Beiträge von tinybutmighty

    Habt ihr gar keinen Plan B für euren Hund, wenn euch mal etwas zustößt? Niemanden, wo man sich Geld leihen kann oder wo man den Hund übergangsweise oder eben auch als Endstelle hingeben kann, wenn es finanziell wirklich so gar nicht hinhaut?

    Doch.

    Hier war und ist es so, dass ich auf Unterstützung der engsten Familie zählen kann. Die waren auch an der Anschaffung meines jetzt so "sanierungsbedürftigen" Ersthundes beteiligt. Der zog ursprünglich eigentlich nämlich als Familienhund ein. Durch die Umstände kam es, dass er dann eben "mein" Hund wurde. Finanziell fühlt sich aber z.B. meine Mutter mitverantwortlich und hilft jetzt aus, da ich den Hund ja die letzten 7 Jahre lang praktisch alleine versorgt habe in finanzieller Hinsicht.

    Ansonsten bin ich durchaus froh darüber, dass die ein oder andere Klinik noch Ratenzahlung anbietet. Beispiel: Eine liebe Freundin von mir verlor durch Corona den Großteil ihres Einkommens. Ihre Mutter wurde pflegebedürftig und nun von ihr versorgt, ihr Lebenspartner starb vor wenigen Monaten. Und in all diesem Trubel wurde ihr Hund schwer krank und brauchte schließlich dank "Pfusch" in einer Tierklinik (war leider Gottes wirklich so, ich kenne die Fakten) eine lebensrettende OP in einer anderen. Dort wurde mit ihr eine Ratenzahlung vereinbart, da sie zu dem Zeitpunkt keine weiteren 3k zur Verfügung gehabt hätte. Jetzt zahlt sie eben monatlich einen gewissen Betrag ab.

    Ich hatte eigentlich immer einen für meinen Verdienst - ich bin echt kein Gutverdiener - ganz guten Polster, mit dem ich mich recht sicher gefühlt habe. Tja, nur habe ich auch nicht geahnt, dass vieles deutlich teurer wird - und ich fahr nicht mal ein Auto, hab kein Eigenheim etc. - fahre Öffis mit 1000 € Ticket für ganz Österreich und hab ne Minibude - und ich innerhalb weniger Monate einen Gutteil meines Ersparten aufbrauchen würde müssen.

    Von "Notlage" bin ich zum Glück noch weit entfernt, aber genau jetzt hat einer meiner Hunde 'nen Kreuzbandriss und zwei kaputte Kniescheiben, die operiert werden müssen. Kosten inkl. Diagnostik, Vor- und Nachbehandlung locker 5000 Euro. Und ich ärgere mich enorm darüber, dass das vor ein paar Jahren kein Problem gewesen wäre, mich die Kosten nun aber durchaus zum Schlucken bringen :muede:

    Natürlich lasse ich ihn operieren und behandeln. Hab mich auch gegen Kreuzbandersatz und für TTA Rapid entschieden, weil es in seinem Fall einfach mehr Sinn macht, auch wen's mir die Kosten deutlich erhöht.

    Ich bin absolut dafür, Tierärzte fair zu entlohnen! Ich habe auch nie Tierarztkosten gescheut oder so. Die Hunde sind eindeutig der Posten in meinem Leben, für die ich am meisten Geld ausgebe, und das auch gerne, weil ich sie über alles liebhabe.

    Je nachdem, wie sich die wirtschaftliche Lage allgemein und meine im Besonderen entwickelt, möchte ich aber zukünftig vielleicht keine zwei eigenen Hunde mehr haben. Denn ehrlich gesagt, wenn mein zweiter Hund jetzt zeitgleich eine ähnlich kostspielige OP und/oder Behandlung benötigen würde, dann ginge ich auf dem Zahnfleisch. Mal eben locker flockig 10.000 Euro klarmachen, das ist für mich einfach utopisch. Und daraus werde ich die Konsequenzen ziehen.

    Weiterhin alles Gute euch :bussi:

    Ich habe ja zum Glück eine Mini-Wohnung mit 36 qm, also gehe ich davon aus, dass Rex nach seiner OP am Mittwoch recht gut ruhig zu halten sein wird. Zumal er in meiner Wohnung, wenn nur Jasmin und ich um ihn rum sind, eh meist nur schläft. Trotzdem plane ich, ihn erstmal in der Box unterzubringen und diese auch geschlossen zu haben. Man weiß ja nie, was den Wichten so in den Sinn kommt :fear:

    Allerdings gehe ich davon aus, dass er vielleicht länger als Fiora ziemlich groggy sein wird. Ist bei ihm ja ein noch größerer Eingriff, Knie plus KBR...

    Danke, das freut mich wirklich sehr, dass an uns gedacht wird :herzen1:

    Das rechte Knie ist sehr arg kaputt, das linke "etwas kaputt" laut dem Tierarzt heute. Möglicherweise ist alles in einer großen OP machbar, es könnte aber auch auf eine große plus eine kleinere OP hinauslaufen. Weil er sonst halt doch seehr lange in Narkose sein müsste und er meinte, dieses Risiko würde er nur ungern eingehen wollen.

    Ich freue mich schon so auf meinen ersten "normalen" Spaziergang wieder mit Rex. Er ist ja wirklich mehrere Monate lang insgesamt nur im Schonmodus gewesen dann :no: Ich bin aber wirklich sehr stolz auf meinen kleinen Fuchs, dass er das so gut mitmacht, ohne zu meckern. Er ist auch nach wie vor der freundliche, zugängliche Hund, wie ich ihn kenne. Gar nicht grumpy wegen der Schmerzen oder so. Ich achte schon darauf, dass er regelmäßig nicht nur von mir gestreichelt wird, sondern auch von anderen Zweibeinern :ugly: Er mag das so und genießt es so und das ist wenigstens eine Kleinigkeit, die man ihm gerade ermöglichen kann.

    Ich war heute über einen privaten Kontakt noch in einer anderen Tierklinik, wo sich der Chefarzt Zeit für mich genommen hat.

    Rex wurde dort direkt auch untersucht und geröntgt.

    Danach wurde mir genau erklärt, wie die OP durchgeführt würde. Dort liefe es auf eine TTA Rapid plus Knie-OP raus, in der anderen Klinik wäre es TPLO plus Knie-OP. Aber die beiden Methoden zur Kreuzband-OP unterscheiden sich ja jetzt nicht soo arg voneinander.

    Da ich von Klinik Nr. 1 leider immer noch nichts gehört habe, habe ich jetzt bei Klinik 2 einen OP-Termin gemacht. Nächsten Mittwoch wäre es soweit. Gedrängt wurde ich überhaupt nicht, aber es wurde schon etwas darüber gestaunt, dass Rex jetzt schon einen Monat so herumläuft :( : Weil es für ihn halt doch ordentlich schmerzhaft ist.

    Oh Mann, ich hoffe, er kann dann wirklich nächste Woche operiert werden und wird wieder ganz gesund :gott:

    Naja, bei Tierschutzhunden kann ich das schon verstehen, dass es Leute gibt, die sich dazu entscheiden, einem so kranken Tier ein möglichst schönes neues Zuhause zu schenken. Würde ich eventuell auch machen, wenn ich die Ressourcen dafür hätte (insbesondere finanziell). Natürlich finde ich es immer wichtig abzuwägen, ob und welche Lebensqualität der Hund überhaupt noch hat.

    Aber die gesamte QZ-"Population" in Tierheimen einschläfern wäre mir persönlich so als "Pauschalschlag" eine Nummer zu krass, ehrlich gesagt.

    ChiBande Weiterhin gute Besserung dem Mausi!

    Die Klinik macht die OP-Planung und meldet sich dann. Habe aber gestern schon 2x versucht, sie zu erreichen, da die Woche durch den Feiertag morgen ja eh schon kürzer ist... Wurde mir aber mur gesagt, ich würde zurückgerufen, seufz...

    Ich hoffe somit sehr auf eine Info heute. Muss das ja auch beruflich planen, wie ich dann tue mit mehr Home Office und/oder Urlaub erstmal.

    Auf jeden Fall sollte der Ersthund sich jetzt ganz in Ruhe von der OP erholen können. Den Jungspund da auszulagern war eine sehr vernünftige Entscheidung.

    Und ja,die Wiederzusammenführung würde ich erst mal nur gesichert, mit Maulkorb, durchführen. Gegebenenfalls wäre auch ein Trainer mit Rasseerfahrung hier von Vorteil.


    Persönlich finde ich, die Kombi aus zwei recht jungen Rüden eines solchen Rassemixes ehrlich gesagt aber schon gewagt. Es kann sein, dass die Kastra des Älteren die Lage entspannt, muss aber nicht so sein. Eventuell ist da auch langfristig ordentlich Management für ein friedliches Zusammenleben nötig.