Beiträge von frolleinvomamt

    Mir geht es eher um den Sinn einer solchen offiziellen Veranstaltung, bei der man hinterher eine Beurteilung bekommt.

    Ganz einfach: Das ist Sport. Und gute Wertungen machen gute Zuchttaxen. ;)
    Was der ABCD für die Working Borders macht, wird da wohl runtergebrochen auf die Hüterlis, die aus Überproduktion irgendwo landen.
    Liest sich im obigen Link wie eine erweiterte BH-Prüfung.

    Wie meinst Du das mit der Deadline? Einen Zeitpunkt festlegen und dann?

    Ja. Mit dem TA absprechen, wann es für den Hund wirklich nicht mehr geht.

    Hat mir sehr geholfen.
    Meine damalige Hündin war nierenkrank.
    Mein TA hat gesagt: "Wenn sie nicht mehr spazierengehen will, dann ..."

    Eines Tages kam ich nach der Arbeit nach Hause. Und sie wollte nicht mehr.
    Das war ein Freitag, und übers Wochenende wollte ich sie nicht mehr durchschleppen.

    Der TA hat das sehr einfühlsam gemacht.
    Die Hündin ist ganz sanft hinübergegangen.

    Bin in Gedanken ganz bei Dir!

    Das ist ein Balance-Akt.
    Die guten Tage werden immer weniger, man selbst geht auf dem Zahnfleisch.
    Loslassen ist schwer!

    Es kommt der Zeitpunkt, wo es für den Hund und Dich nicht mehr verkraftbar ist.
    Und den wirst Du erkennen und dann handeln.

    Mir hat es geholfen, mit dem TA eine Deadline zu setzen. (Da passt das Wort mal.)

    Fühl Dich gedrückt! :streichel:

    Heute bin ich zum ersten Mal alleine spaziert.

    Ich brauchte Bewegung.
    Ich hatte einfach keinen Bock auf Warteschleifen, weil die Senioren sich festschnüffeln oder es ihnen zu warm ist und ständig Stops angesagt sind.

    War gut! Aber irgendwie ungewohnt. Bin unterwegs angesprochen worden, weil mich hier jeder nur mit Hunden kennt.

    (Die Hunde haben anschließend noch ihre Schleichrunde gekriegt.)

    Wenn Du dort einen der Interims-Betreuer antriffst, kannst Du den sogar fragen, ob Du Dich in die Betreuung des Hundes irgendwie mit einbringen kannst.

    Das ist grenzwertig.
    Ich denke nicht, dass Betreuer die Befugnis haben, ihre Aufgaben zu delegieren.
    Das ist Sache des HH, die Betreuer zu bestimmen.

    Ich wäre da eher vorsichtig, solche "Unterderhand-Absprachen" zu treffen.

    Das vorige Leserunden-Buch (13. Geschichte) hab ich fertig.
    Bringe es morgen in unsere Bücherstube.
    Allerdings nicht mit einer besonderen Empfehlung. Ging so.

    Heute angefangen: "Der Bakschisch-Mann" von Ross Thomas.
    Ein Uralt-Krimi aus meinem Bestandsregal.

    Und nun weiß ich auch, warum es dort noch steht: Fängt super spannend an, gut konstruiert.
    Ich freu mich aufs Weiterlesen!

    Jetzt Nachweis durch verschiedene Hautgeschabsel von Demodex Milben, was kann ich als Behandlung am besten geben? Offene stellen wurden schon durch Antibiotikum behandelt und sind soweit weg. Zur Zeit kratzt er sich aber ständig, vor allem an den Pfoten, Beinen.

    Das muss nicht zusammenhängen.
    Zurzeit blühen Gräser. Darauf reagieren manche Hunde mit Juckreiz (Brust, Beine, Pfoten, Leiste, Achseln).
    Da man die Hunde davor nicht schützen kann, gibt es nur 2 Möglichkeiten: desensibilisieren oder Apoquel.
    Unterstützend bekommt meine Hündin Spezialfutter.

    Habt ihr Ideen, wie man da sonst helfen kann?

    Ich würde beim örtlichen TSV anrufen und den Fall schildern.
    Eventuell mehrmals am Tag dort vorbeigehen und ein Protokoll schreiben, ob der Hund kläfft; ob jemand da ist und sich kümmert; wenn Ihr das sehen könnt, ob Wasser und Futter bereitstehen.

    Sollte der TSV die Haltung tierschutzwidrig finden, wird er den Amtsvet. einschalten.

    Meine Liese war auch panisch, als ich sie bekommen habe.
    Nicht so extrem allerdings. Mich hat sie sofort akzeptiert, aber draußen war absolut alles gruselig.
    Pinkeln konnte sie 4 Wochen lang nur in der Wohnung, Kot absetzen zum Glück schon nach 2 Wochen draußen (hat ihr wohl selbst gestunken).

    Zwang habe ich nur ausgeübt, wenn es unbedingt sein musste. Stubenreinheit, Gewöhnung an Autos, andere Menschen ... unvermeidbare Außenreize halt. (Habe keinen Garten.)

    Auf die Idee, die Liese in so einem frühen Stadium der Sozialisation in konstruierte Situationen wie Hundegruppe zu zwingen, bin ich nicht gekommen.

    Was das angeht, bin ich eher der Ansicht, dass ein Hund ein Recht hat auf seine Ängste.
    Er möchte uns damit ja nicht ärgern; er kann einfach nicht anders.

    Von daher sind Methoden wie "Der Hund wird geknuddelt, bis er sich nicht mehr wehrt" und ähnliche, die nur ein menschliches Bedürfnis befriedigen oder dem Trainer schnellen (nur vom Menschen geschätzten Erfolg) bringen, nicht mein Weg.

    Respekt, Geduld ... so wenig Druck wie möglich, soviel wie unbedingt nötig.