Beiträge von tinybutmighty

    @tinybutmighty: Ja, ich wusste schon, dass du noch nicht regelmäßig bei der Challenge dabei bist. Aber im Laufe des Jahres klingst du dich vielleicht noch ein, so als Viel-Leserin. ;)

    Ich bin nicht so der Typ für solche Listen, glaub ich...ist mir irgendwie zu aufwändig :D Und bis Ende des Jahres habe ich die Hälfte der 2018 gelesenen Bücher eh wieder vergessen |)

    Meine ganz persönliche Erfahrung ist, dass es das Gesamtwerk idR nicht braucht, ich habe da nur eine Ausnahme gemacht, da war ich aber auch noch im jugendlichen Sammelwahn.Werde auch keins der Bücher jemals abgeben- aber schaue ich rein, lese regelmäßig im Werk des Poeten? ;)
    Nö. :smile: Mich beruhigt aber in dem Fall, dass ich es besitze, das Gesamtwerk. Das darf man mir auf dem Sterbebette gerne anreichen. (Arno Schmidt.)

    Rilke, ja, so schöne Dinge dabei.
    Fried dito.
    Aber alles?

    Wie schön, dass es jeder gerne anders hat. ;)

    Die Gedichte von Fried könnte ich teilweise tatsächlich andauernd lesen :) Bin ganz ganz großer "Fan". Natürlich finde ich nicht alle seiner Gedichte gut, aber eben doch sehr sehr viele.

    Ich habe mir heute endlich eine kleine Großartigkeit geleistet... die gesammelten Werke von Rainer Maria Rilke. Mein Lieblingsdichter. :gott:

    Oh, schön! Und erinnert mich daran, dass ich mir unbedingg noch das Erich-Fried-Gesamtwerk besorgen möchte.

    Ich glaube, ich bestelle heute oder morgen mal "Unorthodox" und "Abbitte". Bin schon so gespannt.


    Fertig gelesen habe ich jetzt von Marlene Haushofer "Die Tapetentür". Nach "Due Wand" mMn ihr bester Roman, der Rest konnte mich ja bislang nicht so überzeugen ("Eine Handvoll Leben" habe ich aber noch vor mir). "Die Tapetentür" jedenfalls enthält doch einige sehr kluge Passagen, die etwas in mir berührt haben. Insgesamt betrachtet zwar nicht so genial wie "Die Wand", aber doch ein stellenweise sehr scharfsinniges Buch.

    So, "Butcher's Crossing" fertig gelesen. Bin leider die Woche oft nicht so recht in Lesestimmung gelesen und war in Gedanken oft woanders, leider. Das Buch ist nämlich meiner Ansicht nach wirklich gut, auch wenn die Thematik - vier Männer, die aufbrechen, um eine Herde Büffel zu jagen, die einer von ihnen viele Jahre zuvor gesehen hat und unbedingt erwischen möchte - natürlich recht speziell ist. Aber eben so gut geschrieben, dass das nichts ausmacht, jedenfalls mir nicht. Sprachlich wirklich sehr schön, ähnlich wie "Stoner" halt, nur wird eine ganz andere Geschichte erzählt. Von der Stimmung her eher ein karges, deprimierendes Buch, aber auch interessant und einfach schön zum Lesen in seiner Schlichtheit.

    Also, ob man eine enge Bindung zu seinem Hund hat, hat mit dem Alter wirklich rein gar nichts zu tun... Sorry, dass ich das auch nochmal aufgreife, aber ich finde einfach, das ist ein trauriges Vorurteil, dass es Tierheimhunden immer noch unnötig erschwert, ein neues Zuhause zu finden...


    Zum Thema "Welpe und Vollzeitjob": Je nach Situation ist das sicherlich möglich. Ist man aber auf Fremdbetreuung angewiesen, dann ist es einfacher, eine Fremdbetreuung für einen Junghund bzw. einen erwachsenen Hund zu finden als für einen Welpen. Nicht jede Hundetagesstätte bzw. jeder Hundesitter hat einen "welpenverträglichen" Tagesablauf. Welpen brauchen ja z.B. besonders viel Schlaf, müssen öfter, dafür aber kürzer raus, und sie brauchen natürlich auch noch sehr viel Erziehung. Ein Sitter, der mehrere Hunde betreut und nicht nur den Welpen, müsste also einerseits seinen erwachsenen Gästen gerecht werden, andererseits aber auch dem Welpen.

    In einer größeren HuTA, in der mehrere Mitarbeiter tätig sind, mag das funktionieren. Da sollte man sich aber schon vor der Welpenanschaffung diese HuTa genauestens ansehen und gucken, ob diese einen kompetenten Eindruck macht und ob sie wirklich so "welpentauglich" ist, wie sie sich selbst beschreibt.

    Mein Hund geht erst in Fremdbetreuung seit er 2 Jahre alt ist, davor war meine Lebenssituation anders. Er kam als Junghund zu mir und damals musste er nur ab und zu von meinen Großeltern gesittet werden, was problemlos geklappt hat.
    Inzwischen hat er seine Hundesitterin, die professionell Hundebetreuung macht. Ein Welpe ist aber nicht unter ihren Gästen. Dafür vom Junghund bis zum Senior alles dabei, wobei sie eigentlich nie mehr als 4 "Tagesgäste" hat, was mir auch gut gefällt.
    Ich weiß nicht, ob meine Sitterin einen Welpen betreuuen würde, ich stelle es mir aber etwas schwierig vor. Sie geht mit den Hunden sehr oft lange spazieren (also 1,5 bis 2 Stunden aufwärts), da müsste der Welpe dann getragen werden oder in einem Wagen geschoben. Außerdem chillen die erwachsenen Hunde bei ihr zuhause auch viel. Hätte sie einen Welpen, müsste sie mit diesem ständig rausgehen, damit er stubenrein wird, und auch noch Pfützen aufwischen, wenn doch mal was danebengeht. Ich glaube, das wäre doch eher stressig :ka:

    Ich würde in der Lebenssituation also eher zu einem Junghund oder bereits erwachsenen Hund aus dem Tierschutz tendieren. Leider ist es teils nicht ganz so einfach, einen Hund vermittelt zu bekommen, wenn man VZ arbeitet. Unmöglich ist es aber auch nicht, man sollte eben nur bereits einen Plan haben, wie man seinen Tagesablauf gestalten möchte, und diesen dann darlegen. Ich denke, bei einem erwachsenen Hund ist es unter Umständen sogar einfacher einzuschätzen, ob er mit einer Fremdbetreuung glücklich wäre.

    Huch, da hab ich ja einiges verpasst in den letzten 24 Stunden... aber naja, scheinbar besser so :lol:
    Ich find übrigens, dass einige der Titel der "Horizonterweiterung"-Liste doch eigentlich ganz "anspruchsvoll" waren und letztlich entscheiden halt die Stimmen, was dann gelesen wird. Ich hab ja zu der Liste z.B. von Chinua Achebe "Alles zerfällt" beigetragen und dem auch meine Erststimme gegeben und ich verspreche, dass dieses Buch über die Kolonialisierung Nigerias alles andere als "seicht" ist. Also, wenn einem das gewählte Leserunden-Buch nicht zusagt, kann man sich ja immer noch die anderen Titel angucken, die zur Auswahl standen, und vllt. findet man ja darunter was, das einen anspricht =)


    Ich möchte zu "Zartbitter" noch kurz anmerken, dass ihr bitte nicht warten sollt, bis ich das Buch habe. Fangt ruhig schon vorher an zu lesen und auch auszutauschen. Mir ist es, wie gesagt, im Moment etwas zu teuer, werde es bei Gelegenheit nachkaufen und mich dann in den Thread einklinken =)

    @Stachelschnecke Ich hab von Judith Lennox mehrere Bücher gelesen und kann mich @israel nur anschließen: Die Bücher lesen sich flüssig, spielen meist im 20. Jahrhundert, sodass man schon auch historische Fakten erfährt (und vor allem, wie das Leben für die Protagonisten eben aussah in den Kriegen bzw. der Zwischenrkriegszeit etc.), nette Zwischendurch-Lektüre, aber nicht wirklich "anspruchsvoll". Und ja, etwas kitschig und seicht sind die Bücher schon auch. Es kommen darin halt immer irgendwelche Romanzen vor.
    Ich weiß aber noch, dass ich "Tildas Geheimnis" das beste Buch der Autorin fand. Da hat mich die Geschichte stellenweise wirklich berührt und soweit ich mich erinnere, war dieses Buch auch weniger kitschig.


    So, bei "Butcher's Crossing" bin ich nun immerhin über Seite 100. Zwischenfazit: Gefällt mir bislang ziemlich gut! Ich hatte ja schon ein bisserl Angst, nachdem es im Vorwort hieß, es sei nun mal ein Western, was so gar nicht mein Genre ist. Aber es liest sich wirklich gut und interessant. Okay, Williams ist auch einfach ein ausgezeichneter Autor. Bin gespannt, wie's weitergeht.