Beiträge von tinybutmighty

    Wir hatten heute beim Wandern eine Rehbegegnung... Rex war offline, links von uns Feld, rechts Wald, plöttlich wurde Rex auf dem Pfad immer schneller und hüpfte dann in den Wald rein. Ich dachte, da ist ein anderer Hund, plötzlich sah ich dann einen jungen Rehbock. Rex und er standen sich vllt 5 Meter voneinander entfernt gegenüber und waren beide verwirrt :tropf: Rex ließ sich abrufen, doch als der Rehbock dann wenige Metee vor uns aus dem Wald sprang und über das Feld davonlief, wollte Rex hinterher...zum Glück konnte ich ihm am Mantel packen.
    Habe ein etwas schlechtes Gewissen, dass Rex das Reh aufgeschreckt hat :/ Allerdings hatten wir schon ein paar Mal offline Rehbegegnungen, und diese jagen wollte er nie so richtig. Muss ich wohl in nächster Zeit besser aufpassen.

    Einen Hasen haben wir auch gesehen, da war zum Glück aber gerade die Leine dran.

    Sicher, dass sie des Öfteren grundlos gescharrt hat? Vllt hat sie ja doch was Leckeres gerochen? Hunde haben schon ein feineres Näschen als wir ;) Würde ein Hund so ein Verhalten regelmäßig grundlos zeigem, dann würde ich mir da schon Gedanken machen

    Aber: Zumindest auf dem Video sehe ich einen ganz normalen Hund der gern an was Leckeres möchte. Mein 3jähriger Chi würde, wenn ein Leckerli in ner Sofaritze festeckte, stundenlang das Möbelstück bearbeiten und der ist auch ein ganz normaler - verfressener ^^ - adulter Hund. Ein halbherziges "Nein" würde ihn da kaum stören. Ich würde aber auch das lecker riechende Teil zu entfernen versuchen, damit er sich gar nicht erst reinsteigert :D

    Bin jetzt über Seite 300 bei "Töchter einer neuen Zeit" von Carmen Korn. Mir gefällt das Buch bislang ganz gut, es liest sich sehr flüssig und kurzweilig. Mir fehlt jedoch gelegentlich ein wenig die "Tiefe", insbesondere im Hinblick auf die charakterliche Entwicklung und Gefühlswelt der Protagonisten. Mag aber teils auch den Zeitsprüngen - bis zu mehrere Jahre am Stück - geschuldet sein.

    Das Politische könnte für meinen Geschmack gern eine noch größere Rolle im Buch einnehmen, über"zu wenig" Geschichtliches kann ich mich allerdings nicht beklagen.

    Mein liebster historischer Roman wird es nicht, aber lesenswert finde ich das Buch schon.

    Ich würde den Hund auch an die kurze Leine nehmen. Alternativ oder zusätzlich zB Korb oder Decke von zuhause mitnehmen - vielleicht nimmt der Hund den bekannten Ruheplatz nach einer Weile ja an.

    Würde zusätzlich darauf achten, dass die Leute, die man besucht, den Hund möglichst ignorieren und nicht durch ständiges Schebken von Aufmerksamkeit noch zusätzlich "hochpushen".

    Ich habs ja auch am Sonntag ausgelesen.

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    Mir hat das Buch insgesamt betrachtet schon ziemlich gut gefallen! Okay, vom Schreibstil her war es jetzt nicht unbedingt "brillant", wobei ich und deutsche Übersetzungen - naja, ihr wisst ja, dass ich da etwas eigen bin |) Aber es las sich sehr flüssig.
    Die Thematik fand ich ja sehr interessant - ich glaube, von diesen "Waisenzügen" hatte ich davor tatsächlich auch noch nie gehört, obwohl das ja doch eigentlich einen ziemlichen Umfang hatte, dieses Verfrachten elternloser, armer Kinder in Züge... Auf jeden Fall ein berührendes und auch wichtiges Thema, das die Autorin aufgegriffen hat und ich fand die Umsetzung insgesamt auch sehr gut gelungen.
    Mir hat am besten der Teil des Buches gefallen, als Niamh noch Kind war, in den Zug gesetzt wurde und ins Ungewisse fuhr. Meiner Meinung nach hätte das Buch auch 200-300 Seiten umfangreicher sein dürfen, dann hätte man noch mehr/genauer über Niams Kindheit und Jugend berichten können. So ging ja doch alles recht "zackig", obwohl einem Kind ja schon ein paar Monate in einer lieblosen Familie ewig vorkommen müssen.
    Das letzte Drittel fand ich gerade im Vergleich zum Beginn auch etwas schwächer. Es war halt etwas kitschig, dass Niamh und Dutchy sich tatsächlich wiedertrafen und ineinander verliebten und dass am Ende auch noch Niamhs Tochter ausfindig gemacht wurde, war vielleicht auch eine Spur dick aufgetragen. Ich muss aber ehrlich sagen, dass es mir wie @Stachelschnecke ging - ich brauchte bei diesem Buch ein Happy End! Und fand es dann doch ganz schön, zumal es ja auch nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, dass es ab und an so eine Reunion gibt...
    Die Idee der Autorin, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen, indem Molly Sozialstunden bei Vivian ableisten musste, hat mir übrigens gut gefallen. Ebenso die Idee mit dem "Portage"-Schulprojekt und wie Alt und Jung sich dadurch annähern.

    Ich hab mich am Anfang wirklich sehr drüber geärgert, dass man den - doch sehr überraschenden und ja doch irgendwie offenen - Schluss des Romans geändert hat, @Meeko030.
    Je älter ich werde - und je öfter ich den Film gesehen habe - desto mehr kann ich mich aber damit anfreunden.
    Mittlerweile kommt mir das Buch-Ende sogar ziemlich weit hergeholt und künstlich vor. (Um vielleicht die ethische Frage noch stärker zu betonen? Keine Ahnung.)
    Der Film endet tatsächlich realistischer - und irgendwie versöhnlicher, ohne zum super-Duper-Alle-Geheilt-Happy-End zu verkommen...

    Genau so empfinde ich das auch :)