Genauso, wie man in der Tat etwas für die Tiere tun kann (als Beispiel: Vegetarier werden), kann man ihnen auch im Wort eine Stimme geben.
Die abwertende Sprache gegenüber tierischen Gewohnheiten/tierischer Lebensart erlaubt uns doch erst, Tiere so zu behandeln, wie wir es tun, und das für selbstverständlich zu betrachten.
Noch so ein abwertender Ausdruck, den ich gerade gefunden habe: Die Hündin wird gedeckt.
Niemand sagt: Die Hündin hat einen Freund und sie hatten S.. Und wenn die Kinder (auch hier spricht man nicht von Kindern, sondern von Welpen) größer sind, werden sie ausziehen (im Grunde werden sie der Mama weggenommen).
Die ganze Praxis der Zucht ist ein fragwürdiges Unternehmen, das aber durch die richtige Wortwahl unter dem Deckmäntelchen "Zucht" versteckt wird.
Brave new world.