"Abbitte" sollte ich wohl auch unbedingt bald lesen. Hatte es ja auch als Vorschlag auf meiner Leserunden-Liste.
Jetzt bin ich zudem neugierig auf "Swing Time" ![]()
"Abbitte" sollte ich wohl auch unbedingt bald lesen. Hatte es ja auch als Vorschlag auf meiner Leserunden-Liste.
Jetzt bin ich zudem neugierig auf "Swing Time" ![]()
So, "Butcher's Crossing" fertig gelesen. Bin leider die Woche oft nicht so recht in Lesestimmung gelesen und war in Gedanken oft woanders, leider. Das Buch ist nämlich meiner Ansicht nach wirklich gut, auch wenn die Thematik - vier Männer, die aufbrechen, um eine Herde Büffel zu jagen, die einer von ihnen viele Jahre zuvor gesehen hat und unbedingt erwischen möchte - natürlich recht speziell ist. Aber eben so gut geschrieben, dass das nichts ausmacht, jedenfalls mir nicht. Sprachlich wirklich sehr schön, ähnlich wie "Stoner" halt, nur wird eine ganz andere Geschichte erzählt. Von der Stimmung her eher ein karges, deprimierendes Buch, aber auch interessant und einfach schön zum Lesen in seiner Schlichtheit.
Also, ob man eine enge Bindung zu seinem Hund hat, hat mit dem Alter wirklich rein gar nichts zu tun... Sorry, dass ich das auch nochmal aufgreife, aber ich finde einfach, das ist ein trauriges Vorurteil, dass es Tierheimhunden immer noch unnötig erschwert, ein neues Zuhause zu finden...
Zum Thema "Welpe und Vollzeitjob": Je nach Situation ist das sicherlich möglich. Ist man aber auf Fremdbetreuung angewiesen, dann ist es einfacher, eine Fremdbetreuung für einen Junghund bzw. einen erwachsenen Hund zu finden als für einen Welpen. Nicht jede Hundetagesstätte bzw. jeder Hundesitter hat einen "welpenverträglichen" Tagesablauf. Welpen brauchen ja z.B. besonders viel Schlaf, müssen öfter, dafür aber kürzer raus, und sie brauchen natürlich auch noch sehr viel Erziehung. Ein Sitter, der mehrere Hunde betreut und nicht nur den Welpen, müsste also einerseits seinen erwachsenen Gästen gerecht werden, andererseits aber auch dem Welpen.
In einer größeren HuTA, in der mehrere Mitarbeiter tätig sind, mag das funktionieren. Da sollte man sich aber schon vor der Welpenanschaffung diese HuTa genauestens ansehen und gucken, ob diese einen kompetenten Eindruck macht und ob sie wirklich so "welpentauglich" ist, wie sie sich selbst beschreibt.
Mein Hund geht erst in Fremdbetreuung seit er 2 Jahre alt ist, davor war meine Lebenssituation anders. Er kam als Junghund zu mir und damals musste er nur ab und zu von meinen Großeltern gesittet werden, was problemlos geklappt hat.
Inzwischen hat er seine Hundesitterin, die professionell Hundebetreuung macht. Ein Welpe ist aber nicht unter ihren Gästen. Dafür vom Junghund bis zum Senior alles dabei, wobei sie eigentlich nie mehr als 4 "Tagesgäste" hat, was mir auch gut gefällt.
Ich weiß nicht, ob meine Sitterin einen Welpen betreuuen würde, ich stelle es mir aber etwas schwierig vor. Sie geht mit den Hunden sehr oft lange spazieren (also 1,5 bis 2 Stunden aufwärts), da müsste der Welpe dann getragen werden oder in einem Wagen geschoben. Außerdem chillen die erwachsenen Hunde bei ihr zuhause auch viel. Hätte sie einen Welpen, müsste sie mit diesem ständig rausgehen, damit er stubenrein wird, und auch noch Pfützen aufwischen, wenn doch mal was danebengeht. Ich glaube, das wäre doch eher stressig ![]()
Ich würde in der Lebenssituation also eher zu einem Junghund oder bereits erwachsenen Hund aus dem Tierschutz tendieren. Leider ist es teils nicht ganz so einfach, einen Hund vermittelt zu bekommen, wenn man VZ arbeitet. Unmöglich ist es aber auch nicht, man sollte eben nur bereits einen Plan haben, wie man seinen Tagesablauf gestalten möchte, und diesen dann darlegen. Ich denke, bei einem erwachsenen Hund ist es unter Umständen sogar einfacher einzuschätzen, ob er mit einer Fremdbetreuung glücklich wäre.
Ein Hund, der sich gern den Pulli anziehen lässt, das ist schon irgendwie ein Phänomen
Rex verkrümelt sich immer gleich, wenn ich mit Mantel oder Pullover daherkomme. Deshalb verstecke ich sein Gewand meist hinter meinem Rücken und locke ihn mit einem Leckerli zu mir, damit ich ihn anziehen kann.
Huch, da hab ich ja einiges verpasst in den letzten 24 Stunden... aber naja, scheinbar besser so
Ich find übrigens, dass einige der Titel der "Horizonterweiterung"-Liste doch eigentlich ganz "anspruchsvoll" waren und letztlich entscheiden halt die Stimmen, was dann gelesen wird. Ich hab ja zu der Liste z.B. von Chinua Achebe "Alles zerfällt" beigetragen und dem auch meine Erststimme gegeben und ich verspreche, dass dieses Buch über die Kolonialisierung Nigerias alles andere als "seicht" ist. Also, wenn einem das gewählte Leserunden-Buch nicht zusagt, kann man sich ja immer noch die anderen Titel angucken, die zur Auswahl standen, und vllt. findet man ja darunter was, das einen anspricht ![]()
Ich möchte zu "Zartbitter" noch kurz anmerken, dass ihr bitte nicht warten sollt, bis ich das Buch habe. Fangt ruhig schon vorher an zu lesen und auch auszutauschen. Mir ist es, wie gesagt, im Moment etwas zu teuer, werde es bei Gelegenheit nachkaufen und mich dann in den Thread einklinken ![]()
@Stachelschnecke Ich hab von Judith Lennox mehrere Bücher gelesen und kann mich @israel nur anschließen: Die Bücher lesen sich flüssig, spielen meist im 20. Jahrhundert, sodass man schon auch historische Fakten erfährt (und vor allem, wie das Leben für die Protagonisten eben aussah in den Kriegen bzw. der Zwischenrkriegszeit etc.), nette Zwischendurch-Lektüre, aber nicht wirklich "anspruchsvoll". Und ja, etwas kitschig und seicht sind die Bücher schon auch. Es kommen darin halt immer irgendwelche Romanzen vor.
Ich weiß aber noch, dass ich "Tildas Geheimnis" das beste Buch der Autorin fand. Da hat mich die Geschichte stellenweise wirklich berührt und soweit ich mich erinnere, war dieses Buch auch weniger kitschig.
So, bei "Butcher's Crossing" bin ich nun immerhin über Seite 100. Zwischenfazit: Gefällt mir bislang ziemlich gut! Ich hatte ja schon ein bisserl Angst, nachdem es im Vorwort hieß, es sei nun mal ein Western, was so gar nicht mein Genre ist. Aber es liest sich wirklich gut und interessant. Okay, Williams ist auch einfach ein ausgezeichneter Autor. Bin gespannt, wie's weitergeht.
Ich werde das Leserundenbuch, an das ja meine Zweitstimme ging, auch auf jeden Fall lesen. Muss mir allerdings noch angucken, wie ich da am besten "rankomme". Gebraucht online bestellen ist nicht wirklich mein Ding, 22 Euro finde ich aber schon recht happig. Aber wie gesagt, ich hab selbst dafür abgestimmt, also werde ich schon zu dem Buch kommen ![]()
Meine 3 Wünsche für Kommandos, die immer klappen sollen, wären:
Rückruf
"Pfui" oder ähnliches Abbruchsignal, das ihn daran hindert, Fressbares vom Boden aufzunehmen
Sitz/Stopp/Platz auf Distanz (also eines der drei)
Ich finde die Alleinbleib-Zeit grundsätzlich auch im Rahmen (nicht zuletzt muss man ja auch Geld verdienen, um den Hund versorgen zu können...), es kommt aber natürlich immer auf den jeweiligen Hund an.
Er ist ja nicht mehr der Jüngste und ich könnte mir vorstellen, dass er einfach etwas länger braucht, sich an den neuen Tagesablauf zu gewöhnen. Er kannte es ja jahrelang anders.
Manchen Hunden fällt es auch schwer, sich zweimal an einem Tag von der Bezugsperson "trennen" zu müssen. Da du zwischendurch nach Hause kommst, ist das bei dir ja so der Fall. Allerdings finde ich es grundsätzlich besser, dass du heimkommst, als ihn 8 Stunden am Stück alleine zu lassen.
Vielleicht solltest du einfach mal ein wenig abwarten, wie sich die Situation entwickelt und auch versuchen, möglichst kein "schlechtes Gewissen" zu haben, denn auf sensible Hunde kann sich deine Stimmungslage natürlich auch übertragen. Du tust für deinen Hund ja wirklich viel und widmest ihm wohl einen Großteil deiner freien Zeit, ich finde, da brauchst du eigentlich echt kein schlechtes Gewissen zu haben. Möglicherweise wird es für deinen Hund mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit, eben diesen neuen Tagesablauf zu haben.
Ansonsten, wenn es sich nicht "bessert", fiele mir als Alternative noch ein Hundesitter ein, der den Hund ganztags oder zumindest halbtags betreut. Müsste ja gar nicht unbedingt jeden Wochentag sein.
Eine Freundin von mir macht es übrigens auch so, dass ihr Hund alle paar Wochen für mehrere Tage am Stück bei ihren Eltern ist. Diese Zeit ist dann ihre "hundefreie Zeit". Sie macht das bevorzugt dann, wenn sie mehrere lange Dienste hintereinander hat. Ihr Hund kann zwar zur Arbeit mit, aber etwas "Erholung" bei ihren Eltern tut ihm manchmal wohl auch gut. Wenn der Hund damit zurechtkommt, halte ich das durchaus für eine Lösungsmöglichkeit. Man muss aber ausprobieren, ob es den Hund eben nicht stresst.
Ja, schon.
Aber ich mag einfach Gruppenkurse ganz gerne, weil ich doch finde, man kann sich da immer recht viele "Anregungen" holen und ich mag es, wenn man was unter professioneller Anleitung übt und Tipps und Feedback bekommt. Außerdem bin ich immer brav und fleißig, wenn ich gerade einen Kurs hab, und üb dann auch immer daheim mit Rex... aber ohne Kurs bin ich leider eher eine faule Socke und übe dann nur unregelmäßig
Eine Freundin von mir besucht z.B. mit ihrem Aussie und Kooiker schon recht lange einen Longierkurs, der dürfte nicht auf eine bestimmte Anzahl von Einheiten ausgelegt sein, sondern eben durchgehend laufen und preislich günstiger sein.
Aber mal sehen, vielleicht ergibt sich da ja noch was ![]()
Rex war übrigens der einzige Zwerg im Kurs und ich finde, er hat die Minis ganz würdig vertreten ![]()