Beiträge von tinybutmighty

    Bin auf Seite 167 von "Der Wal und das Ende der Welt" - und holla, nun wird es beklemmend. Beängstigend real. Ich habe ehrlich Gänsehaut. Obwohl ich durchaus eher zu den Pessimisten gehöre und eigentlich schon vor Corona diese Zerbeechlichkeit des Weltgefüges annahm. Aber gerade jetzt geht es halt besonders nahe, von der Fragilität underer globalisierten Welt zu lesen, von diesen millionenfachen Abhängigkeiten.

    "Blackout Island" und "Blackout" fallen mir zu der Thematik noch ein - die las ich vor Ausbruch der Pandemie, da war einfach mehr gefühlte Distanz.

    Nun ja. Ich lese weiter, auch wenn mir etwas bange zumute ist...

    Ich sehe in den Alleinbleibzeiten jetzt nicht so das Problem. 4x6h zB sind für viele erwschsene Hunde, die das bereits kennen, echt kein Thema. Dass man sich danach und davor mit dem Hund aber beschäftigen muss, sollte ja ohnehin klar sein.

    Ich finde, ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz könnte da schon passen. Such auf sozialen Netzwerken wie zB Facebook werden immer wieder "Notfelle" gepostet, die zB aufgrund Tod des Vorbesitzers, Trennung etc. ein neues Zuhause suchen. Das sind dann halt manchmal schon Hunde, die eher 6-8 Jahre aufwärts sind, aber gerade kleine Hunde haben eine recht hohe Lebenserwartung und sind in dem Alter meist noch total fit und munter.

    Ich wollte schon als kleines Kind unbedingt einen Hund. Ich hatte auch ein paar Sachbücher über Hunde als ich noch zur Schule ging. Aber dennoch befasste ich mich eher oberflächlich mit dem Thema Hund, denke ich.

    Als Rex einzog, war ich 19 Jahre alt und rückblickend betrachtet denke ich, mein Wissen war damals eher gering. Trotzdem funktionierte alles gut, und ich legte mir dann auch Ratgeber über Hunde zu, belas mich weiter - was ich auch heute noch mache - und fand den Weg in diverse Hundeforen :)

    Dennoch bin ich froh, eben nicht allzu verkopft an das Thema Hund gegangen zu sein.

    Ich habe gestern "Radetzkymarsch" von Joseph Roth beendet. Diese nostalgische Atmosphäre gefiel mir ja ziemlich gut, das Buch ist irgendwie so melancholisch und passt damit perfekt zu trüben Novembertagen... der bevorstehende Untergang der so lange währenden Habsburgermonarchie, der gesellschaftliche Wandel, die Suche eines jungen Mannes nach sich selbst und dem Sinn seines Lebens... große Themen, von denen dieser Roman handelt.

    Leider muss ich ehrlich gestehen, dass ich das Buch dennoch nicht uneingeschränkt mochte - dafür war es mir zu viel Militärgedöns (der Protagonist ist bei der Armee, zuerst bei der Kavallerie und dann bei der Infanterie ), auch die sehr detaillierten Beschreibungen der Nebencharaktere, die für die weitere Handlung nicht immer von Bedeutung waren, fand ich teils ein wenig ermüdend in ihrer Genauigkeit.

    Dennoch gefällt mir Roths Schreibstil gut, die "Kapuzinergruft" werde ich irgendwann sicher auch lesen.


    Nun habe ich mit Ironmongers "Der Wal und das Ende der Welt" begonnen. Habe erst 50 Seiten gelesen bis jetzt und noch kann es mich nicht so in den Bann ziehen. Hier haben es doch mehrere gelesen, oder? Wie war da nochmal euer Fazit?

    Du bist hier auch nur zum haten, oder? Wenn du mir gerne sinnvolle Tipps geben moechtest, freue ich mich sehr :) aber solche Kommentare sind echt unnoetig.

    Ja ich mag meinen Hund und moechte, dass es ihm gut geht. Und ja, wenn er verrueckt spielt und ueberdreht tue ich mein bestes um ihn runterzuholen. Wenn das verkehrt ist, lasse ich mir gerne Alternativen vorschlagen, die ich dann ausprobiere. Dann gib aber auch welche oder lass deine Kommentare ganz sein - danke! :)

    :emoticons_look::???:

    Naja, das Problem gab es doch schon mal. Ich schätze deine Hundeerfahrung und dein umfangreiches Wissen sehr, aber du hast ja selbst schon mal geschrieben, dir sei manchmal nicht so bewusst, wenn ein von dir verfasster Post beim Gegenüber etwas harsch/unfreundlich ankommt. Du tendierst halt zu Einzeilern und "XY zu machen ist falsch", ohne eine Alternative aufzuzeigen. Das kann auf den ein oder anderen Neu-Hundehalter halt abschreckend wirken, denn wie wir ja auch von Hunden wissen, ist es meistens doch ganz sinnvoll, ein Alternativverhalten vorzuschlagen, anstatt nur "Nein, pfui" zu sagen :D

    Und ich hoffe, du kriegst das jetzt nicht in den falschen Hals - aber ich glaube, es handelt sich hier einfach um das typische "Sender-Empfänger"-Problem im Schriftlichen ;)

    Vor einigen Wochen waren wir unterwegs mit Leiia und unserem Lieblingspudel Pauli in den wunderschönen Wäldern rund um Ternitz (NÖ).

    Hinein in den Wald ging's.

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    Pauli schaffte es, Jassi zu einem Flitzen zu überreden.

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    Wunderschöne Gegend, da lacht das Wandererherz <3

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    Und ein einfach schöner, fast mystischer Wald.

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    Mein Lieblings-Plüschepo.

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    Nach einem Stück bergauf und ganz kurzer Kletteraction (ok, das klingt ärger als es war, haha) konnten wir die tolle Aussicht vom Hühnersteig aus genießen.

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    Und weiter ging es durch den dichten, stillen Wald...

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    Hike more, worry less <3

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    Pauli war ein toller, stets motivierter Tourguide :D

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    Schon beeindruckend, diese Landschaft...

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    Noch ein letztes Mal posieren, bevor es nach ca. 4 Stunden Gehzeit, 12 Kilometern und 500 Höhenmetern wieder heimwärts ging.

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    Ich hab mich auch lang nicht an King gewagt, Horror und Grusel sind echt absolut nicht mein Genre. Ich war dann aber wirklich sehr positiv überrascht, weil seine Bücher eben nicht hirnloser Horror und billiger Klamauk sind. Stattdessen wird vor allem Atmosphäre geschaffen, die ProtagonistInnen werden sehr dicht und realistisch charakterisiert und man fiebert mit von der ersten bis zur letzten Seite.

    Irgendwie habe ich bis jetzt nur längere Kings gelesen, da gefielen mir eigentlich alle recht gut, mit "Cujo", "Friedhof der Kuscheltiere" und "Shining" kann man mMn nicht viel falsch machen, sind irgendwie auch tpyische Kings - allerdings halt länger als der gewünschte Seitenumfang.

    Abstand nehmen würde ich von den Büchern, die King unter dem Bachmann-Pseudonym veröffentlicht hat. Da habe ich zwar bis jetzt nur "Menschenjagd" gelesen, aber das fand ich ehrlich gesagt fast schon grottig - sehr eindimensional und flach, keine Spur vom eigentlich so scharfsinnigen, detailgenauen King.