Beiträge von tinybutmighty

    Wie schön, toll zu hören!

    Wie lange genau ist die OP jetzt her? =)

    Wir haben heute unsere zweite Einheit Physio, freu mich schon drauf.

    Am Montag waren wir zudem in der operierenden Klinik, der Chirurg war mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden und Rex muss auch keine Schmerzmittel mehr nehmen.

    In einem Monat geht es wieder zur Kontrolle.

    Sagt mal, ich wurde jetzt schon mehrfach für bekloppt erklärt, weil ich gesagt habe, dass ich bei 30 Grad den Hund weder in die Innenstadt schleppen möchte, noch nachmittags irgendwie länger als notwendig spazieren gehen werde. „Die können das ab“ durfte ich mir sagen lassen… wie seht ihr das? Schleppt ihr eure Hunde bei solchem Wetter durch die Gegend, wenn es nicht unbedingt notwendig ist?

    Nein, ich reduziere die Aktivitäten tagsüber so weit es mir machbar ist, und gehe morgens und/oder abends länger spazieren. Unterwegs bin ich mit meinen Hunden aber gezwungenermaßen an manchen Tagen auch tagsüber - z.B. wenn ich ins Büro muss, ich habe nämlich um 14 Uhr "Feierabend" und pendle, muss dann also mit den Hunden nach Hause fahren, auch wenn es sehr warm ist..

    Zuletzt gelesen: "Wiener Passion" von Lillian Faschinger

    Hach, ich liebe Romane, die den Lokalkolorit meiner Heimatstadt wiedergeben; und Faschinger hat die Atmosphäre Wiens, das golden-grantige Wienerherz der Einwohner, hier wirklich sehr gekonnt und bildhaft gezeichnet. Allerdings verwundert dies auch nicht weiter, wenn man sich in "Wiener Passion" vertieft, denn dieser durchaus anspruchsvolle Schmöker wurde von einer zweifelsohne höchst talentierten Autorin verfasst, die das Spiel mit Worten und Sätzen meisterhaft beherrscht; der Roman lebt ebenso von dieser sprachlichen Virtuosität wie von der sich nach und nach immer weiter ausdehnenden Handlung selbst.

    Worum geht es in diesem Lesegenuss? Die junge US-amerikanische Schauspielerin Magnolia Brown reist nach Wien, eine Stadt, in der auch ihre Verwandten mütterlicherseits wenige Generationen zuvor lebten, um sich dort auf ihre Musicalrolle in in New York vorzubereiten, in welchem sie die Anna Freud verkörpern soll. Magnolia kommt bei der alten "Tante Pia" unter und begegnet rasch ihrem jungen, aber sehr verschroben und steif wirkenden Gesangslehrer Joseph, an dessen tatsächlichem musischem Talent sie zunächst ob seines befremdlichen Auftretens grobe Zweifel hegt.

    Doch dann findet Magnolia in einer Truhe ihrer vorübergehenden Unterkunft ein dicht beschriebenes Heft, welches die faszinierende, triste und bewegte Lebensgeschichte der Ehegattenmörderin Rosa Havelka, die fast ein Jahrhundert zuvor in der Stadt Wien lebte, aus deren eigener Perspektive erzählt. Rosa, in den Dienstbotenstand hineingeboren, musste sich zeitlebens auf sich selbst verlassen und alleine behaupten, die Männer in ihrem Leben meinten es meist nicht gut mit ihr oder stellten zumindest ihre eigenen Interessen höher, finanziell war Rosa oft dem Ruin so nahe, dass sie von tugendhaften Pfaden abzuweichen und zudem sogar im unterirdischen Kanalsystem zu hausen gezwungen war; doch mit einem nur gelegentlich erschütterten Optimismus und einer manchmal fast komisch anmutenden Willensstärke tritt Rosa tapfer ihrem Schicksal entgegen...


    Faschinger verwebt die beiden Geschichten - die um Magnolia sowie ihren Gesangslehrer Joseph und die ein Jahrhundert zurückliegende Lebensbeichte der Rosa Havelka - ganz meisterhaft, ohne dass der Roman je an Spannung und sprachlicher Dichte einbußen würde. Ihr Schreibstil, lakonisch, detailverliebt, eigenwillig und gesegnet mit einer subtilen, galgenhumor-anmutenden Ironie, packt ungemein.

    Kleinere Kritikpunkte finden sich für mich lediglich an der Lebensgeschichte der Rosa Havelka, ein weig zu oft für meinen - sicherlich strengen - Geschmack kommt es zu "schicksalhaften" Zufallsbegegnungen, und leider erfüllte das Ende des Romans, also ungefähr die letzten 50 Seiten, nicht meine persönlichen Erwartungen, aber das ist eine sehr subjektive Mäkelei meinerseits, für die die Autorin nichts kann.

    Schon schön, mal wieder so in einem Buch versinken zu können!

    Nachdem ich meine beiden Hunde so ganz schlimm arg lieb habe, ist die Vorstellung, meinen eigenen Hund nicht mögen bzw liebhaben zu können tatsächlich eine sehr schwer vorstellbare für mich.

    Ich bin eher so der Typ Mensch, der mit sehr viel Intensität und "Wumms" liebt xD

    Ich würde sehr darunter leiden, meinen eigenen Hund nicht zu mögen, eben weil ich meine jetzige Hunde so viel lieb habe. Aber man soll ja niemals nie sagen. Wäre ich in dieser Situation, würde ich mir wohl größte Mühe geben, dem Hund dennoch gerecht zu werden und ihm ein schönes Leben bei mir zu ermöglichen. Liegt aber sicherlich mit daran, dass hier immer nur Tierschutztiere einziehen würden und ich es traurig fände, dass der Hund dann sozusagen durch eine Abgabe meinerseits wieder in der Situation wäre, "weitergereicht" zu werden.

    Ausschließen würde ich es nicht ganz, den Hund an jemanden zu geben, der emotional einen tieferen Draht zu ihm hätte, aber so einem Menscheb müsste man dann halt auch erstmal begegnen...

    Alix89 30-40 Kilometer, Wahnsinn! Ich habe damals als Jasmin weg war gehört, dass die meisten Hunde die ersten 2-3 Tage meist nur so 2-3 Kilometer um den Ort des Entlaufens rum bleiben. Bei Jassi war das zum Glück der Fall, meist war sie sogar in der Straße, in der sie entlaufen war.

    Ach Mann, so was ist echt Horror, zum Glück hat auch deine Zwergin diese Sache heil überstanden <3

    Meine Hunde waren im Büeo zunächst auch angeleint unter meinem Schreibtisch.

    Aber wir sind ein kleines Team und die Kollegen stehen eher auf bissl Action und Ablenkung im Hundeform, also dürfen sie jetzt frei im Büro rumlaufen. Meist liegen und pennen sie aber dennoch unter meinen Schreibtisch.

    Wir übersiedeln wohl aber noch diesen Sommer in ein Zweitbüro nur ein paar 100 Meter weiter. Mal sehen, ob sich dadurch dann was ändert.

    Für mich wäre das ganz klar ein Vertrauensbruch. Ich würde das entweder sehr, sehr deutlich ansprechen und unmissverständlich dazu auffordern, sich an meine Anweisung zu halten oder direkt auf die Dienste dieser Person in Zukunft verzichten.

    No-Gos wären es für mich immer, wenn der Hundesitter/Gassigeher sich nicht an Vereinbarungen hält, hier wären das konkret:

    - Hunde von der Leine lassen (habe ich nur einer, sehr erfahrenen, Sitterin je erlaubt)

    - mit den Hunden eine Hundewiese/Freilaufzone besuchen

    - Fremdhundekontakt zulassen, den ich nicht haben möchte (z.B. zu großen, intakten Rüden)