@Quietschie Du fragst, wie man vegane Ernährung beim Hund rechtfertigt: Bei meinem Hund ist es z. B. Unverträglichkeit, das hatte ich schon einige Male erklärt. Vielleicht bzw. wahrscheinlich meinst du das ja mit Allergikern.
Ohne jetzt wieder eine Diskussion vom Zaun reißen zu wollen, könnte man doch genauso sagen, wie man so einiges rechtfertigt, was der Mensch tut. Ich glaube, jeder, der seinen Hund vegan oder vegetarisch ernährt, tut das, weil er es gut meint. Wenn es dem Hund damit gut geht, er überdurchschnittlich alt wird und gesund ist, sehe ich keine Probleme. Genauso kann es auch mit fleischlich ernährten Hunden sein. Auch sie können sehr alt werden und gesund und fröhlich bleiben. Ist doch bei Menschenkindern nicht anders. Jede Mutter schwört auf diese oder jene Ernährung, und irgendwie werden sie doch alle groß.
Und will man sich auf die Wissenschaft beruhen, muss man sehr flexibel sein: Die sagt heute das und morgen das. Ich suche mir im Moment viele Informationen aus unterschiedlichen Quellen heraus, um das passende "Rezept" zu finden. Und seit ich außer Leckerlis alles selber koche (was ich früher nie gedacht hätte), habe ich auch ein viel besseres Gefühl für das Input-Output-Ratio meines Hundes gewonnen. Es geht ihm wirklcih besser, seit ich ihn vegan (mit 1 Ei die Woche) ernähre.