Beiträge von tinybutmighty

    Mich würde auch interessieren, wie alt die Töchter sind? Von der ursprünglichen Schilderung hatte ich da jetzt eher Kinder im schulpflichtigen Alter im Kopf - und da hätte ich ganz klar den Tipp gegeben, Hunde und Kinder nicht alleine zu lassen, und dafür zu sorgen, dass der Hund sich von den Kindern möglichst nicht bedrängt fühlt. Sind die Töchter tatsächlich schon älter, so würde ich empfehlen, dass sie sich einfach mal etwas mit Hundeverhalten, insbesondere Welpenverhalten, informieren und dass Regeln aufgestellt werden für den Umgang mit dem Hund, an die sich dann alle Familienmitglieder halten.

    Grundsätzlich ist es absolut normales Welpenverhalten, dass die Beißhemmung erst mal erlernt werden muss - es klingt aber so, als ginge es hier gar nicht primär um Spielsituationen, in denen Welpen manchmal noch etwas zu doll ihre Zähnchen einsetzen, sondern um Situationen, in denen sich der Welpe unwohl und bedrängt fühlt (Geschirr anziehen, vom Sofa runterheben...) Hier würde ich auf klare Signale setzen, also auch ein Signal fürs Hochgenommen-werden etablieren. Kein Hund findet es lustig, einfach plötzlich nach oben gerissen zu werden und den Boden unter den Füßen zu verlieren. Als Kleinhundbesitzerin habe ich da auch ein Signal, nämlich "Hoch". Das sage ich, bevor ich meinen Hund hochnehme und dadurch weiß er, was gleich geschehen wird, und bleibt ruhig. Auch das Anziehen könnte man mit einem Signal ankündigen, zudem würde ich darauf achten, dass man sich dabei zum Hund hinuntersetzt und nicht über ihm "ragt", das macht viele Hunde nämlich nervös. Man kann das Geschirr auch "schönfüttern", so lässt der Hund es sich zukünftig eventuell lieber anziehen.

    Das Knurren und Schnappen einfach zu "verbieten" wäre nicht richtig, hier scheint es vor allem darum zu gehen, dass ihr selbst, insbesondere die Töchter, den Umgang mit dem Hund so anpassen, dass er sich nicht in die Ecke gedrängt fühlt.

    Weil ich die Woche frei hab, hat Rex jetzt jeden Tag volles Programm :lol: Gestern waren wir im Wienerwald zwischen 3-3,5 Stunden wandern, und danach war er so platt, dass er nur noch gepennt hat. Und gleich muss ich den armen Kerl wieder aus dem Bett holen, weil wir eine Freundin mit ihrem Papillon treffen...und morgen und übermorgen stehen Zugfahrten nach NÖ auf dem Programm... Ich glaub, wenn ich wieder arbeiten gehe, wird Rex erst mal ein paar Faulenzer-Tage einlegen xD

    Ich finde so einen Buggy nicht peinlich und ja, ich bin der Meinung, bei manchen Hunden in manchen Situationen kan so ein Teil schon hilfreich sein.

    Ich selbst bevorzuge die Hundetasche - diese brauche ich hauptsächlich, um Rex in den Öffis zu transportieren. Vielleicht wäre ne Schulter-Umhängetasche eine Option? Eine Freundin hat eine solche für ihren ca. 6,5 kg Havaneser.

    Würde mich beim Buggy halt drauf einstellen, dass der ein oder andere blöde Spruch kommt. Da braucht man vermutlich eine gewisse "Mir egal"-Einstellung. Mir wär's egal, sollen die Leute sich halt aufregen :D

    Ui, hier geht ja die Post ab :lol:

    Ich werde hier auch ab und zu mal reingucken und bin gespannt, wer die "Challenge" tatsächlich schafft.

    Ich selbst werde wohl nicht mitmachen, soo viel Lesezeit habe ich dann ja leider doch wieder nicht, da möchte ich mir meine Bücher lieber frei nach Gusto aussuchen =) Aber ich wünsche allen, die mitmachen, ganz viel Spaß :winken:

    Kann mich den Vorschreibern da nur anschließen - schmeiß diesen ganzen Dominanzquatsch schnell über Bord. Gerade bei einem ohnehin schon sensiblen Welpen kannst du damit ganz viel kaputtmachen und das Vertrauen des Hundes in dich zerstören.

    Für mich liest sich der bisherige Umgang mit dem Welpen ziemlich ruppig und wenig einfühlsam. Das ist ein Baby - ein Hundebaby zwar, aber eben ein Baby. Und Welpen sind nun mal noch nicht stubenrein, knabbern Sachen an, sind ab und zu mal überdreht und können noch keine Kommandos befolgen. Alles völlig normal und nichts, wofür man den Hund "bestrafen" oder sich übermäßig den Kopf zu zerbrechen braucht.

    Gib dem Knirps einfach Zeit und sei geduldiger mit ihm. Und: Da Fellpflege bei nem Sheltie ja vermutlich regelmäßig nötig sein wird und er Pflegemaßnahmen inzwischen wohl eher negativ abgespeichert hat, würde ich da besonders geduldig und liebevoll mit ihm umgehen. Lies dich vllt mal ein wenig ins Medical Training für Hunde ein, manches davon lässt sich bestimmt abwandeln für Fellpflege.

    @Rübennase Meine Favoriten sind im Endeffekt ja auch Bücher mit 500-1000 Seiten. Dieses völlige "Eintauchen" und die Identifikation mit den Charakteren hat man dann einfach eher.

    @Stachelschnecke Von Jodi Picoult kommt auf jeden Fall nix auf die Liste =) Über die ethisch-moralischen Fragestellungen, die sie in vielen ihrer Bücher aufwirft, kònnte man zwar hervorragend diskutieren, aber ich hab die meisten ihrer Bücher schon mehrmals gelesen und mag jetzt nicht noch mal :tropf:

    DjaGin: Meinst du mit dem Waldbuch eines von diesem Peter Wohlleben (oder so ähnlich)? Da würde mich deine Meinung sehr interessieren. Ich überlege, auch mal so ein Buch zu lesen, bin schließlich voll der Waldfreak :herzen1:


    Ach, ich zwinge mich gerade, nicht zu schnell zu lesen bei "Under A Pole Star"...bis jetzt gefällt es mir echt gut und ich mòchte noch lange was davon haben. Na, mal gucken, eigtl bin ich die nächsten Tage eh recgt verplant mit Treffen & Co. Allerdings hab ich am Mittwoch ne Zugfahrt von Wien nach NÖ vor mir... falls Rex mich lässt lese ich dann gemütlich im Zug, yeah :applaus:

    Wie läuft so ein Besuch denn konkret ab? Ich denke, ein Knackpunkt wird es wohl sein, dass deine Mutter den Hund hauptsächlich in Ruhe lässt und nicht ständig Aufmerksamkeit schenkt. Manche Hunde werden durch so was ja wirklich total hibbelig.

    Vielleicht würde es helfen, ihn an einer Hausleine zu lassen und/oder eine Decke/einen Korb von zuhause mitzunehmen und ihm das als Rückzugsort anzubieten bzw. ihn da rauf zu schicken.