Beiträge von tinybutmighty

    Ich bin nicht soo heikel mit meinen Büchern, könnte das auch gar nicht. Ich nehm Lesestoff ja auch mit für den Weg zur Arbeit, wenn wir aufs Land fahren etc, lese auch beim Essen... Klar passe ich auf, dass das Buch dabei in möglichst gutem Zustand bleibt, aber mal ein kleiner Fleck kann schon passieren. Solange ich selbst die Verursacherin bin, ist es halb so wild :lol: Mein Lieblingsbuch sieht inzwischen recht zerlesen aus, ich finde aber, "das gehört so".

    Ähm - ich finde die Antworten jetzt nicht schlimm :ka: Manche Leute hier schreiben halt etwas direkter als andere, aber alle hier haben sich ehrlich Mühe gemacht, sind auf deinen Text eingegangen und haben brauchbare, konstruktive Tipps gegeben - da geht es anderswo deutlich heftiger zu.

    Ich hoffe, du nimmst die Ratschläge dennoch an.

    Tatsache ist doch auch einfach, dass du einen ziemlich anspruchsvollen Mischling hast, der sicher nicht in jede Lebenssituation passt - dass man da mehr üben muss und evtl an mehr Aspekten arbeiten muss als mit dem netten kleinen Begleithund, finde ich nicht überraschend.

    Ich würde dir auch zu Einzelstunden bei einem kompetenten Trainer raten, der Erfahrung mit den Ausgangsrassen deines Hundes hat und belohnungsorientiert arbeitet. Noch ist der Hund jung, doch sein Verhalten wird sich natürlich festigen, wenn man nicht gegensteuert. Vieles von dem was du beschreibst finde ich durchaus junghundetypisch, aber zB das Verbellen von Menschen kann schnell zu einem größeren Problem werden.

    Es macht doch nichts, dass du viel schreibst. Ich finde es sehr gut und vernünftig von dir, dass du dir so viele Gedanken machst.

    Ich habe zwar keine offizielle Diagnose - jedenfalls keine aktuelle; vor einigen Jahren wurde bei mir Dysthymie diagnostiziert, aber das ist schon lange her - , aber mir hilft Rex im Alltag auch ungemein. Er ist natürlich kein ausgebildeter Therapiehund, aber "he keeps me going". Er motiviert mich tatsächlich, rauszugehen, mich nicht hängen zu lassen und nicht zu verkriechen. Außerdem ist mir durch ihn das Knüpfen von Kontakten sehr stark erleichtert worden.
    Er tut mir wirklich gut.

    Dass du als Kind so dermaßen unschöne Sachen erleben musstest, tut mir sehr leid :( :

    "Der Junge, der vom Frieden träumte" hab ich gelesen. Fand es mittel - sehr interessante Thematik, Umsetzung gefiel mir teils nicht so gut (zu oberflächlich). Da war mir "Während die Welt schlief" lieber - darin geht es auch um den Palästina-Israel-Konflikt.


    Ich bin jtz auf den letzten Seiten von "Necessary Lies" von D. Chamberlain. Klare Leseempfehlung von mir! Es geht um eine junge Frau die Anfang der 1960er als Sozialarbeiterin anfängt und schnell eine Familie kennenlernt, bestehend aus zwei verwaisten Mädchen die nun in Armut mit der Großmutter aufwachsen, welche aber selbst überfordert ist. Die 17-jährige, geistig beeinträchtigte Mary Ella hat schon einen 2-jährigen Sohn und wurde nach dessen Geburt ohne ihr Wissen sterilisiert - die Sozialarbeiter fanden, das sei besser und haben bereits beschlossen am besten auch Ivy, die 15-jährige, zu sterilisieren. Die junge Sozialarbeiterin Jane lässt diesen Fall sehr nahe an sich rangehen und ist von der Eugenik-Sache immer weniger überzeigt, womit sie jedoch nur auf Unverständnis von Kollegeb und Vorhesetzten stößt...
    Wirklich ein Buch das unter die Haut geht.

    Hallo Line,

    Ich würde einmal abwarten wie es dir in 2 Jahren geht. In der Zeit kann sich ja doch noch mal einiges verändern. Wenn du dann das Gefühl hast, ein Hund würde gut in dein Leben passen und du hast ausreichend Zeit fůr ihn und kannst ihn auch finanzieren, warum nicht? Man sollte sich nur immer überlegen, wer sich um den Hund kümmert, wenn dies mal zeitweise aus psychischen Gründen für einen selbst schwierig ist.

    Mit der Assistenzhund-Sache kenne ich mich leider nicht so gut aus, da wissen andere vielleicht mehr.