Beiträge von tinybutmighty

    Ich finde die Arbeitszeiten grundsätzlich absolut nicht tragisch, wenn für die 3 vollen Tage eine Lösung gefunden wird. Ich arbeite VZ und an den Tagen, an denen meine Familie Rex nicht betreut, ist er bei einer Hundesitterin. Diese macht ihren Job hauptberuflich und ist somit eine gute langfristige Lösung für mich, zumal mein Hund sich bei ihr sehr wohl fühlt.
    Vielleicht wäre eine solch professionelle Betreuung ja auch für dich eine Überlegung wert?

    Es gibt scheinbar immer wieder mal kastrierte Rüden, die für andere Hunde sehr spannend riechen.

    Du solltest deinen Hund schützen und möglichst erst gar nicht zulassen, dass andere Hunde ihn besteigen oder sonstwie drangsalieren.

    Vielleicht gibt es in deiner Gegend ja auch ein paar Hunde, die dieses Verhalten nicht zeigen und sich mit deinem Hund verstehen? Dann würde ich an deiner Stelle diese als regelmäßige Spielgefährten für deinen Hund etablieren umd ihn vor Fremdhundbegegnungen lieber schützen.

    Ich hab nächstes WE auch wieder Schnupperstunde in einer Hundeschule. Ein Longierkurs wäre das. Mir käme entgegen, dass nur jeden 2. Samstag eine Einheit stattfindet. Das finde ich eigentlich ohnehin besser, weil ich am WE einfach auch gern mit Rex wandern gehe. Bei meiner Stamm-HuSchu habe ich das Glück, das diese direkt am Waldrand liegt. Nach meinem ZOS-Kurs im Herbst sind Rex und ich dann nach der HuSchu einfach 1,5 Stunden durch den Wald spaziert und zur Straßenbahn, die uns letztlich wieder heimwärts führte.

    Momentan freue ich mich sehr darüber, dass es nachmittags schon wieder länger hell bleibt. Gerade am Freitag kann ich dann nachmittags auch bald wieder noch für 1-2 Stunden mit Rex in den Wald fahren :applaus:

    Leider nervt es mich immer total, wenn ein Wochenemd-Tag mal nicht so gut läuft wie geplant |) Heute hab ich irgendwie keine gescheite Wandertour zustande gebracht, und das Wetter war echt verrückt - Schnee, richtig heftiger Schneefall, dann auf einmal Sonne und soo warm, dass ich mir im Wald die Jacke ausziehen musste, dann plötzlich wieder Kälte und Schnee...

    Gerade wenn die Aufzucht vielleicht auch nicht so optimal war, denke ich, dass es gut sein kann, dass der kleine Zwerg sich vor dir fürchtet, weil du ihm als Bedrohung erscheinst. Männer sind ja oft größer und kräftiger, hinzu kommt dann noch die tiefere Stimme und das generelle Auftreten.

    Für ganz wichtig halte ich es daher, den Kleinen auf keinen Fall zu bedrängen. Gerade an seinen Ruheplätzen, zB wenn er im Korb liegt, sollte man ihn wirklich in Ruhe lassen und nicht zu ihm gehen, um ihn zu streicheln, auch wenn das schwer fällt.

    Bei Interaktionen mit dem Hund wie zB Geschirr anziehen oder Leckerli geben solltest du auf deine Körpersprache achten. Nicht über den Hund beugen, lieber in die Hocke gehen, nicht plötzlich nach ihm greifen.

    Damit der Hund lernt, dir zu vertrauen, könntest du zB regelmäßig mit ihm Gassi gehen und ihm auch mal behutsam neue Orte zeigen . Das schafft schöne gemeinsame Erlebnisse. Überfordere ihn aber nicht, geh es langsam an.

    Gemeinsames Spiel ist auch eine gute Möglichkeit, wenn der Hund sich damit wohl fühlt.

    Du könntest auch mal in die Hocke gehen und behutsam Leckerlis in seine Richtung rollen, und nach einer Weile lässt du die Leckerlis dann so rollen, dass er etwas näher an dich ran muss, um sie zu bekommen. Wenn du merkst, er traut sich nicht, lass die Leckerlis wieder weiter rollen.
    Traut ee sich näher an dich ran, greife nicht nach ihm,zwinge ihm auch keine Streicheleinheiteb auf, sondetn rede einfach mit ruhiger und sanfter Stimme zu ihm.
    Er wird bestimmt von sich aus auf dich zukommen und Vertrauen fassen, wenn du ihm die nötige Zeit gibst.

    Für mich liest sich das alles sehr gut durchdacht und ich denke auch, dass ein Golden Retriever gut zu eurem Alltag passen wird.

    Zur Büro/Betteuungsfrage: Da kommt es immer sehr auf die Umstände an - wie verständnisvoll sind die Kollegen? Gibt es viel "Ein und Aus", zB von Kunden? Um schlechte Stimmung im Büro zu vermeiden, würde ich einen Hund erst zur Arbeit mitnehmen, wenn er zuverlässig stubenrein ist.
    Es geht ja dann erstmal nur um 2 Tage die Woche, die der Hund ins Büro mitmüsste? Ich denke, das sollte schaffbar bzw auch durch einen Sitter überbrückbar sein. Ich persönlich sähe jedenfalls kein Problem in tageweiser Fremdbezreuung eines Junghundes, gerade professionelle Hundesitter sollten sich ja an eure Vorgaben halten und werden an ihm im Normalfall auch nicht "rumerziehen". Man sollte sich natürlich immer erstmal gut ansehen, wie die Person ist und ob die Betreuungsform gut zum Hund passt.

    Ich sehe da also nichts, was gegen einen Hund spricht.