes Verhältnis bei den Mineralstoffen und Co brauchen. ABer man steht halt auch jeden Monat ein paar Stunden in der Küche zum vorbereiten und portionieren.
Die Ergebnisse waren gemischt. Der alte Kater fands super, aber er hat auch einfach mal alles gefressen was irgendwie fressbar aussieht. Die dazugehörige Katzendiva fands lange Zeit ziemlich eklig, aber ihr konnten wir das Fleisch über Mikroportiönchen unter dem Dosenfutter nach und nach schmackhaft machen. Beide sind mit ca. 12 Jahren gestorben, wobei das jeweils nix mit der Ernährung zu tun hatte (herzfehler und Cushing).
Der aktuelle Kater Ole fand Barf von Anfang an super, er ist auch damit aufgezogen worden. Von einen auf den anderen Tag vertrug er aber kein rohes Fleisch mehr. Kam innerhalb von 5 MInuten nach dem Fressen alles wieder retour. Egal ob mit oder ohne Zusätze und unabhängig von der Fleischsorte. Gekocht würde gehen, aber da ist mir dann irgendwann der Aufwand wirklich zu viel.
Jetzt gibts halt wieder Dose.
Sollten hier nach Ole jemals wieder Katzen einziehen würde ich es mit einem erweiterten Prey-Modell versuchen. Da hält sich der Zusatzstoffwahnsinn noch in einem überschaubaren Rahmen.