Beiträge von tinybutmighty
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Es machen einige berufstätige Hundehalter so, dass sie mittags heimgehen, den Hund ausführen und dann wieder arbeiten gehen. Morgens und/oder abends sollte dann natürlich auch Qualitätszeit mit dem Hund erfolgen - also mindestens ein langer Spaziergang, Tricktraining, vielleicht auch mal in die Hundeschule/einen Verein zur geistigen Auslastung - das kommt letztlich sehr auf den jeweiligen Hund und dessen Bedürfnisse an.
Grundsätzlich halte ich einen solchen Tagesablauf wie du ihn planst mit einem passenden erwachsenen Hund für durchaus möglich. Allerdings würde ich mir überlegen, ob es dauerhaft vielleicht zu stressig für dich wäre, mittags immer den Hund ausführen zu müssen. Dann könnte es eine Überlegung wert sein, z.B. für 2 Tage die Woche den Hund tagsüber in eine gute Hundebetreuung zu geben oder einen Gassigeher zu engagieren.
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Ich finde ja, dass ihr mit dem Havaneser wahrscheinlich goldrichtig liegen würdet.
Das sind einfach nette, freundliche, leicht erziehbare, anpassungsfähige und im Normalfall sehr umgängliche Begleithunde. Sie lassen sich leicht motivieren und arbeiten gern mit ihrem Zweibeiner zusammen, weshalb sie sich auch für Hundesport (Mini-Agility, Obedience etc.) eignen, sie sind aber keine Hunde, die unbedingt eine spezielle Auslastung benötigen und auch mal mit weniger zufrieden.
Sie sind zwar klein, aber robust genug, dass man sich in einem Haushalt mit Kleinkind mMn keine Sorgen um den Hund machen muss. Im Alltags"handling" ist ein kleinerer Hund natürlich sehr praktisch und ich denke, dass es dann auch leichter ist, ihn z.B. mal zum Spielplatz mitzunehmen, wenn man mit ihm am Rand bleibt. Bei einem größeren Hund wird da oft ja eher nicht so ein Auge zugedrückt.
Auch die anderen Bichon-Rassen (Malteser, Bichon frisé...) würden, finde ich, ganz gut zu euch passen.
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Rex hat sich die Pawz leider auch absolut nicht anziehen lassen... er ist aber generell sehr heikel, wenn es um seine Pfoten geht. Ich weiß nicht, ob er mit richtigen Hundeschuhen besser laufen würde.
Zum Glück brauchen wir aber nicht unbedingt Pfotenschuhe. Wohne ja zwar in der Stadt, aber immerhin so, dass ich gleich nen Grünstreifen habe, wenn ich vor die Tür gehe. Dann kann Rex den Grünstreifen entlang laufen, wenn gestreut wurde, anstatt auf dem Gehweg zu gehen. Parkanlagen und Co. gibt es hier Gott sei Dank auch genug. Und zwischendurch trage ich ihn notfalls ein paar Meter.
Aber eigentlich würde ich die Pawz auch super finden. Nur Rex ist da halt leider anderer Meinung.
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Ich bin nun durch mit "Atonement" ("Abbitte") von McEwan. Zweifellos ein sehr begabter Schriftsteller, aber irgendwie hat es mich nicht so berührt. Das Potenzial und die Grundidee fand ich schon spannend - aber irgendwie war es mir dann ein bisschen zu "detailverliebt" und die Figuren blieben in meinen Augen doch alle recht leblos, insbesondere die junge Protagonistin Bryony. Ein Reinfall war es nicht, aber es ist nicht so, dass ich nun unbedingt bald wieder was von ihm lesen möchte.
Da ich hier gerade keine ungelesenen Romane mehr habe, lese ich jetzt ein Sachbuch: Von Konrad Paul Liessmann "Vom Nutzen und Nachteil des Denkens für das Leben". Ist eine tolle, etwas unkonventielle, sehr erfrischende und dabei doch äußerst informative Einführung in die Philosophie. Ich hatte Liessmann ja als Philosophie-Dozenten an der Uni für die Einführungs-Vorlesungsreihe. Hab ja nach dem 3. Semester abgebrochen, aber das Buch finde ich immer noch spitze.
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Toll, dass ihr das scheinbar so rasch lösen konntet :)
Lebenssituationen verändern sich eben. Mein Hund geht, seitdem ich Vollzeit arbeite, auch zwei Mal die Woche zur Hundesitterin. Diese bietet Betreuung in der Kleingruppe an, was mir auch sympathischer ist als zu große Hundepensionen, ganztags, halbtags oder auch nur Spaziergänge. Rex liebt es, weil er dort regelmäßig seine Hundefreunde trifft, viel in der Natur unterwegs ist und die Sitterin auch sehr gerne mag. Es gibt also durchaus Hunde, die damit gar kein Problem haben und die Abwechslung vielleicht sogar sehr genießen

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Hallo von einer weiteren Wienerin

Die Rückmeldungen und Tipps, die hier kommen, sind nicht böse gemeint. Hier haben nur sehr viele User sehr viel Hundeerfahrung und gerade wenn man viele Hunde im Umfeld hat, bekommt man eben auch die "Schattenseiten" der Hundehaltung mit.
Ich persönlich würde an eurer Stelle mit der Hundeanschaffung noch warten, bis die Kinder älter seid und bis du und deine Frau wieder so weit im Berufsleben stehen, dass gravierende Änderungen in nächster Zeit nicht mehr (so) wahrscheinlich sind. Dann könnt ihr auch besser einschätzen, wie viel Zeit ihr für den Hund überhaupt aufbringen könnt. Gerade mit zwei Kindern ist der Alltag dann ja schon oft ziemlich anstrengend, dann noch die Arbeit, Haushalt, etc. - das kann schon sehr belastend werden, denn Hundehaltung ist halt manchmal auch anstrengend und frustrierend. Von daher glaube ich, es wäre vernünftiger, ihr wartet noch ab.
Zudem würde ich mich an eurer Stelle noch mal genauer mit den Bedürfnissen von Hunden beschäftigen. Mit einem Welpen könnt ihr nicht stundenlang spazieren gehen oder toben. Gerade Welpen haben ein sehr hohes Ruhebedürfnis und brauchen Zeit, neue Reize in Ruhe verarbeiten zu können. Wenn ihr also von Anfang an mit dem Hund "richtig" spazierengehen wollt, kommt für euch nur ein erwachsener Hund ins Frage.
Bei deiner Beschreibung, wie dein Sohn den Hund jagte, habe ich ehrlich gesagt auch Herzklopfen bekommen. So was ist schon sehr riskant, vor allem bei einem gerade mal zweijährigen Kind - und kann gehörig ins Auge gehen! Es kommt leider nicht umsonst immer wieder zu Beißvorfällen, da Hunde sich von einem Kind bedrängt oder bedroht fühlen. Man muss, wenn man Kinder hat und sich einen Hund holt, von Anfang an darauf achten, dass das Kind lernt, mit dem Hund achtsam und vorsichtig umzugehen. Ich würde euch raten, euch auch diesbezüglich mal Infos zu holen.
In Wien gibt es ja einige Hundeschulen. Manche bieten auch Beratung gerade vor der Hundeanschaffung an oder wenn ihr noch nicht sicher seid, ob und wann ein Hund einziehen soll. Bei Interesse kann ich euch gerne empfehlenswerte Hundeschulen nennen, die mit einer Vorab-Beratung helfen könnten. Das ist nicht böse gemeint, aber man liest aus deinen Texten raus, dass es euch gut tun würde, euch mit Hunden noch einmal genauer auseinanderzusetzen, bevor ihr einen aufnehmt.
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Ich würde auch erst mal gründlich abklären lassen, ob vielleicht eine gesundheitliche Ursache vorliegt.
Aber ich halte es auch für am wahrscheinlichsten, dass eure Hündin einfach altersbedingt nun schlechter alleine bleiben kann. Das kommt nicht so selten vor, dass Hunde im Alter Stress beim Alleinebleiben entwickeln - selbst wenn sie davor immer problemlos alleine geblieben sind. Eventuell gelingt es euch ja, ihr das Alleinebleiben doch irgendwie ein wenig zu erleichtern (z.B. indem ihr sie räumlich begrenzt, sodass sie nur noch ein Zimmer zur Verfügung hat anstatt die ganze Wohnung, auch beruhigende Düfte oder Entspannungsmusik/Fernseher laufen lassen sollen bei manchen Hunden ein wenig helfen). Im "schlimmsten" Fall bräuchtet ihr vielleicht jemanden, der eure Hündin kurz zu sich nimmt (sie müsste sich dort natürlich wohl fühlen) oder zu euch kommt und aufpasst, während ihr außer Haus seid.
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Mit "Atonememt" komme ich gerade nicht so recht voran. Dünple jetzt so bei Seite 100 rum. Ja, McEwan schreibt gut, aber irgendwie fehlt mir die Neugierde darauf, was weiter passiert. Die Charaktere haben es mir bislang auch nicht angetan. Ich verwechsle sogar die paar männlichen Charaktere

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Oh, ok, scheinbar ist Momo schon beschlossen. Ich hab das eh vor Ewigkeiten schon mal gelesen, ein zweites Mal muss für mich nicht unbedingt sein... bin nicht so der Michael Ende Fan. Aber ich muss sowieso noch "Zartbitter", das Buch der letzten Leserunde, nachlesen.