Beiträge von tinybutmighty

    Wir waren heute in der Hundeschule in einer "Fun-Trainingsgruppe".

    Ist jetzt nicht so super anspruchsvoll, aber für die Zwerge gerade genau richtig, v.a. für Rex mit seinen gesundheitlichen Problemen. Wir haben Sitz aus der Bewegung geübt, ein wenig Fußarbeit und "Bei mir", sowie Achter durch die Beine.

    Beim kontrollierten Freilauf habe ich ausgesetzt und bin mit den Hunden auf den anderen Teil des Trainingsgeländes gegangen. Dort habe ich etwas Positionen, Distanzarbeit, Tricks und Geräte geübt.

    Ich würde Lui erstmal mehr Ruhe gönnen, weniger Training machen. Das liest sich schon nach einem ordentlichen Programm an verschiedenen Übungen, die du da versuchst, ihm parallel beizubringen. Meiner Ansicht nach reicht in den ersten Wochen Alltag kennenlernen und Eingewöhnung meist schon total.

    Zum Thema Markieren: Ich habe einen intakten, 9jährigen Chihuahuarüden. Rex markiert drinnen überhaupt nicht. Er ist aber auch ein sehr cooler Chihuahua, der sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Bei Lui könnte ich mir schon vorstellen, dass Stress da eine Rolle spielt. Deshalb würde ich mal gucken, wie sich das Thema entwickelt, wenn du jetzt wirklich mal auf Ruhe und Entschleunigung setzt. Kann sein, dass in einigen Wochen die Markiererei dann ohnehin aufhört.

    Einen Kastrationschip würde ich persönlich jetzt noch nicht setzen lassen. Dafür wäre in ein paar Monaten immer noch Zeit, wenn der Zwerg wirklich bei euch angekommen ist.

    Aber gerade Dalmatiner haben doch schon auch einen gewissen Bewegungsdrang. Immerhin fungierten die u.a. als Kutschenbegleithunde.

    Den Stress, da einen Boerboel dazuzusetzen, würde ich dem Zwergspitz nicht antun. Tut mir leid, aber das finde ich in der beschriebenen Situation dem Zwerg gegenüber zutiefst unfair.

    Und ja, ich bezweifle ehrlich gesagt auch, dass diese Rassewahl die richtige wäre.

    Wenn die Freundin mittlerweile Tipps von Dir annimmt, warum hilfst du ihr dann nicht, an der Leinenaggression zu arbeiten? Ein solches Unsicherheitsverhalten kann man mit dem passenden Ansatz durch kleinschrittiges Training ja eigentlich recht gut in den Griff kriegen... Warum da unbedingt ein Trainer einen eigenen Hund brauchen sollte, damit ein sinnhaftes Training stattfinden kann, erschließt sich mir auch nicht.