Beiträge von tinybutmighty

    Ja, das ist wohl eine Grundsatzdiskussion. Leider gibt es da draußen halt genug Hundehalter, die zwar ja und amen und wir passen eh auf, wenn der Hund intakt bleibt sagen aber dann ist die Hündin plötzlich doch trächtig oder der Rüde hat gedeckt. Erlebt man leider öfters, deshalb verstehe ich schon jene Orgas, die da einfach kein Risiko eingehen wollen.

    Und damit's auch wieder passt: Wildspitz im Schnee ;)

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    Ich habe ja nichts anderes behauptet als dass die Bandbreite da sehr groß ist =)

    Wir haben hier ja insgesamt 5 Second-Hand-Hunde sitzen, auch wenn nur die Minis wirklich "meine" sind, und die könnten teils unterschiedlicher nicht sein. Gehemmt und eher unsicher ist tatsächlich außer Jasmin nur noch Luna, die ehemalige Straßenhündin aus Bulgarien, die hat z.B. anfangs immer Angst vor neuen Menschen und ist auch ein Hund, der sich sehr oft rückversichert. Gleichzeitig ist sie aber ziemlich jagdtriebig und würde da durchaus auch mal eigene Wege gehen |)


    Und klar, bei diesem Hundetyp besteht immer die Gefahr, dass das Selbstbewusstsein nicht gestärkt wird. Das war mir bei Jasmin z.B. sehr wichtig, dass sie lernt, sich mehr zuzutrauen. Ich habe auch darum mit ihr longiert, damit sie etwas macht, wo sie nicht unbedingt an meinem Bein klebt und das war echt eine tolle Sache, am Schluss hat sie sogar an mehreren Kreisen gearbeitet und super auch auf größere Distanz zu mir gearbeitet.

    Ich glaub die meisten Menschen haben lieber Hunde, die in ihrer Nähe sind und nicht ständig ihr Ding machen, Ich wollte nur sagen, dass das, was wir an diesen Hunden schätzen für den Hund eben eher nicht so schön ist.

    Ja, wobei es schon auch genug Hunde gibt, die nichts Schlimmes erlebt haben und sich dennoch sehr am Menschen orientieren, in der Nähe bleiben und wenig eigenständig sind. Und bei den Tierschutzhunden selbst aus unguten Verhältnissen gibt es trotzdem noch genug Jagdsäue.

    Bei den Chihuahuas gibt es diese "am Menschen kleb und nie eigenes Ding mach"- Charaktere ja durchaus auch. Rex gehört da halt so gar nicht dazu :lol:

    Da lob ich mir mein Jasminchen, das sich für Wild genau null komma gar nicht interessiert und immer in meiner Nähe ist :herzen1:

    Ja für uns Menschen ist dass die schönere Variante, aber meistens sind die Hunde, die immer in unserer Nähe sind, Hunde die schnell hemmbar sind und immer die Sicherheit des Menschens brauchen. Für die Hunde ist es angenehmer, wenn sie diese Hemmung nicht empfinden und selbstsicher durch die Umwelt gehen.

    Das ist mir klar ;)

    Jasmin ist halt bedingt durch ihre Vergangenheit ein eher unsicherer und zurückhaltender Hund und schnell gehemmt. Trotzdem liegt mir dieser Typ Hund, weil ich es urschön finde zu erleben, wie sie immer sicherer werden und regelrecht aufblühen, wenn man ihnen die schönen Seiten des Lebens zeigt :herzen1:

    Ehemalige Vermehrerhunde aus Ungarn stehen auf jeden Fall mit ganz oben auf meiner Liste. Ich kann damit einfach ganz gut, das habe ich durch Jassi gemerkt.

    Rex ist schon auch interessiert an Wild. Nicht extrem, aber er ist auch schon Rehen und Hasen hinterher...

    Das war so arg, am Feld letztes Jahr, einige Hasen waren am Horizont zu sehen und Rex ist hingefetzt und hat sie gejagt und wir mussten minutenlang rumstehen und warten, dass er sich bequemt zurückzukommen, weil Rufen und Pfeifen kamen bei dem Herrn da nimma wirklich an. Und er sah selber aus wie einer der Hasen, also von weitem konnte man echt nicht erkennen, dass da ein Hund die aufmischt :ugly:

    Er ist auch ganz schön schnüffelig, da muss er auch manchmal an die Leine. Ich glaube aber nicht, dass er ernsthaft einer Spur nachgehen würde. Trotzdem ist er draußen seehr eigenständidg unterwegs, was mich immer wieder mal wahnsinnig macht, auch wenn ich es mittlerweile ganz gut akzeptiert habe. Aber dieser Riesenradius und die Furcht vor nix und niemandem, puh :tropf:

    Da lob ich mir mein Jasminchen, das sich für Wild genau null komma gar nicht interessiert und immer in meiner Nähe ist :herzen1:

    Ich selbst bin den Kleinen auch verfallen. Unter anderem natürlich, weil sie so praktisch sind. Ich kann meine Zwerge beide ins Büro mitnehmen, Öffifahren (was wir sehr häufig tun - ich habe kein Auto) ist mit Kleinen superentspannt, und auch im sonstigen Handling empfinde ich sie als einfacher. Und ich mag es, dass ich sie notfalls einfach festhalten/hochheben kann.

    Ich mag die Hunde meiner Freundin auch sehr gerne, aber wenn ich mit allen Vierbeinern unterwegs bin, merke ich doch, dass so ein reines Zwergenrudel mir persönlich noch besser gefallen würde :D

    Mein nächster eigener Hund soll auf jeden Fall wieder was Kleines werden. Am allerliebsten wäre mir ein Chi oder Chi-Mix aus dem Tierschutz.

    Gibt es denn bekannte Hunde, mit denen es immer gut klappt? Dann könntet ihr euch ja zu gemeinsamen Spaziergängen verabreden ;) Wir haben viele Gassi- und Wanderkumpels und meist haben die Hunde da gar keinen so intensiven Kontakt miteinander, sondern es wird einfach in friedlicher Koexistenz nebeneinander her geschnüffelt. Trotzdem taugt meinen Hunden das allgemein durchaus.

    Ich finde Kastattionen im Tierschutz so was von sinnvoll, gerade beim Auslandstierschutz verstehe ich das zu 100%. Heißt nicht, dass ich Frühkastrationen super finde, aber die Umstände sind dort nunmal komplett anders als hier.

    Ich meine, in genug Tierheimen leben die Hunde ja in Gruppen zB, wie sollte das gehen mit unkastrierten Hündinnen? Oder selbst wenn einzeln - drehen die Rüden doch durch wenn da ständig was läufig ist.


    Aber ich habe mit Jasmin selbst ne Hündin die vom Vermehrer beschlagnahmt wurde und finde einfach, diedes unsägliche Leid der Hündinnen wiegt schwerer als poentielle gesundheitliche Auswirkungen einer Kastra - selbst wenns im blödesten Fall eine Frühkastra ist.


    Und da ich einige Leute kenne die sich jahre/jahrzehntelang im Tierschutz engagieren, kann ich nur bestätigen, dass man den Leuten halt nur vor den Kopf schauen kann und sich da teils Sachen abspielen, die man als Außenstehende(r) kaum glaubt.


    PS: Animal Care Austria vermittelt auch öfter mal kleine Spitze und Spitzmixe, meist ehemalige Vermehrerhunde aus Ungarn.