Beiträge von tinybutmighty

    mairi Ja, man stört so nicht zwingend ein Tier, aber das weiß man im Vorfeld halt nicht. Außerdem merkt und riecht ein Wildtier doch, wenn da ein Hund nah am Bau war. Somit verursacht man auch beim leeren Bau vermutlich unnötigen Stress eines Wildtieres.


    "Wildspuren nachgehen nur auf Wegen", okay. Aber in der Realität verlauft so eine Wildtierspur doch meist net geradlinig auf einem Weg... ist für mich daher auch einfsch schwer vorstellbar, wie das so funktionieren soll bzw habe ich ein paar Mal "Ullihundler" gesehen, die eben dann mit ihrem angeleinten Hund fernab der Wege unterwegs waren und das finde ich halt nicht gut, hat mit "Schlechtreden" nichts zu tun.


    Hab das Buch selber vor Jahren mal gelesen, erinnere mich aber nicht mwhr, was genau Fr. Reichmann selbst zu dem Thema mit den Wegen genau geschrieben hat.

    Ich hatte mal eine von denen, ging garnicht. Selbst ein " nein" war zu viel. :see_no_evil_monkey:

    Man muss einfach schauen obs passt, egal woher er/sie kommt.

    Ja klar, es ist nicht jeder TsD-Trainer automatisch gut und kompetent. Aber man schließt schon mal überwiegend die Gefahr aus, dass mit Gewalt und Druck gearbeitet wird. Nach einigen neu eröffneten Themen hier im Forum scheint mir nämlich leider, Trainer, die mit Wasserflasche und auf Dominanz-Schiene unterwegs sind, gibt es noch viel zu viele.

    Und das ist ja hier bei einem ängstlichen Hund nun wirklich das Letzte, wozu man raten würde. Ich glaube, gerade im Umgang mit Angsthunden ist die "Positivler"-Ecke schon nicht so grundverkehrt.

    Ich hab vor 3 Jahren nicht ganz billig 2 Biothane Führleinen für meine Zwerge anfertigen lassen.

    Eine Leine habe ich irgendwie verloren, jetzt ist die zweite aber langsam echt im Eimer, es blättert voll das Material ab etc. Okay, wir haben sie viel benutzt, aber dennoch finde ich das doof.


    Jedenfalls, meine Frage: Kann jemand einen Shop empfehlen, wo man Führleinen bestellen kann, sehr dünn natürlich, in 2m Länge und verstellbar, und vor allem mit kleinhundetauglichem Karabiner? :sweet:

    Der Fuchs ist vielleicht sogar ein gutes Beispiel, weil die nicht ständig nur im Bau sind, sondern auch an anderen Orten ruhen.

    Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch - man weiß doch aber vorher nicht, ob der Fuchs gerade im Bau ist oder woanders? :denker: Außerdem zeigt dein Beispiel ja auch auf, dass man eben überall auf Wild treffen kann, vor allem, wenn man sich nicht an die Wege hält.

    An einem Fuchsbau hat man mMn einfach grundsätzlich nix zu suchen. mit seinem Hund.

    "Langweilen" tut sich dieser Hund bestimmt nicht! Der wurde aus seiner komplett vertrauten Umgebung rausgerissen und muss jetzt mit einem völlig neuen und unbekannten Leben klarkommen! Zudem scheint er zumindest bislang recht massiven Stress gehabt zu haben.

    Ein "Beschäftigungsmarathon" wäre hier völlig fehl am Platz, dieser Hund wird vor allem sehr viel Zeit und Ruhe brauchen, um ankommen zu können.

    Digirunning

    @alsatian_00

    Stinkewily

    Wie findet ihr belohnen wenn er von selbst ins Körbchen geht? Besonders in Hinblick auf sein ins Körbchen-Gerenne und mich mit Erwartungs-Blick ansehen.

    Naja, du willst doch, dass er ruhig im Körbchen liegt. Nicht angespannt auf seine Belohnung wartend, oder?

    Man könnte ihm natürlich öfter mal was zum Kauen oder einen gefüllten Kong ins Körbchen legen. Kauen und Schlecken beruhigt, kann also auch für einen entspannteren Zustand sorgen, und der Hund verknüpft dadurch auch, dass es im Körbchen auch mal was Leckeres gibt.

    Aber eine "Erwartungshaltung" am Ruheort zu fordern empfinde ich als kontraproduktiv.

    Bei trainieren statt dominieren gibt es leider in unserer Nähe keinen Trainer, der nächste wäre circa 50 km entfernt :/

    Naja, bei euch wären aber doch eh Hausbesuche sinnvoll? Und 50 Kilometer sind nun nicht die Welt. Da wird halt Kilometergeld verrechnet werden, aber wenn der Trainer was taugt, wäre es mir das wert.

    Das kann auch Kontrolle sein, das er dir nicht zutraut das du es alleine schaffst dir ein Glas Wasser zu holen =)

    Und wie vermittel ich ihm nun, dass ich schon groß bin?

    Ich denke, der erste Schritt ist wirklich, ihn gedanklich loszulassen ;) Der Hund wird das ja durchaus merken, wenn du da öfter mal nachgrübelst und in gewissen Situationen vermutlich eher unentspannt bist. Jedenfalls liest sich aus deinen Beiträgen raus, dass du teilweise im Umgang mit ihm eher unsicher und verkopft bist. Sollte das nicht zutreffen, ignoriere meine Worte einfach.

    Und dann ist es halt wichtig, einem so jungen Hund beizubringen, dass du eben nicht 24/7 verfügbar bist und "verfolgt" werden willst. Öfter mal dem Hundekind die Nase vor der Tür zumachen kann schon helfen. Türgitter. Hausleine.

    Als wir sie übernommen haben war sie fast 7 Monate alt, wir haben sie nun also schon über 4 Monate bei uns. Mit fragen können wir uns jederzeit an die Vermittlerin wenden, allerdings bringt das nicht wirklich viel, weil ihr Charakter in dem anderen Umfeld ein komplett anderer war..

    Uff, das ist ja wirklich noch ein sehr kurzer Zeitraum und dann seid ihr da nicht einmal konsequent eine Strategie gefahren, sondern habt schon mal dies, mal das ausprobiert. Das ist natürlich alles andere als optimal.

    Zudem ist es im Fall eures Hundes sicherlich aufgrund der Ängste so, dass man von einer recht langen Gewöhnungszeit an die neue Lebenssituation ausgehen muss. Ich denke, ihr erwartet da immer noch zu viel von ihr.

    Uns wurde gesagt, dass man nicht umdrehen darf weil man den Hund dann in seiner Angst bestätigt, deshalb haben wir sie, panisch wie sie war oft in diese Situationen gedrängt :/

    Ja, das ist blöd und es ist gut, dass ihr den Fehler erkannt habt. Nun gilt es, das angeschlagene Vertrauen wieder aufzubauen, indem ihr eurer Hündin Sicherheit vermittelt. Das klappt einerseits durch Struktur und Routine - andererseits müsst ihr euch für eure Hündin berechenbar benehmen, Rücksicht auf ihre Bedürfnisse nehmen und möglichst souverän und gelassen mit ihr umgehen.

    Wir gehen morgens nach dem aufstehen (meistens zwischen 6 und 7) ca. 45-60 Minuten mit ihr, danach gibt es Frühstück und wir fangen an zu arbeiten, sie schläft dann meistens bis 12 manchmal wird sie auch schon vorher „quäkig“, dann geben wir ihr einen Kauknochen oder spielen kleine kurze Suchspiele. Gegen Mittag geht dann einer von uns nochmal ca. 20-45 Minuten mit ihr, danach ist sie dann erstmal wieder müde. Nachmittags nochmal kurz Pipi machen und nach Feierabend gehen wir auch nochmal eine Stunde, danach gibt es wieder essen und noch ein Spiel. Abends dann nochmal Pipi machen und ins Bett.

    Oha, wenn ich das hochrechne, dann geht ihr manchmal ja bis zu 3 Stunden mit ihr spazieren. Für einen sehr jungen Hund schon ein ordentliches Programm, hinzu kommen bei eurer dann noch all die "Stressfaktoren" draußen und dass sie sicherlich immer noch jede Menge Reize zu verarbeiten hat.

    Prinzipiell finde ich nichts dabei, mit dem Hund viel draußen unterwegs zu sein, hier dauert eine Nachmittagsrunde auch gerne mal 3 Stunden, wenn mir danach ist. Allerdings wohnen meine Hunde schon länger bei mir und sind nicht so ängstlich gegenüber Umweltreizen.

    Etwas zurückschrauben fände ich in eurer Situation nicht verkehrt, zudem müssen die Spaziergänge natürlich auch in ihrer "Art" an den Hund angepasst werden. Da kann sicherlich ein kompetenter Trainer vor Ort hilfreich sein.

    Sie kann absolut nicht allein sein, selten mal ein paar Minuten. Wir wollten das eigentlich von Anfang an aufbauen, allerdings nimmt sie sich dann immer etwas, was sie nicht soll (Schuhe, Verpackungen…). Auch geht es ihr mittlerweile um meinen Freund und mich und nicht ums generelle Alleinsein, wenn wir sie zB zu seiner Mutter bringen um einkaufen zu gehen bellt sie eine Stunde durchgehend.

    Das ist natürlich ein weiterer, großer Stressfaktor. Ich kenne das, meine Hündin hat das Alleinebleiben-Thema auch. Ich habe mich damit arrangiert, aber kann euch aus Erfahrung nur raten, das Thema nicht zu vernachlässigen. Schon allein, weil eure Hündin deshalb ja immer wieder starkem Stress ausgesetzt ist.

    Wenn der Hund alleine bleibt, muss man halt räumlich begrenzen und so aufräumen, dass nix herumliegt, was sich der Hund nehmen kann, was er nicht soll. Man kann ja dennoch Leckerlis in einen Schnüffelteppich tun, ein Kauholz rumliegen lassen und Ähnliches, damit der Hund da ein wenig "runterkommen" und sich auf erlaubte Weise beschäftigen kann.

    Dass eure Hündin sich nicht von anderen Personen betreuen lässt, kommt halt noch erschwerend hinzu, das ist schon sehr schwierig und zumindest das wäre ein Punkt, an dem ich dringend arbeiten würde, ansonsten habt ihr ja gar keine Möglichkeiten, wenn weder Alleinebleiben noch Betreuung durch Dritte für den Hund stressfrei möglich sind. Für den Aufbau von beidem würde ich aber auch einen Trainer empfehlen, ich denke, da liegt zu viel im Argen, sodass "Selbstversuche" ordentlich nach hinten losgehen könnten.