Habt ihr gar keinen Plan B für euren Hund, wenn euch mal etwas zustößt? Niemanden, wo man sich Geld leihen kann oder wo man den Hund übergangsweise oder eben auch als Endstelle hingeben kann, wenn es finanziell wirklich so gar nicht hinhaut?
Doch.
Hier war und ist es so, dass ich auf Unterstützung der engsten Familie zählen kann. Die waren auch an der Anschaffung meines jetzt so "sanierungsbedürftigen" Ersthundes beteiligt. Der zog ursprünglich eigentlich nämlich als Familienhund ein. Durch die Umstände kam es, dass er dann eben "mein" Hund wurde. Finanziell fühlt sich aber z.B. meine Mutter mitverantwortlich und hilft jetzt aus, da ich den Hund ja die letzten 7 Jahre lang praktisch alleine versorgt habe in finanzieller Hinsicht.
Ansonsten bin ich durchaus froh darüber, dass die ein oder andere Klinik noch Ratenzahlung anbietet. Beispiel: Eine liebe Freundin von mir verlor durch Corona den Großteil ihres Einkommens. Ihre Mutter wurde pflegebedürftig und nun von ihr versorgt, ihr Lebenspartner starb vor wenigen Monaten. Und in all diesem Trubel wurde ihr Hund schwer krank und brauchte schließlich dank "Pfusch" in einer Tierklinik (war leider Gottes wirklich so, ich kenne die Fakten) eine lebensrettende OP in einer anderen. Dort wurde mit ihr eine Ratenzahlung vereinbart, da sie zu dem Zeitpunkt keine weiteren 3k zur Verfügung gehabt hätte. Jetzt zahlt sie eben monatlich einen gewissen Betrag ab.