Beiträge von tinybutmighty

    Da ich selbst gut sitzende Geschirre nicht für grundsätzlich gesünder als Halsbänder halte, hab ich da freilich eine andere Meinung.

    Meine Yorkiemixhündin wurde mir mit einem eng sitzenden HB übergeben. Machte auch Sinn, da sie anfangs so ängstlich war. Ich war dann aber froh als sie sich nach wenigen Tagen das Geschirr anziehen ließ, weil sie draußen anfangs aus Stress nur nach vorne zog. Am HB hustete sie dabei dann furchtbar, am Geschirr deutlich weniger. Ich gehe also davon aus, dass das Geschirr für sie schonender war.

    (Meine Hunde tragen übrigens beides, je nach Situation. Aber in "Zieh-Situationen" kommt mir das Geschirr schon schonender vor. Mein Rüde sah zB am HB mal seinen Erzfeind, tickte aus und sprang in die Leine. Danach hat er dann ordentlich gehustet... ich kann mir da irgendwie nicht vorstellen, dass für einen ständig ziehenden Hund ein HB vorteilhafter ist - wäre aber gespannt auf Gegenargumente!)

    Alles Gute :)

    Goldige Wuffel habt ihr...

    Ich war sehr lange nicht hier, muss mich mal erst wieder einlesen, wie alles funktioniert *lach*.

    Mein Yorkie Chico (links auf dem Profilbild) ist bereits 2014 gestorben... Muss mal gucken, wie ich das Profilbild ändere. Haben jetzt seit 5 Jahren einen Yorkie aus Ungarn. Ein frecher kleiner Kerl..

    Willkommen zurück :) Endlich noch ein Yorkie hier...meine ist auch aus Ungarn. Kommt Deiner auch aus dem Tierschutz?

    RafiLe1985 Die Probleme unter deinen Hunden sowie mit deinem jüngeren Rüden lasen sich für mich nun nicht gerade wie lästige Kleinigkeiten. Ich fand das von dir Beschriebene schon echt heftig, das fände ich extrem anstrengend und das Problem war ja deiner Beschreibung nach nichts, was jetzt nur ein paar Tage gedauert hätte. Ich wundere mich schon, dass man es so darstellt, als wäre mit gut sozialisiertem Züchterwelpen immer alles tutti - zumindest in meinem Umfeld erlebe ich da oft genug ganz anderes.

    Und die von dir genannten Beispiele - es gibt doch genug Welpen und Junghunde, denen beim Autofahren ordentlich übel ist. Und auch Hunde bei denen es im Erwachsenenalter so bleibt, egal woher die stammen. Auch das Beispiel mit der Fremdbetreuung - da habe ich zwei Züchterhunde im näheren Freundeskreis, die damit so ihre Probleme haben, während zB meine Tierschutzhunde damit kein Thema haben (der Rüde konnte das immer schon, bei der Hündin ging es nach Eingewöhnungszeit).

    Ich würde den Hund einfach anleinen und nur noch zu ausgewählten Hunden hinlassen - am besten eben zu seinen festen Hundekumpels.

    Hunde müssen nicht zu jedem Hund Kontakt haben, und bei einem so unhöflichen Hund finde ich es nur verantwortungsbewusst, dass man den Hund gar nicht mehr zu fremden Artgenossen lässt.

    Zudem liest sich das teilweise eher nach Stressverhalten. Der Hund muss draußen ja total unter Strom stehen, was auch nicht gerade gesund ist.

    Wenn du möchtest, dass dein Hund eines Tages öfters ohne Leine laufen kann, werdet ihr viel Gehorsam mit Impulskontrolle und Frustrationstoleranz üben müssen.

    Was ich mich immer frage: Ist nicht der Zwergwuchs für die Hunde schon eine Qual? Die müssen doch vor allem und jedem Angst haben (und haben sie ja oft auch) und können mit keinem normalgroßen Hund spielen.

    Ich kenne genug Chis, die nicht unsicher sind. Meiner zB kommt mit großen Hunden auch sehr gut klar.

    Beim Spiel sollte man ja inmer darauf achten, dass die Hunde zusammenpassen. Natürlich ist die Größe da auch ein Kriterium, aber mein Chi hat echt mehr als genug Kontakte und auch Hubdefreunde. Außerdem müssen die Hunde auch charakterlich zusammenpassen. Zwei mittelgroße Hunde wie zB Labrador und Whippet sind mitunter auch viel zu verschieden für harmonisches Spiel...