Beiträge von tinybutmighty

    Hm, ich lege ja bei Max selbst Hand an, und würde das wohl, soweit ich das hinbekommen kann, auch bei anderen LH machen - falls hier nochmal ein Hund mit Flusen einziehen sollte.

    Aber wenn ich zum Hundefriseur ginge, würde ich wohl auch eher dabei bleiben wollen!

    @tinybutmighty
    Die Friseuse wo ich mit Ella letztens war sagte das auch. Weil die Hunde in der Regel viel ruhiger und weniger abgelenkt sind wenn die Besitzer nicht dabei sind.
    Wobei sie bei Ella verstehen konnte dass ich dabei bin und Ella auch in meiner Abwesenheit nicht panisch war und mitgemacht hat.
    Beim 3ten oder 4ten Mal würde ich es auch versuchen, heißt ich bleib davor so dass sie mich nicht sieht. Klappt es nicht bin ich ganz schnell dabei.
    Obwohl es bei ihr auch nicht arg lang gedauert hat.

    Also meine Hunde wären eindeutig nicht ruhiger, wenn ich selbst weggehen und sie dort lassen würde, glaube ich. Aber scheinbar ist das wirklich individuell verschieden.

    Aber selbst wenn sie ruhig bleiben würden - ich hätt irgendwie immer Bedenken ob der Umgang mit ihnen dann genauso nett ist wie wenn ich dabei bin |) Bei der Hundefrisörin bei der ich beim ersten Mal mit Jassi war, hab ich zB schon von 2 Leuten gehört dass die Hunde dort nicht mehr hinwollten. Und die waren zuvor allein dort gelassen worden. Als ich bei Jasmin dabeistand, war die Frau zwar nett aber irgendwie kann ich mir vorstellen dass sie weniger geduldig ist wenn der Besitzer weggeht...

    @'persica Jasmins Yorkiefell kann ich nicht selber schön machen, glaub ich |) Bei Rex ist in der Hinsicht ja angenehmerweise nichtd zu tun xD

    Ich drück auch die Daumen =)


    Jasmin knabbert hier gerade schon eeeewig an einem Ochsenziemer rum :lol: Die kommt gar nicht zu einem Ende.


    Uund Madame muss jetzt wirklich echt gaanz bald zum Hundfriseur. Bin nur nach wie vor unschlüssig, welcher es werden soll. Ich glaub, ich frag zuerst bei dem an den mir eine liebe Freundin und die Hundesitterin empfohlen haben, die sollen auch Erfahrung mit ängstlichen Hunden haben.


    Ich finds ehrlich gesagt sonderbar dass es fuer so viele Hundebesitzer normal st, ihren Hund für ein, zwei Stunden im Hundesalon abzugeben, während sie dann weggehen. Ich meine, selbst wenn ich bei Jassi nicht dabei sein müsste, würde ich das wollen. Einen Hundefriseur kennt man ja nicht soo gut wie zB nen regelmäßigen Hundesitter, also von daher hab ich da einfach nicht soo das Vertrauen... Seltsamerweise reagieren manche Leute recht erstaunt wenn ich ihne sage dass ich dabei bleibe. Wie handhabt ihr das?

    Aber man muss doch auch nicht so tun als wären die eigenen Erfahrungen allgemeingültig?

    Ich kann dir versichern, ich kenne genug Chis, die problemlos alleine bleiben und es in normaler Geschwindigkeit erlernt haben.
    Und genug Chis die mit mehreren Bezugspersonen gut klarkommen.
    Heißt nicht dass alle so sind. Aber es gibt auch von der Sorte genügend :ka:

    Es sind doch nicht alle Hunde einer Rasse genau gleich. Und irgendwie liest es sich für mich bei dir eben so: "Das ist so", "macht eine Rasse aus". Wo bleibt da das Individuum? Gerade bei den Chis gibt es doch eine enorme Bandbreite an Charakteren =)

    Die beiden Chis die mir gegenüber wohnen (unterschiedliche Halter) können Beide nicht alleine bleiben. Die bellen ununterbrochen, wenn die Leute weggehen. Ist besonders Abends sehr angenehm für uns Nachbarn *arg*

    @Junimond Naja, das beweist aber noch gar nichts dass du 2 (!) Chis kennst, die das nicht können. Da wirst du wohl unter jeder Rasse Hunde kennenlernen die nicht alleinbleiben können, von der Dogge bis hin zum Pudel...

    @tinybutmighty
    Nun ja, das was ich schreibe ist aber nun mal die typische Rassebeschreibung und beschreibt meinen Hund auch 100%, sowie die Chihuahuas die ich persönlich kenne. Wie gesagt, Ausnahmen und Unterschiede gibt es bei jeder Rasse. Aber, es sind nun mal rassespezifische Eigenschaften von Chihuahuas, dass sie einen Menschen haben und nur derjenige zählt, dem Rest gegenüber sind sie meist verschlossen.
    Genauso wie das Alleinebleiben.
    Ich finds ja gut, dass Dein Rex so ist, wie Du es Dir vorstellst. Dennoch, die Regel ist das eher nicht.

    Mein Rex ist aber bei weitem nicht der einzige Chi den ich kenne. Wie gesagt, ich kenne etliche, die weder mit dem Alleinbleiben noch mit mehreren Bezugspersonen Schwierigkeiten haben. Von daher bin schon der Ansicht, dass es in manchen Fällen nicht (nur) am Hund liegt. Oder ich kenne eben fast nur Ausnahme-Chis, aber daran zweifle ich ein wenig. Und Anhänglichkeit und Menschenbezogenheit schließt es doch nicht aus, dass ein Hund stressfrei allein bleiben kann.
    Du hattest deinen Hund von Anfang an im Büro mit - also kennt Amber das wohl auch so, fast immer mit dir zusammen zu sein. Mein Rex hingegen erlebte das Alleinebleiben eben von Beginn an als eher alltäglich. Wir haben es zwar anfangs recht kleinschrittig aufgebaut aber schlimm fand er das nie...

    Definitiv neigen gewisse Rassen dazu, schlechter alleine zu bleiben!
    Meinem Hund würde man nichts Gutes tun, wenn man sie 6 Stunden pro Tag alleine lassen würde.

    Meine eigene Erfahrung deckt sich auch mit anderen Chihuahua‘s und Chihuahua-Mixen, die ich persönlich kenne.

    Aber, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Irgendwie kann ich das alles über den Chi so gar nicht bestätigen...und ich kenne auch etliche :ka: Die, die ich gut kenne, bleiben ohne Probleme auch mehrere Stunden am Stück alleine.
    Fremdbetreuung klappt bei ihnen auch. Mein Rex zB liebt jeden Menschen und geht total offen auf sie zu und er liebt seine Hundesitterin abgöttisch.

    Also ich würde das zumindest nicht so arg pauschalisieren. Es gibt bei jeder Rasse solche und solche.

    Wobei sich die Zukunft eh nur bedingt planen lässt, insbesondere was in 10 Jahren mal sein wird, können die meisten Menschen heutzutage einfach noch nicht wirklich wissen. Fast wichtiger finde ich da einfach die Bereitschaft, für den Hund ggf. Kompromisse einzugehen.

    Zum Alleinebleiben: Angeblich gibt es Rassen, denen dies schwerer fällt als anderen, gerade bei den kleinen Begleithunderassen habe ich persönlich aber den Eindruck, es liegt manchmal weniger am Hund selbst als am Besitzer, der dies nicht ordentlich aufbaut bzw schon ein schlechtes Gewissen bekommt wenn er mal ohne Hund das Haus verlässt. Und teils ist es auch einfach Charaktersache.

    Mein Chi hat das Alleinbleiben problemlos erlernt.

    Zu den Spitzen: Sie gelten als wachsam und meldefreudig, aber sie müssen deshalb keine Kläffer sein. Erzieherisch kann man da schon was tun, allerdings wird der typische Spitz wohl eher mal kurz melden als zB ein Havaneser. Trotzdem gibt es genug Spitze in problemloser Wohnungshaltung.

    Shelties gibt es hier im Forum etliche, es gibt mWn auch einen Sheltie-Thread falls du mehr über die Rasse erfahren möchtest.

    Mit meinem Chi habe ich den Alltag eigentlich immer sehr entspannt erlebt. Meiner Ansicht nach hängt das nicht nur von der Größe des Hundes ab, eine große Rolle spielt auch einfach dessen Charakter - ich glaube, mit meinem selbstbewussten 3-Kilo-Chi gehe ich einfacher durchs Leben als jemand mit einem 30-Kilo-Angsthund, der bei Artgenossensichtung schon 50 Meter entfernt Panik bekommt.

    Natürlich muss man ein wenig aufpassen, gerade was die Wahl der Spielpartner des Hundes betrifft. Aber als so extrem zerbrechlich hab ich Rex nie empfunden, er hat und hatte auch immer recht viel Kontakt zu fremden Hunden jeder Größe. Als Junghund hat er sich gern ins Getümmel gestürzt und ist auch ein paar Mal von größeren Hunden "umgebombt" worden und Ähnliches, weil er halt im falschen Moment am falschen Ort war, aber das hat er immer ohne Weiteres weggesteckt.

    Ich passe halt generell etwas auf und höre auf mein Bauchgefühl und lasse keinen überdrehten 25-Kilo-Labrador in voller "Juhu-Spielen"-Manier zu Rex hinstürmen.

    Bei meiner Yorkiemaus muss ich halt deutlich mehr aufpassen, sie kommt aus Ungarn und ist bei großen Hunden, vor allem wenn diese aufdringlich sind, schon sehr ängstlich und schreckhaft. Da muss ich große Hunde, die sich forsch annähern, also schon mal deutlich blocken und generell aufmerksamer sein als mit Rex.

    Ein Nachteil ist halt, dass viele Leute ihre Großhunde gerne mal einfach zu den Zwergen hinstürmen lassen und man einfach eher belächelt wird mit den Zwergen.

    Ich würde diese Hundewiese auch meiden.

    Für mich liest sich das nicht so, als würden die Hunde da entspannt miteinander spielen, sondern es scheint sehr viele stress- und spannungsgeladene Situationen zu geben. Dafür spricht auch, dass scheinbar mehr als nur ein Hund auf euren beiden aufgeritten ist. Aufreiten muss kein Sexual- oder Dominanzgehabe sein, sehr oft dient es auch dem Stressabbau und ist eine Art "Übersprungshandlung" in einer für den Hund mit sehr hoher Erregung verbundenen Situationen.

    Wenn ein anderer Hund versucht, einen meiner Hunde zu besteigen, gehe ich auch rigoros dazwischen und löse diese Situation auf. Umgekehrt würde ich auch nicht unbeteiligt danebenstehen, wenn mein Hund Anstalten macht zu besteigen, da würde ich ihn auf jeden Fall aus der Situation rausholen (jetzt unabhängig von den möglichen Gründen für das Verhalten).

    Als Kleinhundehalterin kann ich dir versichern, dass viele kleine Hunde von ihren Besitzern in "Spielsituationen" gebracht werden, die für den Zwerg kein schönes Spiel sind. Wer lässt sich schon gerne von einem Riesen jagen oder fast niedertrampeln? Groß und klein KANN harmonieren,auch im Spiel, aber da braucht es von seiten der Halter aus halt auch ein gutes Gefühl für die Hunde und die Fähigkeit einzuschätzen, ob der Mini da grad wirklich Spaß hat oder vielmehr Stress oder Angst empfindet. Da hab ich schon gruselige Sachen mitbekommen...


    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich verteufele Hundewiesen nicht pauschal, war/bin mit meinem Rüden auch immer wieder mal in Freilaufgebieten, eingezäunt oder auch nicht. Aber ganz wichtig ist mir immer die Möglichkeit, mir zuerst angucken zu können, welche Hunde da gerade vorhanden sind - sehr oft verzichte ich dann auf einen Hundewiesen-Besuch wenn ich merke, dass die Chemie eh nicht stimmen würde, denn dann hat mein Hund ja nichts davon.
    Ich würde diese Hundewiese an eurer Stelle, wenn ihr nicht immer vorher gucken und euch ein Bild machen könnt, tunlichst meiden.

    Hier wohnen ein Chi und ein Yorkie(mix?), beide aus dem Tierschutz und meine großen Schätze :herzen1: Es gibt schon häufig auch kleine Hunde in den Tierheimen, oft werden die aber so schnell vermittelt, dass sie es nicht auf die Homepage schaffen - war bei Rex, meinem Chi, auch so, der war gerade mal ein paar Stunden im Tierheim, bevor wir ihn mit nach Hause genommen haben. Da würde ich an deiner Stelle also definitiv die Augen offen halten. Gerade "Moderassen" wie Chis findet man wirklich nicht allzu selten im Tierschutz.


    Ich bin durch meinen Rex ja ein Chihuahua-Fan und finde, dass die Rasse gut zu deinen Vorstellungen passen könnte. Chihuahuas sind einfach fröhliche und willensstarke kleine Begleiter, die auch an vielem Spaß haben. Rex macht mehrstündige Wandertouren problemlos mit, mag Apportieren (Dummy) und Suchspiele (wir haben mal einen ZOS-Kurs gemacht), auch etwas tricksen hie und da findet er ganz cool. Eine Freundin von mir, hier im Forum unterwegs als @Tüdeldü, hat auch einen megacoolen Chi, die ein richtiger Streber ist und die BH und auch die Bgh1 hat meines Wissens nach. Man kann mit einem Chi also jede Menge erleben :dafuer:
    Das Fell ist pflegeleicht auch bei meinem Langhaar-Chi, wobei der keine Plüschkugel ist, sondern etwas moderater. Haaren tun die Chis dafür halt schon.


    Bichon-Rassen wie der Havaneser könnten auch gut zu dir passen. Das Fell kann man problemlos auch kürzer halten, ich kenne fast nur Havis mit praktischen kürzeren Frisuren, ansonsten ist es im Alltag einfach zu anstrengend. Bichons sind für mich unkomplizierte Gute-Laune-Hunde, ich finde die Chis ein wenig "peppiger", aber das ist letztlich auch von Hund zu Hund verschieden. Passen würde hier mMn beides.