Beiträge von tinybutmighty

    Weimaraner-Labrador-Mixe sind halt meines Wissens nach oft keine einfachen Hunde. Ich mach um die "Silberlabis" inzwischen auch meist einen Bogen. Ich selbst kenne die Rassemischung als sehr reaktiv, zudem sollte man bedenken, dass nicht unbedingt der immer freundliche, tapsige Labradorcharakter durchbrechen muss. Hast du dich schon zu den Weimaraner-Rasseeigenschaften belesen?

    Mein Rüde zieht auch manchmal wie ein Ochse, mea culpa :ops: Ich bin im Üben einfach nicht konsequent genug.

    Kann dir aber auch bestätigen, dass diese Stehenbleib-Methode oft nicht wirklich klappt. Dann schon eher angekündigte Richtungswechsel (erhöhen auch generell die Aufmerksamkeit des Hundes), auch zwischendurch immer mal bestätigen und belohnen, wenn der Hund gerade schön an lockerer Leine läuft. Das funktionierte bei uns bislang am besten.

    Übrigens kann auch eine etwas längere Leine hilfreich sein. Bei kleinen Hunden geht einfavh schon sehr viel Leine durch den Größenunterschied Hund/Mensch drauf. Mein Rüde läuft an ner 3m-Leine viel besser als an einer kürzeren Führleine.

    Viel zu viel gekauft xD

    Für Rex ca 20 400g Dosen Dogs Love (Huhn und Pue)
    Für Jasmin ca 15 400g Dosen v.a. von Real Nature und Select Gold.
    Dann noch eine kleine Dose Dogs Love und drei Schälchen (Premiere, Rinti, Select Gold)

    1 Fleischeslust Geflügeltrainingswurst

    1x Kaurollen mit Huhn ummantelt

    1kg Select Gold Adult XS Complete

    1 Wassernapf

    1 Zerrgel

    1x Premiere Leckerlis (Huhn)

    Außerdem noch einige lose Leckerlis von FN (de Hunde fahren darauf total ab...)

    @wiejetztich So, ichbin durch mit Mitgutscha "Zwei Leben und ein Tag".

    So ein Ausnahmewerk wie "Die Züchtigung" ist das Buch jedoch nicht. Thematisch ähnelt es der "Ausgrenzung", einem anderen sehr gelungenen Werk der Autorin!

    Worum geht's also? Edith blickt, alt und krank, zurück auf ihre Vergangenheit, geprägt von der schwierigen Beziehung zu ihrem ehemaligen Lebensgefährten, und von der Liebe zu und Sorge um ihren Sohn Gabriel, der sehr eigen ist, ein Außenseiter, der sich in der Welt nur mühsam zurechtfindet (angedeutet wird ein Hirnschaden bei der Geburt, wenn ich mich recht erinnere - sein Verhalten weist aber auch autistische Züge auf und ähnelt ab und zu dem des Protagonisten in "Ausgrenzung").

    Erzählt wird das Buch vor allem aus der Perspektive Ediths, die nicht abgeschickte Briefe an ihren Expartner verfasst.

    Ein weiterer Handlungsstrang erzählt von Gabriel nach dem Tod seiner Mutter. Er hat kaum soziale Kontakte, wird oft ausgenutzt, ist ein leichtes Opfer.

    Eingearbeitet in das Buch ist die Lebensgeschichte des "Moby Dick"-Autoren Herman Melville und mir war es eindeutig "too much Melville" in diesem Roman! Zwar ist seine Lebensgeschichte sehr interessant, von daher hab ich diese Passagen auch alle gelesen, aber für mich nahm dieser Strang der Geschichte einfach zu viel Raum ein. Am Ende fühlte sich die Geschichte für mich etwas unvollständig an.

    Mitgutsch schreibt wie immer sehr gekonnt, aber dem Buch fehlt die "Wucht" anderer ihrer Werke.

    Mir ist nich ein Erlebnis eingefallen, ca. zwei Wochen her.

    Eine ältere Dame betritt den Laden, in dem ich seit ein paar Wochen arbeite. Wirft mir erstmal einen etwas seltsamen Blick zu, okay, wahrscheinlich hatte sie mit der üblichen Verkäuferin gerechnet. Fängt an, sich bei Produkten umzusehen und sagt nach einer Weile zu mir "Ich suche XY".
    Ich antworte halt ganz normal "Verstehe, also hier haben wir zB Variante A und hier wäre noch eine Alternative dazu."
    Ruft die Dame erstaunt-erleichert aus:"Oh, Sie sprechen ja Deutsch! Ich dachte, Sie verstehen mich gar nicht!"
    Ich "Ja, ich spreche Deutsch, das ist meine Muttersprache."
    "Oh, da können Sie aber stolz sein, dass Sie so gut Deutsch sprechen."
    "Ähm - naja, nicht wirklich, das ist meine Muttersprache..."

    Hoch lebe das Vorurteil :ugly: :headbash: