Hi,
das erklär ich gern.
Grds. bezieht der Hund einen wesentlichen Teil seiner notwendigen Energie aus Fett.
Eiweiss braucht der Hund insbesondere zum eigene Muskelaufbau, im Notfall kann er aber auch Energie hieraus gewinnen, wenngleich dieser Vorgang aufwändiger ist als bei der Energiegewinnung aus Fetten.
Kohlenhydrate kann der Hund ebenfalls aufschlüsseln, wenngleich nicht ganz so effektiv und auch individuell verschieden. Dies liegt wohl daran dass in der Entwicklungsgeschichte der Hunde auch Kohlenhydrate ( altes Brot u.ä) als Nahrung diente und Hunde die dies verwerten konnten wohl höhere Überlebenschancen hatten.
Manche Hunde vertragen auch nicht soviel Fett oder soviele Eiweisse, so dass der Energieträger Kohlenhydrat durchaus wichtig ist. Viele Hunde brauchen Kohlenhydrate um ihr Gewicht überhaupt zu halten.
Die ungefähre Drittelung der Energieträger hab ich mir nicht ausgedacht, sondern ist u.a. geschichtlich bedingt. Zieht sich durch die Literatur hinsichtlich einer gesunden Hundeernährung durch.
Erscheint für mich sehr einleuchtend und was wichtiger ist, es klappt.
Barfen ist einseitig, der Hund muss viel Eiweiss zu sich nehmen um genügend Fett zu erhalten. Viele Hunde vertragen das gut, einige aber eben nicht. Die brauchen dann mehr Fette. Dalmatiner z.B haben zumindest teilweise einen Gendefekt, so dass sie von vorne herein nicht soviel Eiweiss vertragen.
So etwas ähnliches habe ich bei Sino vemutet, möglicherweise liegt es aber auch an etwas anderem. Eine Allergie würde ich im Augenblick ausschließen wollen, eher eine Unverträglichkeit. Dies testen wir jetzt systematisch aus, und ich hoffe dass auch andere von diesen systematischen Ansätzen profitieren können und sich hier einbringen.
LG
Mikkki