Ich selber habe nur zwei Hunde, einen intakten Rüden und eine kastrierte Hündin.
Der Rüde zog als Junghund ein. Als er dreieinhalb Jahre alt war, zog dann die damals schon kastrierte, ebenfalls dreieinhalbjährige Hündin dazu ein.
Mein Rüde könnte auf die Hündin auch verzichten, er wäre genauso gut Einzelprinz geblieben. Sie orientiert sich hingegen sehr an ihm und mag ihn richtig gerne.
Die beiden leben die meiste Zeit friedlich und harmonisch nebeneinander her. Ab und zu wird auch miteinander gespielt. Je älter sie werden, desto häufiger "ertappe" ich sie auch beim Kontaktliegen.
Richtige Auseinandersetzungen gibt es hier nicht. Man brummelt sich mal an, wenn der eine dem Kauartikel des anderen zu nahe kommt, aber ganz harmlos. Die Hündin wird fuchsig, wenn mein Rüde in der Nacht auch zu uns ins Bett will. Er nimmt das aber null ernst und sie meint es auch nicht richtig böse und am Ende liegen wir dann alle drei zusammen im Bett.
Mein Rüde ist so ein intakter Rüde, der andere intakte Rüden meistens blöd findet. Die Kombi von zwei intakten Rüden würde ich mir nur antun, wenn ich einen Rüden hätte, der in der Hinsicht echt unkompliziert ist.
Meine Ex-Partnerin hatte zunächst eine, dann zwei kastrierte, größere Hündinnen. Das hat mit meinen beiden insgesamt gut harmoniert. Nur bei meinem Rüden musste ich manchmal aufpassen, dass er die ältere Hündin nicht einschränkt und kontrolliert. Die ließ sich das nämlich gefallen, obwohl 10x so schwer wie er. Es kam dann noch eine dritte, ebenfalls kastrierte Hündin zur Ex dazu. Auch das klappte gut, also die Kombi von einem intakten Rüden und vier kastrierten Hündinnen in einem Haushalt.
Mittlerweile hat die Ex auch einen kastrierten Dackelrüden. Das ging auch, wobei mein intakter Rüde schon eher mal vom Dackel genervt war als von den Hündinnen. Aber das war nun nicht weiter tragisch.