Beiträge von Nabor

    Meine ZS Hündin wird auch gern mal laut, aber sie schaltet dabei ihr Hirn nicht aus. Sie bellt mich an, wenn wir zum Start gehen und im Parcour wenn ich ihr zu langsam bin. Das finde, ich persönlich, nicht dramatisch und die mittrainierenden Teams haben sich darüber noch nie beschwert, obwohl der Rest der Hunde in der Gruppe leise sind.

    Im Agi ist das jetzt auch nicht so unüblich, wobei Tilde mich auch beim RO und beim Hoopers anbellt, aber sie bleibt halt immer ansprechbar. Also besteht da für mich auch kein Grund da gegenzusteuern.

    Schlechte Ställe gibt es, leider, wie Sand am Meer. Ich kann da auch ein Liedchen von Singen. Schimmeliges Heu oder zu wenig davon, gerne auch mal kaschiert indem ein wenig gutes Heu darüber drapiert wird, gammeliges Stroh oder zu wenig davon, schlecht gepflegte Wiesen, marode und oder stromlose Zäune, nicht vorhandene oder schlechte Trainingsbedingungen, blöde Herdenkonstellationen und als Highlight mental stark limitierte Miteinstaller oder solche die auch wissen dass der Stall suboptimal ist, aber lieber nichts sagen.

    Auch schön, Miteinstaller, die sich darüber amüsieren, dass das Pferd die ganze Zeit flämt, aber keinen TA holen und solche die ein sichtlich lahmes Pferd reiten und das noch nicht einmal merken.

    Nicht zu vergessen die Probleme einen gescheiten Hufschmied, TA oder Trainer zu finden.

    Ich bin wirklich froh, dass ich kein Pferd mehr habe. Das Drumherum hatte mich wirklich oft sehr gestresst und ich kann auch jeden verstehen, der sich über, die oft beschxxxxx Gegebenheiten aufregt und so schnell wie möglich den Stall wechselt und trotzdem so gut wie nie den optimalen Stall finden.

    Der Postbote war, in meinen Augen, nicht die hellste Kerze auf der Torte,

    Der hat seine Arbeit gemacht. Vermutlich hat er mehrfach am Tag mit kleinen Kläffern zu tun. Muss man ihm deswegen Intelligenz absprechen?

    Natürlich hat er seine Arbeit gemacht, aber Postboten haben tagtäglich mit Hunden zu tun, die mal mehr oder weniger freundlich sind. Ich gehe eigentlich davon aus, dass ein Postbote schon darüber Bescheid weiß dass auch kleine Hunde beißen können und da wundert es mich schon sehr, dass er in ein Büro geht in dem sich ein bellender Hund frei bewegt.

    Übrigens wäre es nett,wenn du kleine Hunde nicht als Kläffer bezeichnen würdest.

    Ich habe ja selber auch einen kleinen Hund und wohne auf einem Hof wo es ein Wegerecht gibt. Früher hatten die Vermieter einen DSH, da ist kein Mensch forschen Schrittes über den Hof an dem Hund vorbei. Der wurde

    immer sehr ernst genommen.

    Bei meiner ZS Hündin sieht das ganz anders aus. Die wird einfach nicht ernst genommen. Da wird trotz Knurren und Bellen einfach weitergegangen, die ganz Blöden versuchen sogar noch sie zu streicheln und das wird dann auch immer noch mit irgendwelchen hirnlosen Sprüchen kommentiert.

    Mich wundert es immer, dass mit kleinen Hunden nicht wesentlich mehr passiert, so oft wie die nicht ernst genommen werden.

    Nichts desto trotz, hat der Hund ordentlich zugelangt und die Gesetzeslage ist nun mal so wie sie eben ist.

    Der Postbote war, in meinen Augen, nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber anzeigen musste er das auf jeden Fall und die HHin muss jetzt halt mit den Konsequenzen leben. Sie hätte ihren Hund wirklich besser sichern müssen.

    Und ob. Aufhalftern, Hufe geben, putzen, Spazierengehen mit und ohne Mutter, Verladetraining und dann noch die Stunden die man nur mit Herzchen in den Augen an der Weide steht und Stute und Fohlen zuguckt. Sich jeden Tag freuen, wenn beide freudestrahlend zu mir kamen um irgendetwas Schönes mit mir zu machen und wenn es nur eine Schmuseeinheit war.

    Ich fand es auch sehr seltsam, als der Kleine in die Hengstaufzucht ging und seine Kumpels so gut wie gar nichts kannten. Er war, obwohl der jüngste und Kleinste von allen der Mutigste.

    Ich konnte es auch nicht abwarten bis er endlich alt genug wurde um endlich was mit ihm machen zu können. Und plötzlich ist er fast vier und unfassbar toll. Das Warten lohnt sich 💪

    Und ich fand, dass die Fohlenzeit viel zu schnell rum ging. Wegen mir hätte die gern länger dauern dürfen. So was von neugierig auf die Welt und das tägliche freudige dazulernen. Die ersten Stunden, Tage und Monate gingen viel zu schnell vorbei. Ich denke immer noch mit Wehmut an die Geburt und die Zeit mit seiner Mutter zurück.