Beiträge von tinybutmighty

    Moin,

    gerade bei einem Welpen solltet ihr bedenken, dass der die ersten Lebensmonate natürlich noch nicht auf stundenlange Wandertouren mitkommen kann. Auch das Joggen geht gerade bei großen Rassen erst, wenn der Hund ausgewachsen ist.

    Katzenverträgliche Hunde gibt es im Tierschutz auch sehr häufig, falls ein erwachsener Hund dann doch eine Option wäre. Gerade wenn ihr auch offen für Mixe seid, fänden sich im Tierheim bestimmt passende erwachsene Tiere.


    Gehe ich recht in der Annahme, dass der Hund bis aufs Joggen und die Bergtouren einfach Alltagsbegleiter sein soll? Dann würde ich von sehr arbeitsfreudigen Rassen eher abraten. Der Flat-Coated Retriever ist zB eigentlich schon auch ein Hund, der eine Aufgabe braucht, die ihn auch geistig fordert (Dummyarbeit, Mantrailing...).

    Ein Havaneser könnte schon gut passen. Anhängliches, munteres und anpassungsfähiges kleines Kelchen, das auch recht kooperativ und lernwillig ist. Braucht keine besondere Auslastung, leent abee sicher gern Tricks, wenn das gwünscht ist.

    Zu bedenken geben möchte ich nur, dass Welpen und Junghunde halt schon auch mal ihre "wilden 5 Minuten" bekommen, unabhängig von der Rasse. Außerdem sind Welpen kleins Schnappschildkröten - die Beißhemmung müssen sie erst lernen.

    Beim jüngsten Kind würde ich schon darauf achten, dass es möglichst gar nicht zu Grobheiten dem Hund gegenüber kommt. Klar können Hunde so was schon auch verzeihen, aber es sind letztlich Tiere, auch der noch so liebste Hund kann vor Schreck mal schnappen.

    Wir waren heute beim Tierarzt. Nix Schlimmes, wollte die Hunde einfach nur mal durchchecken lassen, nachfragen wegen Impfungen, und hab für jeden eine Wurm-Tablette mitgenommen (ja, ich entwurme ohne vorheriges Kotprobensammeln).

    Unsere Tierärztin war so lieb und hat sich gaanz viel Zeit genommen, vor allem eben wegen Jasmin <3 Wir haben festgestellt, dass es am besten geht, wenn ich Jasmin nicht halte, sondern in ca. 2 Schritten Entfernung zum Untersuchungstisch stehe, und die TÄ stand dann hinter Jasmin und konnte sie berühren, abtasten, abhorchen, sogar kurz Ohren und Zähne checken. Mit den Ohren dürfte nach wie vor alles in Ordnung sein, die Entzündung ist also nicht wiedergekommen. Ihre Zähne sind nicht soo schön wie die von Rex, aber die TÄ meinte, es ist bei ihr auch absolut nicht tragisch.

    Beide Zwerge rundum gesund, auch Kniescheiben und Co. passt alles :)

    Rex wurde dann noch geimpft. Fand er nicht cool, aber er blieb ruhig.

    Dann bekamen die Hunde noch etliche Leckerlis von der TÄ. Rex war erstmal skeptisch, Jasmin sehr schnell überzeugt^^
    Ich denke, es war gut, dtass ich heute einfach mal hin bin, auch wenn nicht viel zu machen war. Somit hatte Jasmin mal eine neutrale Tierarzt-Erfahrung.

    Man kann die meisten Hunde zum unauffälligen Bürohund erziehen, das ist schon auch einfach Gewöhnungssache. Auch sehr arbeitsfreudige Rassen wie Vizsla, Border Collie und Co. können gute Bürohunde sein :ka: Schließlich haben die dasselbe Ruhebedürfnis wie andere Rassen auch.

    Ich kenne gerade die Vizslas bei ausreichend Bewegung und Beschäftigung als im Alltag gelassene, bürotaugliche Hunde.

    Zum Jagdtrieb kann ich zwar keine Expertenmeinung abgeben, habe im Wald aber schon oft freilaufende und auch gut abrufbare Vizslas getroffen. Die gelten ja auch als recht kooperativ, klar muss man erzieherisch auch etwas dahinter sein, aber das ist ja bei jedem Hund so.


    Als Bürohund absehen würde ich nur von Rassen mit stark ausgeprägtem Schutztrieb oder Territorialverhalten, aber sonst...

    Für mich liest sich das so, als habe der Hund bei diesen Zufallsbegegnungen Stress. Ich denke, sie braucht diese Fremdhundkontakte eher nicht.

    Dass du mitten in Berlin wohnst, ist natürlivh ungünstig, aber gibts nicht dort auch urgendwo ruhigere Spaziergeh-Strecken? Ich wohne in Wien, also auch Großstadt, bin aber trotzdem regelmäßig auf ruhigen Pfaden unterwegs (mit der S-Bahn zB brauch ich nicht lange in die Pampa. Für freie Tage perfekt).