Beiträge von tinybutmighty

    Hat jemand vielleicht einen Chihuahua, welcher mehrere Bezugspersonen hat?

    Ja, ich.

    Mein Chihuahua ist total offen und aufgeschlossen. Mittlerweile wohne ich alleine, aber früher habe ich mit meiner Mama (+ anfangs auch noch mit meiner Schwester) zusammengelebt, und ich habe zwar am meisten mit ihm unternommen, aber er hatte auch kein Thema damit, mit meiner Mama oder meiner Schwester ohne mich zuhause zu bleiben oder mit ihnen spazieren zu gehen und alles. Auch bei meinen Großeltern fühlte er sich von Anfang an wohl und ließ sich auch problemlos von ihnen betreuen.

    Die Hundesitterinnen, die er später hatte, mochte er auch alle sehr gerne und war gerne bei ihnen.

    Heute hat Rex eine "Sitterfamilie", zu der er seit bald 5 Jahren regelmäßig geht - meist 1x pro Woche. Das ist eine vierköpfige, tierliebende Familie, die sich aber keinen eigenen Hund nehmen möchte. Ist eine echte Win-Win-Situation, da Rex es total liebt, bei ihnen zu sein.

    Seit Samstagabend ist Raphaelo nicht mehr hier :no: Ich muss schon gesehen, dass ich den flauschigen Polarfuchs etwas vermisse!

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    Die Decke hat er schon von klein an, und wenn er sich selbst beruhigen möchte, nuckelt und beißelt er an ihr rum :tropf: Manchmal döst er dann sogar mit der Decke im Mäulchen ein :sweet:

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    Auch als Bürohund hat Raphaelo sich ja schon ganz gut gemacht mit etwas Anleitung :bindafür:

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    Futtermotiviert ist er auch, zum Glück. Dadurch konnte ich ihn z. B. manchmal von Motorradfahrern, die mag er nämlich überhaupt nicht, ablenken. Leckerlis findet er einfach klasse.

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    Ein flauschiges Trio :herzen1:

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    Riesenbaby <3

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    Zum Glück wohnt Raphaelos Besitzerin gleich hier ums Eck und ist sehr sympathisch und umgänglich. Wir werden also vermutlich in Kontakt bleiben und auch mal gemeinsam spazieren gehen bzw. vielleicht kann ich mir Raphaelo ja auch mal für einen Ausflug oder Spaziergang ausborgen =)

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    Ich finds viel angenehmer, Single zu sein in Sachen Hundehaltung. Da quatscht einem keiner rein in Erziehung/Auslastung/allgemeinen Umgang mit Hund/medizinische Fragen uvm.

    Ja, ein Netzwerk für Notfalls-Betreuung und solche Dinge empfiehlt sich, aber da gibt es ja auch andere Möglichkeiten wie Familie oder gute Freund*innen.

    Ich war in einer Beziehung mit mit einer Ex, hab praktisch mit ihr zusammengewohnt und war hautnah dabei, als bei ihr Hund Nummer 3 einzog (sie hatte damals, wie ich, schon zwei Hunde). Irgendwie war es daher auch unser gemeinsamer Hund. Durch Trennung hab ich nun nur noch sporadisch Kontakt zur Hündin, was mir emotional schon schwerfällt. Daher will ich sowas auch nicht mehr erleben.

    2. Mit Leckerlies zu mir locken, oder ab und zu so eines im Alltag geben. Nimmt sie zwar, geht aber mit dem Leckerli sofort zu meinem Freund (Wenn ich sie ohne Leckerlies locke kommt sie gar nicht, außer in den seltensten Fällen)

    Mit Leckerlis locken würde ich den Hund nicht. Du bringst sie damit ja nur in einen für sie doofen Konflikt und das kann auch als Bedrängen empfunden werden. Ich würde ihr ab und zu einfach so eines geben oder eines zu ihr hinkullern lassen. Nicht locken.

    3. Kurze Spaziergänge - Sie will immer wieder nach Hause wenn sie mit mir alleine geht- geht immer wieder in die Leine und zieht in Richtung zuhause - sie folgt danach solala und dreht immer wieder beim Spazierengehen den Kopf Richtung zuhause, teilweise bleibt sie einfach abrupt stehen und will nach Hause.

    Und bei deinem Freund geht sie problemlos mit? Ich frage, weil wir unseren Chihuahua mit 5,5 Monaten bekommen haben und er dann erstmal noch diese "Welpensperre" hatte, bei der junge Hunde sich nicht gerne allzu weit von ihrem "sicheren Hafen" entfernen. Das Thema legte sich dann im Laufe der nächsten Wochen. Es empfiehlt sich, woanders hinzufahren zum Spazierengehen, nicht direkt von zuhause aus zu starten.

    4. Lange Spaziergänge - auf mittlerem Weg folgt sie meist ganz okay, aber leider wird die Bindung im Alltag auch nicht besser (ich dachte lange Spaziergänge würden das Band festigen, weil man zusammen draußen ist und gemeinsam Dinge erlebt)

    Kann sicher helfen, einen so jungen Hund sollte man aber streckenmäßig und mental nicht überfordern.

    Zudem kommt es ja auch auf die Qualität der Spaziergänge an. Wenn du dich auf diesen auch krampfhaft um sie bemühst oder innerlich angespannt bist, kann es gut sein, dass sie die Spaziergänge eher als stressig empfindet.

    6. Spielerische Tricks beibringen - lernt sie sehr schnell und führt sie schnell aus - leider geht sie danach auch wieder und schaut nur auf meinen Freund.

    Finde ich auch ein bisschen viel. Der Hund ist ja gerade mal zwei Monate bei euch und noch sehr jung. Ich würde da gar nicht großartig schon mit Tricks anfangen, sondern mich erstmal auf die Themen konzentrieren, die alltagsrelevant sind.

    Mein Freund besticht sie auch nicht, da kann ich 100 % sicher sein. Er gibt ihr noch nicht mal Leckerlies oder sonst was.

    Vielleicht schätzt sie genau das an ihm, dass er sich halt nicht um sie "bemüht", sondern einfach er selbst ist. Manche Menschen neigen bei Einzug eines Hundes dazu, ständig auf den Hund fixiert zu sein und andauernd mit ihm interagieren zu wollen. Das ist total verständlich, für manche Hunde ist das aber einfach too much.

    Ich kann wirklich gut verstehen, dass es dich traurig macht, dass die Hündin sich bislang den Freund als Bezugsperson ausgesucht zu haben scheint. Ich glaube aber, je mehr du nun versuchst, sie für dich zu gewinnen, desto frustrierender machst du es für euch beide. Ich würde da ganz auf Zeit und Geduld setzen. Lebe dein Leben und deinen Alltag weiter. Es kann durchaus sein, dass eure Beziehung im Laufe der Zeit noch enger wird.

    Jetzt, die Woche im Urlaub waren wir täglich abends essen. Und fast jeden Abend ist es vorgekommen, dass Bucky irgendwann, ohne erkennbaren Grund, irgendwen angeblafft hat. Was bei einem großen Hund natürlich sehr auffallend und unschön ist. Er geht dabei nicht nach vorn, eher nach hinten, ich würde also sagen, er fühlt sich in seiner Induvidualdistanz eingeschränkt??

    Im Urlaub hat man meist einen anderen Tagesablauf als zuhause. Ihr werdet andere Strecken gegangen sein als gewöhnlich, somit musste euer Hund täglich viele neue Reize verarbeiten. Meist unternimmt man im Urlaub ja doch so einiges und es gibt weniger Routine als im normalen Alltag.

    Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass es daran lag, dass es eurem Hund am Abend einfach schon zu viel war. Der war wahrscheinlich erschöpft vom ganzen Tag und der Restaurantbesuch war dann sozusagen der eine Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

    Trotzdem würde ich, wenn ihr vom Urlaub zurück seid, in Restaurants erstmal darauf achten, dass Bucky es dort wirklich ungestört hat und z.B. unterm Tisch liegen kann oder zumindest so, dass möglichst niemand an ihm vorbei oder gar über ihn drübersteigen muss. Außerdem würde ich bei den nächsten Lokalbesuchen sicherheitshalber den Hund mit Maulkorb sichern.

    Ich mache mit der kleinen Jasmin (und mit Rex, aber der ist ja kein Terrier) seit kurzem Mantrailing =)

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    Warten, bis wir an der Reihe sind. Sie findet es nur doof, wenn ich die Versteckperson bin bzw. ich mit Rex traile und sie dann warten muss. Sie ist ja seehr stark auf mich bezogen und mein kleiner Schatten. Aber wir hatten mittlerweile drei Termine und sie wird da auch mit jedem Mal entspannter.

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    Futtermotiviertes Terriertierchen <3 Sie weiß genau, dass sie bei der Versteckperson eine leckere Belohnung erwartet, deshalb ist es ihr auch SEHR wichtig, diese zu finden.

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    Ich bin richtig stolz auf meine Maus <3 Sie ist ja nicht so ein typischer Terrier, sondern eher unsicher und dieses "eigene Entscheidungen treffen" ist jetzt nicht unbedingt immer ganz einfach für sie. Aber ich habe das Gefühl, gerade deshalb tut das Trailen ihr auch sehr gut! Ich finde es so faszinierend, wie ihr Näschen da zuckt und arbeitet, das erlebe ich nur beim Trailen. Ab und zu, wenn sie dann am Überlegen ist, fiepst sie auch ganz eigen vor sich hin, so macht sie das im Alltag eigentlich nie. Ist sie sich dann sicher, kann sie aber auch echt Gas geben ;) Wir bleiben auf jeden Fall dabei.

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