Beiträge von tinybutmighty

    @Stachelschnecke Also, als ich es vor ein paar Jahren zum ersten Mal gelesen habe, gefiel es mir gar nicht soo gut. Beim nochmaligen Lesen jetzt hingegen fand ich es plötzlich fast genial :tropf: Es geht im Grunde um eine Familie aus dem mitzleren Westen der USA. Alfred, der Familienvater, der wirklich kein Sympathieträger ist, entwickelt im Laufe des Buches immer stärker Parkinson und Demenz und allein die Beschreibungen seiner zunehmenden Verwirrung sind brilliant in ihrer Nähe zur Realität - richtig beklemmend...
    Enid ist seine Frau und die Mutter seiner Kinder und Alfred war ihr gegenüber nicht wirklich liebevoll...Enid ist auch wahmsinnig lebensecht beschrieben, ihre Gefühle und Gedanken und Entwicklung...
    Sie setzt es sich in den Kopf, noch mal mit allen ein gemeinsames Weihnachten in St. Jude in dem Haus, in dem sie mit Alfred wohnt, zu verbringen. Ihte erwachsenen Kinder sind aber alle sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt. Auch die drei fand ich irre gut dargestellt und ich fand es beeindruckend, dass Franzen so eine minutiöse Beobachtungsgabe für Zwischenmenschliches und die alltäglichen menschlichen Abgründe hat... die Beziehungen von Gary und Caroline, zwei der erwachsenen Kinder, sind da das perfekte Beispiel.
    Mich hat das Bucg wirklich gefangen genommen, ich war richtig "drin" in der Familiengeschichte.
    Franzen schreibt sehr detailreich, lirfert auch gern kleine "Abhandlungen" zwischendurch über Wirtschaft, Politik etc. - das muss man mögen. Aber es ist einfach stimmig, das ganze Buch.

    Wir sind zurück vom kurzen Steiermark-Trip. Gestern um 7:40 ca. sind wir bei unserem Haus angekommen. Rex hatte einen super Tag mkt morgendlicher Feldrunde, abendlicher Teichrunde, viel Chillzeit im Garten, Besuch bei den Hühnern vom Onkel, und Katzen zum Verbellen gab's auch xD Heute früh sind wir dann noch die Kühe angucken gegangen und warsn dann noch in NÖ bei meiner Uroma, wo wir ausgiebig im Garten gechillt haben.
    Trotzdem freu ich mich schon jtz auf nächstes WE - irgendwie fehlt mir das Wandern immer so schnell |)

    Wir sind übers WE in unserem Haus auf dem Lande und der Super-GAU ist passiert: Hab neine derzeitige Lektüre - immer noch Franzen's "The Corrections" - daheim vergessen :fear:
    Aber wenigstens habe ich vor Ort ein Buch gefunden, das ganz interessant sein könnte: "Es geht uns gut" von Arno Geiger. Spielt in und um Wien im 20. Jhdt. und geht um das Leben einer Familie in diesem von 2 Weltkriegen geprägten Jahrhundert.
    Trotzdem freue ich mich, morgen wieder mit der eigentlichen Lektüre wieder vereint zu sein :ops: