Beiträge von robert113

    Also, wenn der Hund erst max. 4mal in der HuSchu war - ich weiß ja net, ob die Trainerin sich da ein anständiges Bild machen kann, immerhin ist ja immer die ganze Gruppe anwesend. Oder haben die ihn mal in seinem ganzen Verhalten getestet? Und dem Hund "eine zu scheuern", ist sicherlich nicht die Methode, mit der der Hund lernt, daß Kinder was Tolles sind *ggg

    Ich habe das nochmal recherchiert, der Hund war schon etwas über 3 Wochen da bevor mein kleiner also Omas Enkel ihn "kennenlernen" durfte (Urlaub vergessen hinzuzurechnen als wir nicht zuhause waren) der Hund war bislang 2 mal wöchentlich in der Hundeschule bei einer sehr erfahrenen Trainerin, ich habe bewußt hier prinzipiell auf Namen verzichtet, diese Hundetrainerin ist auch mit einigen Auszeichnungen, Papiere usw im Internet, seit vielen Jahren auch in einem recht großen Hundeverein aktiv auch sehr erfolgreich, ich halte sie für sehr kompetent. Sie hatte den Australian Sheperd jetzt min. 7 mal in ihrer Hundeschule. Ich meine da kann sie sich schon ein gutes Bild von dem Tier machen, zumal mit ihrer Erfahrung. Sie meinte so sinngemäß der Hund reagiert nicht auf niedrige Reize und setzt sich mühelos durch und läßt nicht nach, die Gefahr ist wenn man zu weich mit dem Hund umgeht, das respektiert er dann nicht.

    Ist so ein Australian Sheperd überhaupt für so ein älteres Ehepaar, Mitte 75 Jahre, einer kann keine 100m mehr flüssig laufen, die Oma vielleicht noch 1km bevor auch sie Probleme bekommt überhaupt ein geeigneter Hund, mehr als Garten (600qm) und Hund rein ins Auto und irgendwo frei lassen und hoffen daß er wieder kommt, überhaupt das richtige. Ich bin vom Kind abgesehen, was uns natürlich am meisten beschäfitgt auch der Meinung, für den Hund ist das ebenso Bockmist, der durfte bis er aus rätselhaften Gründen abgegeben wurde jeden Tag stundenlang mit Pferden rennen und jetzt lebt er bei zwei recht immobilen Ahnungslosen?

    Hast du das deiner Mutter auch so erzählt?
    Wenn ja. Was sagt sie dazu?


    Er drängte sich gleich dazu und ich merkte wie sie auch sofort versuchte alles schön zu reden, da kamen tatsächlich so Sätze na ja der Kleine und der Hund! müssen sich jetzt erstmal beide von dem Schreck erholen. So als wäre alles nicht schlimm, die Hundetrainerin könne diese "Störung" sicher beheben. ( Was diese mir gegenüber aber verneinte, es gebe keine Sicherheit, dass es nicht wieder passiert)
    Ich hatte aber das Gefühl sie hat viel mehr verstanden um welche Probleme es geht, als sie bei diesem Gespräch zu dem er sich gleich mit verschränkten Armen hinzudrängte, offen zugeben wollte. Seitdem hat kein Kontakt mehr stattgefunden, weil das ganze ja "unerfreulich" ist.

    4 mal war er mit in der Hundeschule, ich vermute aber, nachdem das mit meinem Sohn passiert ist und ich geschockt die Hundetrainerin angerufen habe, dazu gab es hinterher einen Streit mit dem Lebensgefährten der Oma, der sich verbietet dass ich bei der Hundetrainerin anrufe, habe ihm aber gesagt wir sind ein freies Land und ich rufe dort an wenn ich das für richtig halte, ich vermute er wird dort mit dem neuen Hund nun nicht mehr hingehen. Er hatte einen Schäferhund bis vor einigen Monaten, da wurde er sogar per Zeitungsannounce gesucht weil wieder jemand gebissen wurde, ihn juckt das absolut Null und abgebrüht da er recht vermögend ist erledigt er immer alles per Anwalt usw. Immer die anderen sind Schuld bei ihm, Kinder die lärmen sowieso. Intereveniert jemand gibt er das gleich seinem Anwalt.

    Will noch hinzufügen, weil ja angeblich unser Kind alles falsch gemacht hat (er hat gar nichts gemacht und stand nur neben seiner Mutter)
    ist es trotz seines kleinen Alters schon gewohnt mit Hunden zu spielen und hatte bis dahin keine schlechten Erfahrungen gemacht, nur bei diesen Hunden wußten wir dass die in Ordnung sind, gab es nie ein Problem.

    Ich stehe dem ganzen auch nach wie vor etwas fassungslos gegenüber, ja der Hund wird so "gesichert" weil dieser Lebensgefährte kaum mehr laufen kann und sowieso nicht gerne läuft, kommt der Hund in den dicken Wagen hinten rein, er fährt auf eine Wiese und der Hund, der ja Pferdebegleithund war, rennt bis zum Horizont und kommt halt irgendwann wieder zurück. Ich sehe da schon auch allgemein ein Risiko, das muß ich zugeben.

    Ich selbst habe ein Kleinkind mit 4 Jahren einen süßen lebhaften Jungen. Meine Mutter also die Oma des Jungen lebt in räumlicher Nähe, so daß wir es immer geschätzt haben den kleinen bei ihr hin und wieder abzugeben, wenn wir ihn mal nicht mitnehmen können. Der Kleine mochte die Oma auch sehr.
    Nun hat sich die Situation durch einen Hund schlagartig verändert. Mein Mutter 75 Jahre lebt nachdem mein Vater verstorben war mit einem recht eigenwilligen Lebensgefährten zusammen, der selbst schon immer Schäferhunde hatte, mit denen es regelmäßig zu Beißunfällen kam mit Jogger, Postboten, Menschen die ihm zu nahe kamen in Regelmäßigkeit. Dieser eigenwilliger Lebensgefährte ist recht wohlhabend, für ihn waren immer die Opfer selbst schuld und regelte das jedesmal ohne Aufsehen mit der Versicherung, für Schäden an Kleidung und anderweitige Entschädigungen, klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber leider keiner.

    So und dieser Lebensgefährte überzeugte auch meine Mum die Oma meines Kindes, sie fühlen sich beide Oma 75, der Lebensgefährte 76 so unsicher in ihrem stattlichen Anwesen, sie benötigen wieder einen Hund.
    Soweit noch kein Problem. Jetzt fingen beide an im Internet zu googeln! und fanden auf einer Züchterseite einen 3 jährigen Australian Sheperd aus Österreich, der angeblich wegen Auslandsaufenthalt abgegeben werde müsse. Der Hund gehörte einer Pferdephysiotherapeutin, die ihn leider angeben müsse. Kurzum sie trafen sich auf halbem Weg zwischen Innsbruck und Nordbayern der Hund wurde an die Großeltern meines Kindes übergeben.

    Dieser Hund ist es gewohnt von dieser Pferdephysiotherapeutin jeden Tag beim ausreiten neben Pferden herzurennen und landet jetzt bei einem älteren Ehepaar auf die 80 zugehend, bei dem er sowieso kaum noch laufen kann und meine Mutter, also die Oma von meinem KLeinen, die noch normal umherlaufen kann, aber auch eher wenig.

    So der neue "Wachhund" ist also da!

    Meine Frau und ich bekamen Nachricht ein neues Familienmitglied seit da ein Hund, ein Australian Sheperd aus Österreich 3 Jahre alt und sie seien so happy damit, der sieht so schön aus.

    Irgendjemand Kluges gab ihnen den Rat, um den Hund kontrollieren zu können in eine Hundeschule zu gehen, was sie wöchentlich taten. Beide taten aber immer so als sei mit dem Hund schon alles in Ordnung und sagten noch stolz der Hund sei "eine Bodenrakete auf 4 Beinen"

    Weil mein Kleiner wieder zu seiner Oma wollte, schlug ich vor, der Hund, der nun schon einige Tage da ist, müsse auch mal das Kind kennenlernen, bin selber mit Hunden aufgwachsen und habe viele Jahre Erfahrung als Halter mit dem Wesen von Hunden, habe aktuell aber keinen aus beruflichen Gründen.

    Ok wir fahren zur Oma, Hund kennenlernen mein kleiner Sohn 4 Jahre tappste uns hinterher. Angekommen fragte ich durch die geschlossene Gartentür ob alles ok ist, ob wir reinkommen können?
    Meine Mutter sichtlich nervös meinte, ja sie tue nur erstmal den (neuen) Hund rein.

    Wir gingen in den Garten und standen da so rum (mein früheres Elternhaus) dann brachte Mutter also die Oma den Hund mal nach draußen um uns kennenzulernen.

    Der Australian Sheperd sah uns verbellte uns alle erstmal sehr heftig und agressiv (soweit ok wir waren ja jemand neues auf seinem neuen Territorium) , wir standen nur da, und dann kam ein blitzschneller Angriff gegen mein Kind 4 Jahre alt, der von dem Hund am weitesten entfernt stand neben der Mutter, die den kleinen nach oben riss und der Hund weiter versuchte beißend an ihr hoch zu dem Kind zu gelangen. Man muß dazu sagen dsa Kind stand von uns allen am weitesten von ihm entfernt, er hat nicht mich oder meine Frau angegriffen, sondern durch alle hindurch sofort das Kind.

    So alle schauten blöd, Oma reagierte gefühlt nach einer Ewigkeit und zog ihn weg und schimpfte ihn ein wenig.

    Ich selber war auch perplex, weil ich nicht kapierte warum er sofort meinen kleinen Jungen angegriffen hat, wir rangen uns aber zu einem neuen Versuch durch und der kleine gab dem Hund Leckerli aus der Hand.
    Der Sheperd kam, nahm es und zog sich sofort wieder geduckt zurück und striff zwischen uns sichtlich unruhig umher.

    Nach dem ersten Schreck dauerte es keine 3 Minuten ohne sichtbaren Anlass, griff er wieder mein Kind an, wieder riss meine Frau den kleinen hoch, der Hund erwischte den kleinen am Arm.

    Der kleine rannte panisch schreiend ins Haus, sperrte sich ein und heulte. Ich und meine Frau waren bereits auch sichtlich angegriffen und erschrocken.


    Wir redeten auf meinen Sohn ein doch wieder aufzusperren und zu uns zu kommen, was dieser irgendwann tat. Nachdem dieser wieder zu uns kam, versuchte der Hund gleich wieder ihn anzugreifen, so daß es mir reichte und zu meiner Frau sagte, wir fahren jetzt, das kann ich meinem Kind nicht zumuten.

    Wegen der Blitzartigkeit der Angriffe gegen mein Kind wollte ich mich kundig machen, was mit dem Hund los ist. Gleich vorab die Vorbesitzerin ist wie abgetaucht und will mit niemanden über ihren ehemaligen Hund sprechen. Dann rief ich die Hundetrainerin an, wo meine Mum und ihr Lebensgefährte wöchentlich ins Hundetraining gehen und das gab schon mehr Aufschluß.

    Sie ist eine sehr erfahrene Hundeführerin jahrelange mit allen Scheinen, Preisen usw. auch sehr angesehen. Ich schilderte ihr was passiert ist, sie kenne ja den Hund.
    Sie sagte mir sofort das überrascht sie nicht, sie hat meine Mutter mehrmals gewarnt, der Hund "kennt keine Kinder" ihr ist auch auf dem Hundeplatz aufgefallen wie der Hund auf Kinder geht und habe ihm schon mehrmals "ein paar geschossen" Sie frage sich wo meine Mutter diesen Hund her hat. Scheinbar haben die sich da auch schon gewundert.

    Weiterhin sagte sie zu mir, auch mit Training usw, sie kann für diesen Hund für die Sicherheit bei Kindern nicht bürgen, der wird nicht locker lassen gegenüber Kindern, sie wollte auch schon die Vorbesitzerin sprechen, die aber jeden Kontakt verweigert, mehr könne sie auch nicht tun als zu warnen.

    Sie meinte wenn ich mit meinem KLeinen raus zur Oma fahre müsse die ihn wegsperren aber der Hund merkt das natürlich, wenn er dann immer weggesperrt wird und wird meinen Kleinen noch mehr hassen.

    Sie lud mich mit meinem Sohn zu einer Welpenstunde ein, damit ihm nach dem Schockerlebnis kein "Hundeschaden" haften bleibt, das solle nicht sein. Wir werden diese Einladung auch annehmen.

    Was natürlich nach wie vor ein Problem ist, ist dieser Hund besonders der Lebensgefährte meiner Mutter, ist völlig uneinsichtig, für den hat das Kind also mein Sohn so viel falsch gemacht (ein 4 jähriger!!! der nur dastand an unserer Seite)

    Mein Mum denke ich hat schon kapiert, dass da ein Problem ist mit dem Hund, will es aber nicht offen vor ihrem Lebensgefährten zugeben und sagt na ja wenn mein Leon kommt, sperrt sie den Hund eben weg, dann kann ja nichts passieren, denkt sie.


    Ich habe da leider mehr Sorgen, weil die beiden älteren Herrschaften eine reaktionszeit haben die gefühlt eine Ewigkeit ist und finde, die sind mit diesem Hund sowieso völlig überfordert. Einsehen wollen sie das aber nicht, sie haben sich ja so an ihr neues "Familienmitglied" gewöhnt. Meine Frau und ich sind völlig platt seitdem daß nun ein Hund zwischensteht, daß unser kleiner ein normales gewohntes Verhältnis zu seiner Oma haben kann, der kleine will nicht mehr zu ihr raus, weigert sich völllig und zu Recht ich werde ihn diesem Hund nie mehr aussetzen.

    Geht nun ein Familienverhältnis Kind / Oma zugrunde an einem 3 jährigen Australian Sheperd aus Österreich der seit 2 Wochen auf einmal da ist?

    Ich glaube das Problem wird von den beiden älteren Herrschaften weggeredet und überhaupt der Hund ist da nicht schuld (Lebensgefährte der ohne Kinder aufwuchst forciert das). Was mich fast wütend macht.

    So das ist jetzt etwas lang geworden, weiß jemand irgendeinen Rat, was man in so einer Angelegenheit machen kann, im übrigen reagiert der Hund auf alle Kinder so auch auf das kleine nachbarskind das er jeden Tag versucht am Zaun zu stellen aber nicht ran kommt, so daß der Vater sich überlegt einen Holzzaun zu bauen, damit sich Hund und Kind nehr mehr sehen können?

    Was soll man in so ener Angelegenehti machen, kann man da überhaupt etwas machen, meine Frau und ich sind da fast ein bisschen verzweifelt.

    Für Ratschläge oder Analysen bin ich dankbar.