Hi,
nun dann machen wir mal mit dem Austausch weiter. Ich hatte z.B. noch nie was von einer operanten Konditionierung gehört, und hab mich mal ein paar Minuten eingelesen.
Ich würde bezweifeln wollen, das triebhaftes Verhalten durch eine wie auch immer geartete positive Konditionierung abgestellt werden könnte. Ich würde sogar noch weitergehen und behaupten, dass eine negative Konditionierung sogar nur ein Meideverhalten auslöst, das Grundproblem aber eigentlich nicht anfasst. ich möchte keinen Hund der nur aus Angst bestimmte Dinge nicht tut. Ich möchte einen Hund der mich soweit an sich ranlässt , dass ich ihm Alternativverhalten zeigen kann, so dass die Triebkette unterbrochen werden kann.
Und zur Aufmerksamkeit gibts dann verschiedene Ideen. Also ganz sicher wird es niemals zu meinen Ideen gehören, wenn sich Sino grad mal wieder aufregt ihm eine Schelle vor die Füsse zu werfen. Eine Trainerin hat das mal aus relativ nichtigem Anlass gemacht ohne mit uns darüber zu sprechen. Das wars sofort, und augenblicklich. Der Hund war 2 Stunden völlig fertig.
Wenns ein Denkfehler ist, behalte ich ihn glaub ich ganz gerne.
Also für mich ist Korrektur keine Strafe, sondern ein Mittel für Aufmerksamkeit. Und das ist gedanklich nicht im Mindesten negativ besetzt.
LG
Mikkki