tinkatrulla das ist eine super Idee, das mache ich!
Beiträge von Czarek
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Also das Kreuzband ist durch Dank Labratonne. Daten der Person habe ich natürlich nicht, weil beide Hunde gehumpelt sind.
Spritzen und Schmerzmittel sind in beiden Hunden und für 1 Woche Schmerzmittel für Fussel. Nächste Woche geht's zum Orthopäden und dann muss wahrscheinlich operiert werden.
Geil. Ich habe so eine Wut.
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So viel zu "dem Ömchen geht's super". Blöde Hundebegegnung, Humpeln, ich glaube ich ahne böses... Zweites Kreuzband wahrscheinlich durch.
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Generver2801 ich dachte dein hund hat nur den Jugendchampion?
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Guten Morgen, ich hab da mal eine Frage. Wenn man mit drei Anwartschaften den Titel "Deutscher Jugend Champion VDH" geholt hat, berechtigt das dann auch zum Laufen in der Championsklasse (also könnte man dann theoretisch die offene Klasse überspringen?).
Der Jugendtitel berechtigt nicht zum Start in der Championklasse. Du kannst nach der Jugendzeit entweder Zwischen oder offene starten.
...und noch was...
Wenn man den Titel "Deutscher Champion VDH" hat, darf man ja in Deutschland in der Championsklasse laufen. Aber wenn ich jetzt z.B. in der Schweiz oder Österreich zu einer Ausstellung gehe, müsste ich ihn dann in der offenen melden oder berechtigt der Titel auch dort zum Melden in der Championsklasse (sind keine weiteren Titel vorhanden)?
Ein Championtitel in einer Erwachsenenklasse eines Landes berechtigt in anderen Ländern zum Start in der Championklasse. In Deutschland muss zwischen der 1. und letzten Anwartschaft für den Champion sowieso 1 Jahr und 1 Tag vergehen, bevor man den Titel einreichen kann.
Ich persönlich würde Championklasse starten, wenn ich das Gefühl habe, er läuft und sieht wie einer aus. Nicht so eine halbe Portion.
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Hier lieben sich der Youngster und das Ömchen. Die beiden spielen zusammen und kuscheln und passen aufeinander auf. Und wenn Ömmi mit meinem Rüden spielt und balgt oder beide sich zusammentun und betteln (im Doppelpack ist es süßer), dann kommt sie einem gar nicht alt vor.
Ich denke auch, dass sie ganz froh ist, dass sie bestimmte Dinge mit mir nicht machen muss. Letztendlich war das auch der Grund für den Einzug des zweiten Hundes. Fussel hatte nie so Lust aktiv und gezielt etwas zu unternehmen wie ich, was meinen Frust auch geschürt hat. Da war damals viel Druck in der Beziehung. Mit Einzug des zweiten (und dritten) Hundes hatte ich dann Hunde, die eher dem enstprachen, was ich unternehmen wollte.
Ich habe aber manchmal den Gedanken, was ist, wenn sie mal nicht mehr ist. Sie ist hier der Kit zwischen den Hunden.
Fussel mochte schon immer jeder Hund, sie ist so nett und freundlich und kann jedem was gutes abgewinnen. Sie liegt mit meiner anderen Hündin herum und schmust, sie zockt mit dem Kleinen und putzt ihm die Öhrchen. Wenn sie mal in vielen Jahren nicht mehr sein sollte, wird sich hier definitiv etwas ändern.
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Hier wird das Wetter auch nicht gemocht, es ist nass. Allerdings neigt das kleine Fusselchen auch zu Drama und kann sehr gut schauspielern. Ein bisschen muss sie schon noch laufen, auch wenn sie keine Lust hat. Sie war schon immer ein Schönwetterhund..
Aber mit Fussel stand man schon immer eher Gassi als dass man Gassi ging.
Ich habe das Glück, dass ich meine Pudel habe, mit denen kann man endlos laufen. Oder Fahrrad fahren. Da kann ich dann auch meinem Bedürfnis nach Bewegung gerecht werden
Alleine würde ich aber auch nicht spazieren gehen. -
Meines Wissens nach liegen Gene bei Säugern immer noch in Chromosomen vor
Das stimmt natürlich. Trotzdem hat sich alles weiterentwickelt und ich rühre nicht erst das Agar Agar für eine PCR an. Stattdessen sequenziere ich dir in einem Arbeitstag einen ganzen Plasmidring, mit dem du morgen theoretisch die Formel für die nächste Krebsheilung herausfinden könntest. So ganz übertrieben.
Deswegen macht es bei der Diskussion meiner Meinung nach wenig Sinn zu sagen "aber beim Wolf ist das so und so". Wir sind da doch schon eine Ecke weiter. Und genauso wie der Hund anderes Futter verträgt als der Wolf (wo dieser ewige Vergleich auch immer wieder herangezogen wird, wieso Hunde angeblich keine Kohlenhydrate fressen dürfen), so verhält sich ein Haushund doch auch anders als ein verwandtes Wildtier.
Am Ende ist Canis eben auch keine Forschungseinrichtung, sondern eine praktisch handelnde Hundeschule bzw. eine Ausbildungsstätte mit einem bestimmten Konzept.
Ich persönlich bin kein Freund von solchen Theorien oder Gurus, denen man folgt. Ich bin auch kein Profi in Hundeerziehung.
Ich denke, jeder sollte für sich und seinen Hund oder eine Hundegruppe herausziehen, was man selbst vertreten kann, was einem einleuchtet und was auch hilft bei bestimmten Problemen. Da kann man sich aus verschiedenen Konzepten herausfischen, was einem hilft ein schönes harmonisches Leben mit seinen Hunden zu führen.
Am Ende muss auch zum Typ Menschen die Art passen. Mit TSD zum Beispiel kam ich gar nicht klar. Da habe ich aber auch schon verschissen, als ich mit meinen Hunden mit Zugstopphalsbändern Zum Vortrag rein kam und darauf bestand, dass sie sich auf ihre Decke legen und die Klappe halten. Da gab es schon die erste Belehrung für mich. Ich böser Tierquäler.
Früher dachte man auch nicht, wie auf der Canis Seite steht, dass die Erde eine Scheibe ist. Das entstammt einer Romanidee von Irving aus dem 19. Jahrhundert. Da sollte man sich ein bisschen besser informieren... Sowas hinterlässt bei mir einen nicht ganz so professionellen Beigeschmack.
Ich finde die Beschreibung, wie sie bei Canis zu finden ist, vom Lesen her ganz schlüssig. Praktisch habe ich keine Erfahrung mit jemandem, der dort die Ausbildung zum Hundetrainer gemacht hat. Wie das ganze praktisch aussieht, kann sich ja durchaus sehr unterscheiden von den geschriebenen Worten.
Die beiden Hundeschulen, wo ich war, haben keine spezielle Ausbildung bei einem bestimmten System auf die Fahne geschrieben. Die haben meistens mehrere Kurse bei wechselnden Kynologen wie Bloch, Miriam Cordt, Gansloßer, Baumann usw. abgelegt. Ich persönlich finde das sinnvoller, wenn ich beispielsweise mich auf aggressive Hunde spezialisieren will, zu den Fachmenschen dafür zu gehen und dort zu lernen. Macht für mich mehr Sinn.
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Ich glaube fliegevogel ist da der bessere Ansprechpartner, ich hab auch ehrlich gesagt keine Lust jetzt Literatur zu wühlen. Ich bin eher der Genetiker
Und meine Abschlussarbeit ging zwar über Fehlvorstellungen in der Biologie, aber zum Thema Klima und Klimawandel. Da könnte ich auf Anhieb so um die 50 Titel aus dem Ärmel schütteln.Auf die Schnelle fallen mir diese neueren gelesenen Artikel ein:
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Um das mal aufzudröseln.
Die Forschungen, die Ziemen damals zu Wölfen und Pudeln in den 60ern (was für Wissenschaft und Forschung eine Ewigkeit sind) machte, sind heute nach neuem Stand teils recht kritisch beäugt und da wird auch der wissenschaftliche Gehalt heutzutage angezweifelt.
Nein, die Vorfahren der Hunde waren 1 Millionen Jahre lang Wölfe. Und sie sind es (als Haustierform) auch heute noch, deshalb heißen sie wissenschaftliche canis lupus (f. familiaris)
Taxonomisch ist es eine Gattung, allerdings sind Wölfe und Hunde genauso verwandt wie wir mit Menschenaffen.
Weder haben wir uns allerdings aus dem Affen heraus weiter entwickelt, noch ist ein Menschenaffe eine rudimentäre oder in der Entwicklung "stecken gebliebene" frühe Menschenform. Ebenso verhält es sich mit dem Wolf und dem Hund. Da gibt es missing links, die noch als Zwischenstufen andere Art waren.
Das ist einfach eine biologische Fehlvorstellung zum Thema Evolution. Dazu gibt es in der Biologiedidaktik recht umfangreiche Studien.
Wie dem auch sein, bei dem Thema hilft es irgendwie auch nicht weiter, sich darum zu streiten, ob der Hund vom Wolf abstammt oder ob er sich aus einem anderen Hundeähnlichen heraus gekreuzt hat. Das führt irgendwie völlig vorbei am Thema. Man kann domestizierte Haustiere nicht mit Wildtieren in der Erziehung und Ausbildung vergleichen, das sollte jedem klar sein. Dazu gibt es auch schon deutlich modernere und neuere Forschungsansätze als sich auf die alte Schinken zu berufen. In der Biologie hat sich auch einiges getan, da schauen wir auch nicht mehr zurück zu Morgan, nur weil der in den 30ern herausgefunden hat, dass Gene im Chromosom vorliegen. Seitdem ist auch ein bisschen was passiert.