Beiträge von tinybutmighty

    Soo, zurück vom Gassi.

    Ich hätte dann neben den ganzen wissenschaftlichen Büchern noch zwei Tipps bei Romanen, bei denen es nicht so zentral um Feminismus geht, aber die Bücher durchdrungen davon sind: „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie und (sehr spröde) „Die Vegetarierin“ von Han Kang.

    Danke :)

    "Americanah" haben wir beide schon gelesen, auch "Purple Hibiscus". Ich auch "Half of a yellow sun". Mag die Bücher von Adichie gerne. Meine Mutter ist allerdings von ihr als Person kein Fan,was ich verstehe, ich glaube, sie hat sich u.a. ein paarmal recht unsensibel zu Transfrauen geäußert.

    Das sehe ich tatsächlich nicht so eng. Mein Rex ist mittlerweile als intakter 6-jähriger Rüde zwar durchaus selektiv geworden, durfte aber zu friedlich und unauffällig daherkommenden Hunden durchaus Kontakt haben. Gegend mit hoher Hundedichte, und ja, mir war lieber, er lernt das in einem gewissen Ausmaß, zumal aus so manchem Kontakt ja auch regelmäßige Treffen entstanden sind, was nicht geklappt hätte, wenn ich ihn immer abgeschirmt hätte.

    Darf es auch was älteres sein?

    In Walters Buch wird das Buch einer deutschen Autorin erwähnt, in dem sie in einer Art Tagebuch beschreibt, wie sie in den 80ern versucht hat, ihre Tochter geschlechtsneutral zu erziehen und wieso das Ganze durch das Umfeld zum scheitern verurteilt war.

    Das wäre Grabrucker Marianne "Typisch Mädchen"

    Natürlich, danke für den Tipp, interessantes Thema!

    tinybutmighty “Häschen in der Grube“ von Maria Sveland könnte eventuell für deine Mutter interessant sein.

    Vielen Dank, sehe ich mir auch an :)

    Ich würde mit dem Welpen auch nicht nur an der Leine rausgehen. Das ist irre anstrengend für so einen Wurm. Wenn ganz leinenlos keine Option ist, kann man ja auch an Geschirr und wirklich leichter Schleppleine mit dem Welpen in den Wald fahren und ihn dort im eigenen Tempo und möglichst frei erkunden lassen und das gern auch mal etwas ausgiebiger.

    Die Spaziergänge an der Leine würde ich hingegen möglichst kurz halten.

    "Sitz" und auf den Platz schicken reichen an Kommandos in dem Alter auch mehr als sehr, ich würde mich vor allem auf Alltagskram konzentrieren - Medical Training, Sachen abgeben (falls Welpi beim Spaziergang Dinge aufnimmr die er nicht sollte).und eben Alleinebleiben und Co.

    tinybutmighty

    Ich vermute, Deine Mutter ist in etwa meine Generation. Falls sie sich auch für Biografien bzw. biografische Romane interessiert, würde ich ihr „Eine tödliche Liebe“ von Alice Schwarzer (trotz der Reaktionen, die dieser Name auslöst :smile:) ans Herz legen.

    Wenn Du magst, dann kann ich ansonsten in meinem Bestand mal gucken, was und welche Richtung liest Deine Mutter denn gerne?

    Danke!

    Hmm, meine Mutter wurde 1977 geboren, kommt das in etwa hin?

    Ich fürchte, Alice Schwarzer passt nicht. Meine Mum versteht sich als intersektionale Feministin und ich glaube, mit einen Buch von Schwarzer wird sie darum nicht glücklich. Wäre aber toll, wenn du nochmal gucken könntest :) Würde ihr halt gern explizit was zu Feminismus und verwandten Themen wie oben in Helfsynas Buch schenken, da sie das Thema im Moment sehr beschäftigt. Ansonsten liest sie ähnliches wie ich, also Romane, dabei gern auch schwerere Kost wie zB Mitgutsch oder Haushofer.

    Ds klingt interessant, liebe @Helfstyna - hast du in diesem Genre noch weitere Bücher gelesen und kannst was besonders empfehlen? Meine Mama beschäftigt sich grad sehr intensiv mit Feminismus und da würde ich ihr gern ein Buch zu schenken.


    -------------------------------------------------------------------Fertig mit Chinua Achebes "There was a Country". Im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Memoir, wohl sein letztes Werk vor seinem Tod, um eine Analyse und Erklärung des schrecklichen Nigera-Biafra-Kriegs in den 60er-Jahren. Mich persönlich macht es nach Lektüre dieses Buches fassungslos, dass in de Schule NIE über diesen Krieg gesprochen wurde, aber naja - seit Tupoka Ogettes "Exit Racism" ist mir bewusst, wie wenig man eigentlich bis auf "Und dann wurden sie versklavt und ihre Länder zu Kolonien gemacht" über sie Geschichte Afrikas lerrnt, einfach nur erschreckend.

    Zurück zu Achebe. Der hat da eine meiner Ansicht sehr scharfsinnige, kluge und ünerwiegens flüssig zu lesende Abhandlung zu dem Thema geschrieben. Da Memoir, erwartete ich allerdings auch eine etwas stärkere persönliche Note. Zwischendurch gibt es zwar Stellen im Text, da er von der teils auch sehr schwierigen Lage seiner Familie berichtet, aber immer nur sehr knapp und nüchtern. Fand ich ein wenig schade, da ich gern mehr über Achebe als Mensch erfahren hätte.

    Trotzdem lohnt das Werk, denn ich glaube, der Nigeria-Biafra-Krieg mit seinen verheerenden Folgen und dem extremen Leid ist ein wichtiger Teil afrikanischer neuerer Geschichte. Dazu verliert Achebe sich auch nicht in ewigen militärischen Beschreibungen, sondern geht vor allem auf das politische Klima, die Gründung Biafras und auch auf die kulturellen Stimmen Nigerias ein.

    Nach "Things fall apart" war dies mein zweites Buch von Achebe. Nun werde ich mir aber bald auch "Arrow of God" und "No Longer At Ease" bestellen, denn Achebe schreibt einfach gut, und ich will mehr.

    Einen Garten braucht man zur Hundehaltung wirklich nicht. Das ist praktisch für den Menschen, klar. Aber den Hunden ist das egal bzw müssen regelmäßige Spaziergänge ja ohnehin sein.

    Und 28h Arbeitszeit pro Woche sind doch super. Wenn du an den Bürotagen nicht gerade ganztags ohne Mittagspause beim Hund zwischendurch weg bist braucht es da meinee Ansicht nach nichtmal zwingend einen Sitter.

    Also ich finde von den Voraussetzungen liest es sich prima.

    Ich bewarb mich im August 19 auf meine jetzige Stelle. Ich bilde mir ein, im Inserat stand was von 30 Std oder Vollzeit, also schrieb ich das gewünschte Stundenausmaß gleich in meine Bewerbung mit rein. Groß nachgefragt wurde da zum Glück dann nicht mehr, aber im Dezember 19 wurde ich dann direkt damit konfrontiert, man wolle, dass ich Stunden aufstocke. Da habe ich dann den Chef um ein persönliches Gespräch gebeten und ihm eben mitgeteilt, dass dies für mich nicht in Frage kommt, ich aber durchaus flexibel bin was Arbeitszeiteinteilung betrifft. Und dass man mal länger bleibt wenn viel zu tun ist, das ist ja eh logisch.