Beiträge von tinybutmighty
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Ich glaube, es kommt auf den Mann an, ob er sich "traut", mit Yorkie,Chi oder Co. rauszugehen. Ein selbstbewusster Mann steht über irgendwelche blöden Vorurteile und dieses Rollendenken, ein weniger selbstsicherer Mann oder einer, der einen Hund braucht, um sein Ego aufzuplieren, wird sich wahrscheinlich eher einen großen, kräftigen Hund holen - vielleicht auch dann, wenn die Rasse gar nicht so sehr in sein Leben passt.
Ich sehe vor allem ältere Männer mit kleinen Hunden - zwei nette Herren über 60 sind mir da gleich eingefallen, mit ihren Chis... finde ich total lieb irgendwie.
Dann fallen mir als Gegenstück zu diesen Herren zwei Männer mittleren Alters ein, die man wahrscheinlich eher als "Proleten" im Modernen Sinn beschreiben könnte... einer hat einen Golden Retriever, der andre einen Viszla. Ich wette, dass die sich nie mit einem Yorkie aus dem Haus wagen und dies als "unmännlich" empfinden würden.
Grundsätzlcih beobachte ich hier in der Stadt aber schon, dass immer mehr Männer mit Hunden kleiner Rassen unterwegs sind, insbesondere mit Terriern, Zwergpinschern, Maltesern und anderen Bichons...
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Im Großen und Ganzen bin ich mit meinem Kleinen (13 Monate) zufrieden, auch wenn wir Leinenführigkeit bisher nicht wirklich extra geübt haben. In bekannter Umgebung geht er meist an lockerer Leine und es ist sehr angenehm mit ihm. Wäre tolll, wenn er nicht öfters mal die Seite wechseln würde, aber damit kann ich leben.
Ab und zu zieht er schon noch, vor allem in unbekannten Situationen/Gegenden, aber nach einer Weile geht es wieder.
Nur Die Sichtungen fremder Hunde sind mit ihm nervig, weil er in 90 Prozent der Fälle hinwill, sogar wenn der andere Hund ihm aus der Entfernung deutlich zu verstehen gibt, dass er auf Kontakt keinen Bock hat. Ist aber auch "mea culpa", weil das hübsche Sätzchen "Kein Kontakt an der Leine" hier in der Gegend irgendwie null bekannt ist und ich darum erst später, als der "Schaden" schon angerichtet war, davon gehört habe. Jetzt versuche ich zwar, mit ihm an jedem Hund vorbeizulaufen, aber manchmal kommt es halt doch zu Kontakt an der Leine, okay, wenn beide sich ruhig und freundlich verhalten, finde ich es nicht schlimm, aber wenn er so zieht, wäre es mir lieber, die anderen Halter wären nicht teilweise so erpicht darauf, dass ihr Hund jetzt meinen beschnuppern geht^^
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Bei uns sind normale Spaziergänge einfach laufen. Ich kann meinen Hund (noch) nicht frei laufen lassen, darum bleibt er an der Leine. Ist mir hier in der Stadt auch sicherer so, obwohl wir in ruhigen Gegenden spazieren gehen. Mein Hund schnüffelt auch supergerne und ich sehe keinen Sinn darin, ihm das zu verbieten. Die Spaziergänge machen mir trotzdem auch Spaß, ich bin gerne draußen an der frischen Luft unterwegs, plaudere gerne mit den Besitzern anderer Hunde und freue mich, wenn ich in den ruhigen Straßen hier mal ein Eichhörnchen oder so sehe...
Außerdem gehen wir öfters mal in eingezäune Hundewiesen oder wier steigen in den Bus und fahren in den größeren Park hier in der Nähe, da kann man ein, zwei Stunden lang schön spazieren und es gibt zwei eingezäunte Hundeausläufe.
Trainieren tue ich mit meinem Hund nur unregelmäßig, habe aber auch keine "hohen" Ambitionen oder so und mache mir da keinen Stress. Wie es sich ergibt halt. Rückruf übe ich z.B. auf den Hundewiesen, wenn gerade kein anderer Hund da ist. Oder auf der Wiese im Park, wo ich ihn gemeinsam mit einer anderen Hündin (seiner Besten) frei laufen lasse.
Manchmal werfe ich auch Leckerli ins Gras oder lasse ihn bei einer Bank "Touch" machen oder sich hinsetzen, aber im Grunde genommen spazieren wir auch einfach - bin halt eher ein Otto Normalhundehalter

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Eine Freundin von mir hat einen schwarzen Havaneser. Ein wirklich entzückender und insgesamt sehr umgänglicher, unkomplizierter Hund. Sie bringt den Hund ab und zu mal zum Hundefriseur, schneidet das Fell manchmal aber auch selbst. Nicht ganz kurz, aber eben doch so, dass es nicht bis zum Boden runterhängt. Gebürstet wird die Kleine täglich, außerdem alle paar Monate mal gebadet.
Allerdings bleiben im Fell schon mal Blätter oder so hängen. Und für den Schnee trägt die Hündin einen Mantel, weil es sonst unangenehm für sie wäre, wenn ihr Fell am Bauch ganz nass würde.
Ich finde, ihr Fell fühlt sich recht weich an, aber irgendwie nicht ganz so weich wie das meines Langhaar-Chis.
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Ich denke schon, dass das gehen würde. Klar, der Hund wäre dann nicht alleine, aber im Büro habe ich dann auch nicht wirklich viel Zeit mich mit ihm zu beschäftigen, muss dann ja arbeiten.
ich denke nicht, dass der Hund daran viel Spass haben würde.Den Großteil des Tages verdöst ein Hund sowieso. Du brauchst dir also keine Sorgen darum zu machen, dass ihm im Büro zu langweilig wird. Ich würde ihm auch was zu Kauen geben, damit sind Hunde auch gerne mal eine ganze Weile beschäftigt. Mittags sollte es natürlich die Möglichkeit für eine kleine Spazierrunde mit dem Hund geben.
Ich würde dir auf jeden FAll von einem Welpen abraten. Im Tierheim findet man immer auch ruhigere, bereits erwachsene Hunde, die man dann nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auch gut ins Büro mitnehmen kann.
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Ich studiere derzeit, bin damit aber nicht zu 100 Prozent glücklich und gucke daher derzeit auch nach Jobinseraten. Ich brauche nicht wahnsinnig viel Luxus und habe daher vor, nur 30 Wochenstunden zu arbeiten.
Dabei werde ich es so machen, dass ich nachfrage, ob ich meinen Hund zumindest ein paar Mal die Woche mit ins Büro nehmen kann. Für die anderen Tage überlege ich mir etwas - einmal die Woche hat meine Mutter ihren freien Tag und kann auf den Kleinen aufpassen, ein- bis zweimal die Woche sind auch andere Familienmitglieder für eine Betreuung des Hundes verfügbar.Ich fände es aber auch okay, wenn mein Hund 1 bis 2 Mal die Woche mehrere Stunden am Stück alleine ist. Wobei meine Grenze da wohl ungefähr bei 6 bis 7 Stunden liegt - kommt aber auf den jeweiligen Hund an. Besteht aber die Möglichkeit, z.B. einen Sitter einzustellen, der zwischendurch kurz geht oder findet man eine gute Hundetagesstätte (wohne in der Großstadt, da gibt es zum GLück schon solche Angebote für Berufstätige), dann finde ich das natürlich schöner für den Hund, als alleine bleiben zu müssen.
Deine Abwesenheit ist ja ziemlich lange, ich würde an deiner Stelle zumindest nach einer Halbtagsbetreuung für den Hund Ausschau halten. Oder du redest mal mit deinem Chef, vielleicht darfst du den Hund ja zumindest tageweise mit ins Büro nehmen.
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Hmm - ich habe mir jetzt die ersten Seiten dieses Threads durchgelesen und bin vom Vegan-Bashing hier ziemlich schockiert. Obwohl es hier doch eigentlich um Hunde gehen sollte, werden Veganer da gleich mal als essgestört, verrückt etc. dargestellt. Ach ja, und natürlich sind sie alle mangelernährt

Ich selbst lebe seit gut zweieinhalb Jahren aus ethischen Gründen vegan, habe gemeinsam mit einer Freundin von einem Tag auf den anderen umgestellt. Mir geht es gut, ich bin fit und gesund, das Einzige, was ich supplementiere ist Vitamin B12. Und ja, ich lebe mit diesem ach so unnatürlichen Supplement besser als mit dem Wissen, dass für meine Gier auf tierische Lebensmittel der Welthunger bestehen bleibt, Tiere auf grausamste Weise geschlachtet werden und die Umwelt vergiftet wird.
Und wenn man sich das heutige Fleisch so anguckt - z.B. wie die Tiere da meistens gefüttert werden - ,dann kann man da auch nicht mehr von ach so natürlich sprechen.Das Thema "Vegane Hundeernährung" finde ich interessant. Meinen Hund ernähre ich nicht vegan, einfach weil ich das Gefühl habe, dass es einen Unterschied zwischen Hund und Mensch gibt. Wir Menschen können auf Basis von Fakten ethisch korrekte Entscheidungen treffen, Hunde aber nicht. Natürlich entscheide ich vieles für meinen Hund (wann wir rausgehen, was geübt wird, wann er spielen darf etc.), aber seine Ernährung auf vegan umzustellen, ist zumindest derzeit noch unvorstellbar für mich.
Ich glaube durchaus, dass vegane Hunde gesund bleiben und sehr alt werden können. Zumindest bin ich in zahlreichen veganen Gruppen unterwegs und kenne darum einige Leute, die ihre Hunde vegan ernähren. Die Hunde gehen daran nicht zugrunde, sind ebenfalls fit und gesund.Aber in meinen Augen ist es halt schon irgendwie schwierig. Mein Hund würde jedes Obst und Gemüse für Fleisch stehen lassen. Wir Menschen unterscheiden uns von den Hunden. Ich möchte meinem Hund diese Ernährungsweise nicht "aufzwingen", auch wenn ich dafür in Kauf nehmen muss, dass andere Tiere sterben. Aber ich denke mir, letztlich ist mein Hund ein Familienmitglied. Und ich lasse jedem der Familienmitglieder, die freie Entscheidung, wie er/sie sich ernähren möchte. Wieso sollte ich meinen Hund also dazu zwingen, so zu essen wie ich?
Ich glaube, zunächst einmal ist es wichtig, bei den Menschen ein Bewusstsein zu schaffen. Denn solange so viele Menschen in so riesigen Menschen Fleisch essen, ist es eh total zweitrangig, wie jetzt Haustiere ernährt werden.
Ich denke, bei meinem Hund entscheide ich vor allem nach Bauchgefühl, und dieses Gefühl sagt mir, dass eine fleischfreie Ernährung ohne andere tierische Produkte für ihn nicht zufriedenstellend wäre.
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weil sie wahrscheinlich viele kennen, die es nicht sind

wir haben letztens auch einen Chi getroffen, er blieb vor Romana stehen als sie zum spielen aufgefordert hat. Sowas sehe ich nicht oft!Also, mir erzählen viele Großhundebesitzer, dass sie Chis kennen und was für tolle kleine Kerlchen das sind, sofern man sie Hund sein lässt. Erst neulich traf ich in der Hundezone die Halterin eines Großpudels, die meinte, Chis seien so ziemlich die selbstbewussteste Hunderasse, die sie kennt.
Und ich finde, der Rassestandard spricht ja auch Bände, ist doch die Rede von "mutig, wachsam, aktiv und ruhelos".Bezüglich Kommunikation: Gibt halt leider Kleinhundebesitzer, die meinen, jeder größere Hund sei eine Gefahr für ihren Fiffi - dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn solche Kleinhunde aufgrund mangelnder Sozialisierung zu Kläffern werden. Das hat nix mit der Rasse zu tun, nur mit Leuten, die sich eine bestimmte Rasse zulegen und dann nicht mit ihr umzugehen wissen, weil sie den Hund z.B. total verzärteln.
Und was Chis und größere Hunde betrifft: Da finde ich es auch wichtig, drauf zu achten, wie der Große so drauf ist. Ich kenne leider auch ein paar große Hunde, die total distanzlos sind und meinen, ein Kleinhund sei ein "Spielzeug". Ich finde, da muss man seinem Hund halt Grenzen setzen, wer braucht schon total unkontrolliertes Spiel? Ich würde meinem großen Hund auch nicht erlauben, total wild und ungestüm mit einem Kleinhund zu spielen, ihn gar zu hetzen etc. Genauso bringt man seinem Hund ja auch bei, wie er sich gegenüber menschlichen Babys und Kleinkindern zu verhalten hat oder gegenüber Katzen und Kleintieren. Zum Glück gibt es auch viele große Hunde, die anders sind. An einem Mangel von Sozialkontakten leidet mein Hund sicher nicht

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Und die meisten 2 - 3 kg - Kleinhunde sind nervös, weil sie vor meinen 15 - 26 kg Hunden Angst haben....
Oder die Kleinhundhalter, die nicht aufpassen, dass ihr "Winzling" nicht unter die Pfoten gerät....
Schon schlimm (für mich!), dass man Hunde nicht einfach mit Hunden kommunizieren lassen kann, sondern wegen der "Zerbrechlichkeit" drauf verzichten soll.....Komisch, anscheinend ist mein CHi gar kein Chi - warum spielt er denn sonst mit Labrador Retrievern, Rottis und anderen großen Rassen? Und warum ist sein bester Kumpel dann ein RHodesian Ridgeback?
Und warum ist eine der häufigsten Reaktionen von Haltern großer Hunde, wenn sie meinen CHi sehen: "Die Kleinen sind echt mutig" 