Beiträge von tinybutmighty

    Ich fände freundliche Ignoranz ganz schön. Vielleicht kommt das ja noch :D Es ist aber auf jeden Fall besser geworden. Besonders was andere Menschen angeht. Denen musste auch immer "hallo" gesagt werden. Mittlerweile werden sie ignoriert, wenn sie ihn auch ignorieren. Ist Rex auch so ein Menschen-Liebhaber?

    Ja, es wird schon besser. Wobei ich im Freilauf halt schon immer aufpassen muss dass er nicht einfach andere Hunde jontakten geht, wenn das nicht erwünscht ist. Wenn ich aber aufmerksam bin und das Bravsein bestätige, klappt das recht gut mittlerweile. Aber er erkennt auch ob ein anderer zB ungut drauf ist, dann geht er diesem Hund aus dem Weg.


    Menschen sind uninteressant - außer sie haben gute Leckerlis dabei :lol:

    Ich treffe hier auch sowohl große als auch kleine Leinenrambos. Hält sich hier wirklich die Waage :ka:

    Rex ist eine coole Socke, dem machen große Hunde nix aus. Als Junghund dachte er sowieso, jeder Hund ist sein Freund, ob Zwergpinscher oder Wolfshund :p Mit ihm gibt es da keine Schwierigkeiten.

    Jassi kannte früher wohl keine großen Hunde und war dementsprechend ängstlich. Mittlerweile ist sie da auch sicherer. Gebellt hat sie aber nie, eher den rückzug angetreten.

    Ich glaube, du machst zu viel mit ihr. Dadurch ist sie natürlich extrem überdreht und das verschlimmert ihr Verhalten auch bei Hundebegegnungen.

    Gönn ihr doch mal etwas mehr Ruhe. Sie muss sich erstmal einleben, das kann ein längerer Prozess sein. Hunde sollten ca. 18 Stunden pro Tag ruhen.


    Ich denke nicht, dass dein Hund "dominant" ist, sondern sehr überfordert. Nimm da mal Tempo raus.

    Bist du Hundeanfänger? Ohne einen guten Trainer wirst du da nicht herumkommen. Achte bitte darauf, dass dieser nicht über Druck, Strafe und Gewalt (zB Leinenruck) arbeitet.

    Bedenke auch dass deine Hündin noch jung und nicht lange bei dir ist. Selbst mit Training wird das eine längerwierige Aufgabe sein. Erwarte also nicht, dass die Sachr in 2-3 Wochen gegessen ist.

    Solange euch kein Trainer unterstützt würde ich raten, dass du anderen Hunden großräumig ausweichst. Das ist auch weniger Stress für den frisch eingezogenen Hund. Schafft sie es, auf Distanz ruhig zu bleiben, kannst du das natürlich ausgiebig loben und belohnen!


    Wie kommst du eigentlich darauf, dass sie dominieren möchte?

    Danke.

    Um auch was Positives zu berichten: Wir hatten gestern Nachmittag wieder einen Gassipartner zwecks Gewöhnung an größere Hunde. Grisu war zwar nur mittelgroß, aber dennoch freu ich mich, dass es so gut lief. Jassi hielt von Anfang an nichtmal Sicherheitsabstand und wirkte echt entspannt.

    Toll war auch, dass es mit den Rüden so gut klappte. Grisu ist auch intakt und hat manchmal probleme mit anderen Unkastrierten. Mit Rex lief es dann aber super, konnte ihn sogar frei laufen lassen.

    Liest sich für mich auch nach dem Hauptproblem Leinenaggression. Welche Tipps und Ratschläge hast du denn konkret von den Trainern bekommen?

    Ich kann dir das Buch "Leinenrambo" sehr empfehlen. Es sollte auch möglich sein, einen Trainer zu finden, der auch nach den dort beschriebenen Ansätzen arbeitet.

    Blöde Situationen wird es natürlich auch nit bestem Training immer geben. Da ist dann halt Management gefragt, nicht Training.

    Zum Thema Ressourcen: Viele Hunde verteidigen Futter und Spielzeug bzw. machen Artgenossen diese streitig. Da hilft nur, solche Situationen zu vermeiden. Man sollte ohnehin vermeiden, dass wenn mehrere Hunde zusammenkommen, begehrte Ressourcen wie zB Bälle ins Spiel kommen.
    Generell würde ich nur noch ausgewàhlte Kontakte im Freilauf zulassen.