Was war mit Frodo gewesen?
Sorry wenn ich es überlesen, übersehen hab.
Spoiler anzeigen
Ich befind mich quasi seit Dezember letzten Jahres in einem "Ausnahmezustand" und krieg von der Außenwelt kaum noch was mit
Was war mit Frodo gewesen?
Sorry wenn ich es überlesen, übersehen hab.
Ich befind mich quasi seit Dezember letzten Jahres in einem "Ausnahmezustand" und krieg von der Außenwelt kaum noch was mit
Gegen was sind eure reinen Wohnungskatzen geimpft? Und in welchem Abstand impft ihr? Und entwurmt/entfloht ihr sie auch?
Edit: Und würdet ihr das auch tun, wenn ihr keine Hunde hättet?
Meine Katzen wurden gegen alles geimpft.
egal ob Hauskatze oder Freigänger.
Die Gefahr dass sie entwischen besteht immer.
Und dass man selber oder Besuch Keime mit heim schleppen ebenso.
Ich wüßte gar nicht wie ich ohne Selbstzweifel überleben könnte.
Das bringt micht vorwärts, ist ein Motor Dinge aus verschiedensten Perspektiven zu hinterfragen und zu betrachten, bringt Veränderung.
Nur man darf/ sollte nicht übertreiben.
Und das passiert hier manchmal.
Gerade wenn natürlich einerseits Unterstützung kommt und man merkt man machts falsch.
Und dann kommen zusätzlich noch Kommentare...
und wenn man gerade eh angefasst ist... kippt es dann.
Zumindest mir geht's so
zum einen sind Fehler halt menschlich und unsere Hunde so wunderbar, dass sie in der Regel verdammt gut damit klar kommen, wenn wir welche machen und zum anderenhab ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass es (bissl anhängig vom Hundetyp) oft viel entscheidender ist, dass man hinter dem steht was man tut....also davon überzeugt ist....als das WAS man im Endeffekt tut.
Ist wie im Berufsleben auch...man darf auch mal Mist machen, hauptsache, man verkauft den Mist überzeugend
Ich merk ich tu mich schwer mit dem überschwänglichen Loben und den "gestellten" Situationen.
Ich verkauf mich nicht überzeugend genug.
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Ich war jetzt heute mal getrennt mit den Hunden spazieren.
Erst mit dem Pflegi. U.a. um Rückruf üben zu beginnen.
Und mich mehr auf ihn konzentrieren zu können.
Und dann mit den Mädels etwas Me Time und Mädelszeit.
Hat mir grad mal etwas geholfen auszubrechen.
Im Grunde kann ich das.
Und in Situationen wo ich gar nicht groß drüber nachdenke, klappt es alles.
Ich kann Hundesprache nicht immer komplett lesen. Das wäre zum Beispiel noch etwas wo ich üben müsst.
Es geht mir hier tatsächlich eher darum dass ich instinktiv vieles richtig mache. Und wenn ich anfange zu denken... dann hört es auf.
Ich hab heute morgen auch nochmal ne Situation gehabt wo der Pflegi anfing zu grummeln. Unheimlich... ich bin ruhig geblieben. Hab den Hund hinter mich genommen und siehe da... es war alles easy.
Das dann auch in andere Situationen umzusetzen ohne anzufangen zu zerdenken.
Ohja, ich zweifle leider ständig an mir. Und werde dadurch dann unklar für meine Hunde.
Auf meine Hunde hat das sehr unterschiedliche Effekte.
Mein Emil wird dann nervös und unsicher, wenn er mich nicht als klar empfindet, weil er immer versucht im Austausch mit mir zu sein. Viel WTP.
Lucifer nutzt meine Zweifel eher um sein Ding durch zu ziehen. Wenn Mutti im Zwiespalt ist, wie sie darauf reagieren soll, um so besser.
Genau so geht es mir hier auch.
Und das nervt dann einfach mich selber. Die Hunde machen dann ja nix falsch. Sondern ich
Ganz ehrlich - von Herzen Danke für diesen Thread!!!
Selbstzweifel - ja hier ich. Immer und immer wieder.
Das schlimmste ist, dass man das Gefühl hat, man steht damit allein da! Dabei geht es vielen HH genauso.
Ich dachte es mir fast dass ich damit nicht alleine stehe.
Und man redet ja auch eigentlich gar nicht so drüber
Alles anzeigenKenne ich gut, besonders in Bezug auf Pflegehunde. Da hatte ich auch mehr das Gefühl, dass ich "was vorzeigen" können muss. Der Hund soll ja vermittelt werden und das geht nicht, wenn er X,Y und Z noch nicht kann. Den Druck hat mir übrigens nie der Verein gemacht, das war ich ganz alleine.
Mir haben zwei Dinge geholfen:
1. Wirkliche Experten um Einschätzung bitten
2. Die Meinungen von selbsternannten Experten ausblenden.
Sagt sich natürlich leichter als es ist, aber vielleicht hilft es dir ja schon, dass du nicht alleine damit bist.
Der neue Pflegi ist noch nicht mal angekommen und ich habe jetzt schon wieder Selbstzweifel, wir können einen Therapiekreis aufmachen 😉
Ich glaub auch...
"Wenn du denkst dass du denkst dass du denkst...."
Ich finds grad unschön.
Vielleicht sollte ich einfach ausblenden was ich denke was andere von mir erwarten und denn Hund so behandeln wie ich es für mich erwarte und uns die Zeit geben die wir brauchen.
Ob dass dann am Ende gut läuft...ich weiß es nicht.
Aber dann ist vielleicht der Druck raus.
Vielen Lieben Dank für eure Worte und Erfahrungsberichten.
Es wird mir gerade tatsächlich leichter ums Herz.
Ich werde versuchen auf alle zu antworten:
Alles anzeigenIch habe das filmen für mich entdeckt.
Mich und Hund beim Training.
Ich mach manchmal richtigen Bockmist, aber da das dann immer nur ein falsches Lob zur falschen Zeit ist. Oder ein altbekanntes Signal, was spontan Umbenennung Hund dann dasteht mit ?? Überm Kopf, ist das absolut nicht schlimm.
Was ich mir übel nehmen würde, wäre eine schlechte Behandlung der Hunde!
Oder sie in Gefahr zu bringen!
Ich finde diese Fehlersuchkultur völlig unnötig, außer wenn ich echt gucken möchte, was ich so mache. Aber das sind ja nur Momente in meinem Leben.
Dass die Fehlersuchkultur unnötig ist sehe ich auch so, allerdings heißt es ja nicht das man nicht trotzdem hinterher anfängt es zu analysieren.
Alles anzeigenKennst Du den Thread von den schlechten Hundehaltern?
der tut manchmal einfach gut! Wenn Du möchtest, starte ich mal eine Suche, der ist schon noch irgendwo.
wer hat schon an sich selbst gezweifelt und sich gefragt ob er/sie alles richtig macht/gemacht hat?
Ich.
Und ich weiss dass ich keine Chance habe, alles richtig zu machen. Dennoch versuche ich es. Und versage.
Try. Fail. Try again. Fail betterdas ist so herrlich passend
In welchen Situationen kamen die Selbstzweifel hoch?
Als meine Katze ein Loch im Gesicht hatte weil ein Zahn durchgeeitert ist.
Das war so ein Moment.Weil ich sie immer beobachtet habe ob sie okay ist. Weil ich aufmerksam war.
Und trotzdem grausam versagt habe, über ganz lange Zeit hinweg.
Das ist das erste Beispiel das mir einfällt, weil es mir selber deutlich macht, dass versagen immer möglich ist, egal wie sehr ich mich bemühe.
Und dass ich stets damit arbeiten sollte, nicht dagegen.
Wie geht ihr damit um?
Ich überlege wie ich es das nächste mal besser mache, begebe mich auf Fehlersuche.
Und ganz oft komme ich zum Schluss, dass ich alles richtig gemacht habe und so weitermachen kann.
Auch das darf man sich nicht verwehren. Erkennen DASS man gut ist und alles richtig gemacht hat.
Was ich auch mache, ist mir selber Fragen stellen.
Eine Frage die ich für Dich habe, ohne dass Du sie jemandem ausser Dir allein beantworten musst (blödes Wort - musst - weil müssen musst Du gar nichts hier):
Warum?Man möchte ihn ja auch gut präsentieren können.
Warum möchtest Du ihn gut präsentieren?
Um des Hundes Willen? Weil Du Dich schämst dass er noch nicht klavierspielen kann?Selbsterkenntnis und so.
Und auch sicher sein dass er gewisse Dinge gelernt hat.
Warum? Bist Du Dompteuse?
Scham? Weil Hund sonst nicht brauchbar? Für wen?
In welcher Zeit?
macht keinen so guten Eindruck.
Auf wen? Warum? Scham? Vor wem? Warum?
....weisst Du worauf ich hinaus will?
Ich mache das mit mir selber genau so. Ich überlege warum ich in welchen Situationen wie empfinde und drösle das dann auf für mich.Beispiel:
Hund springt in die Leine und möchte anderen Hund fressen, bellt und macht Lärm.
Wenn mir das unangenehm ist, warum ist es das?
Schäme ich mich, dass ich den Hund nicht mit einem Fingerschnippen zum braven Lämmchen machen kann?
Ist es mir unangenehm weil meine Frisur nicht (in meinen Augen) perfekt sitzt?
Geht es mir um meinen Hund weil er sich in der Situation unwohl fühlt?
etc. etc.Und mit den Antworten mache ich mir dann einen Plan, um auf solche Situationen mit neutralen, bestenfalls positiven Gefühlen zuzugehen.
Fail better
Den Thread kenn ich tatsächlich noch nicht.
Natürlich muss er nicht alles lernen. Nur grade wenn ich den Hund neuen Haltern präsentieren will... weiß nicht wie ich reagieren würde...
Ich weiß nicht genau ob der Anspruch auch von mir selber kommt oder auch von der Außenwelt.
Oder ich es einfach gut oder zu gut machen möchte. Grade weil der Hund ja auch durch meine Kollegin zu mir kam und ebenfalls Pflegestelle ist, sie macht das aber auch schon viel länger und hat mehr Erfahrung als ich in der Hinsicht.
Alles anzeigenIch Zweifel ganz oft, aber immer im Nachhinein.
Warum habe ich damals nicht so gehandelt?
Warum habe ich damals nicht mehr hinterfragt?
Wieso habe ich gestern dies und das gemacht?
Wäre es anders wenn ich es anders gehandhabt hätte?
Wieso schaffen wir xy nicht obwohl wir schon so lange trainieren?
Ja.. ich Zweifel bei vielen, sehr oft. Aber das macht uns Menschen doch aus :) ich werde nie alles richtig machen und manchmal muss man halt auch um Hilfe fragen. Viele haben andere Meinungen und einige teilen die auf eine unschöne Weise mit die einen dann schnell aus der Bahn werfen kann.
Das ist menschlich und das haben mehr als man manchmal denkt 😀 Also immer Kopf hoch, sich gerne Mal selbst hinterfragen, denn nur so kann man sich auch weiterentwickeln
Ja... das hinterher zerdenken mach ich auch...
Und dann kommt was noch schlimmer ist... ich geh in die Situation rein... will es besser machen... zerdenke in der Situation und dann ists vorbei... es klappt nix mehr und ich mach dicht.
Toll... mist gebaut.
Alles anzeigenSicher, ich hab mir fast die ganzen ersten zwei Jahre als Ersthundehalter Gedanken darüber gemacht.
Das waren Standardthemen wie:- Laste ich den Hund passend aus?
- Mache ich zu viel / zu wenig?
- Hat der Hund genug Ruhe?
- Warum bleibt Hund nicht alleine, was mache ich falsch?
- Warum hat der Hund so viel Stress?
- Sind es zu viel / zu wenig Hundekontakte?
- Ist die Ernährung passend?
Auch bei Maja, meiner zweiten Hündin, wurde das nicht besser. Die normalen Dinge wie Auslastung, Ruhe, Kontakte waren bei ihr nicht mehr so akut, aber sie war von Anfang an chronisch krank und ich wahllos überfordert mit der Frage, ob ich damit richtig umgehe oder genug für sie tue.
Liegt aber ganz viel an mir, ich ein absoluter overthinker.
Und wie hast du es dann für dich gelöst?
Zu 1. Tatsächlich hab ich es schon über Kamera beobachtet dass bei ihm das passiert. Das war der Grund warum ich ihn lieber durch ein Gitter separiert habe von meinen Hunden wenn sie alleine sind. Es ist nix passiert. Er hat sich danach direkt geschüttelt, sich umgedreht und ist weg gegangen.
Auf einem Video sieht man dass Bonny ihn da quasi raus geholt hat in dem sie ebenfalls kurz Zähne gezeigt hat.
Dass es bei mir auch passiert war im ersten Moment dann doch überraschend. Weil ich nicht drauf gefasst war in dem Moment.
Aber ich weiß jetzt zumindest dass es ganz sicher nur ein Schutzreflex von ihm ist.
Zu 2. Ich glaube dadurch dass ich vielleicht zu verkopft dran gehe und dann nervös werde/reagiere klappt es einfach dann nicht mehr.
Und dass will ich versuchen umzustellen. Weil ich ja merke: Es tut mir nicht gut und dem Hund nicht gut.
Wie soll ich dem Hund Sicherheit geben wenn ich selber nicht sicher bin.
Das ist hier ja auch das Kernthema.