Was wir uns wünschen:
Freundlich, nicht ängstlich, nicht riesig, kein Kläffer, muss gut in der Stadt zurechtkommen, mit Öffis, mit Menschenmengen usw. Sollte andere Hunde mögen, sollte gerne spazieren gehen, wandern gehen, Radfahren und generell etwas sportlicher sein. Sollte überall mitkommen wie z.B. Cafés, Bars,...
Da hast du auf jeden Fall die realistischeren und passenderen Hunderassen im Kopf.
Das, was dein Freund sich wünscht, klingt halt schon sehr danach, als würde er mit dem Hund sein "Ego" stärken wollen und hätte den Eindruck, mit einer solchen Rasse ernster genommen zu werden. Nur: Ihr seid Hundeanfänger im städtischen Raum und wünscht euch einen anpassungsfähigen, unkomplizierten Begleiter. Da würdet ihr weder euch noch dem zukünftigen Vierbeiner einen Gefallen tun, wenn ihr in Richtung Gebrauchshund etc. geht oder euch für ein Exemplar entscheidet, das schon allein rassebedingt im Erwachsenenalter meist ein Thema mit Artgenossen hat.
Ich habe hier zwei Begleithunde mit jeweils ca. 3 Kilo Gewicht - einen Chihuahua und einen Yorkshire Terrier. Sowohl mein Opa als auch ein guter Freund von mir - ansonsten habe ich nicht so viele männliche Kontakte - sind von Anfang an gerade mit dem Chihuahua rausgegangen und wären nie auf die Idee gekommen, sich deshalb irgendwie komisch zu fühlen.
Für euer Leben fände ich einen Begleithund im praktischen "Mitnehm-Format" jedenfalls deutlich geeigneter als irgendwas "Schwieriges". Sportlich und agil sind ja auch kleinere Begleithunde meist, wenn man nicht gerade eine Qualzucht wie die Französische Bulldogge anschafft. Ich habe mit meinen Hunden im Laufe der Jahre vieles an Hundesport/Beschäftigung ausprobiert bzw. ne Zeitlang betrieben, auch längere Wandertouren standen bei uns regelmäßig auf dem Programm.