Beiträge von Czarek

    Ich finde klasse, wie viele Gedanken ihr euch macht. Auch mit dem Rumrechnen, das hatte ich letzte Woche.
    Mein Freund hat sich übrigens gerade 1 Woche Bedenkzeit ausgesprochen, ohne dass wir über einen Zweithund sprechen. Das fällt mir soooo schwer, denn ich hab schon alles abgecheckt und stehe in den Startlöchern. Brauche nur noch ein "na guuut", dann geht's los. Bzw wenn nicht, dann ziehe ich das allein durch.

    Allerdings weiß ich nicht, wie ihr auf 100Euro pro Monat kommt bei dem Minihund. Ich bin auf 100Euro bei 7,5kg Hund und 32kg Zweithund gekommen, mit allem insgesamt. Allerdings ohne Op Versicherung, denn wenn der Hund mehr als 5 Jahre ist, dann muss man immer mehr selbst bezahlen und deswegen legen wir 30 Euro pro Monat auf ein "Hundesparbuch". Bisher haben wir es auch noch fast nie gebraucht, deswegen ist das für mich sinnvoller, weil das Geld nicht weg ist. Aber das ist ja Geschmackssache. Bei unserem Hund bin ich grad bei 25Euro im Monat + Sparbuch + TA-Kleinigkeiten.

    Der Hund ist definitiv zu dick. Da kann der Tierarzt das so nett umschreiben mit bemuskelten Beinen, wie er will. Wenn er jetzt 14kg wiegt, dann sollten mindestens 4kg runter.

    An richtigen Sport würde ich da nicht denken. Ein Mensch, der 160kg wiegt, geht ja auch nicht joggen, das macht die Gelenke kaputt. Eigentlich würde Futterreduktion und viel moderates Spazierengehen (mind 2Std am Tag mit Rumsitzpausen) reichen. Wenn ihr also Suchspiele mit Futter macht, dann zieht das ab. Schwimmen ist natürlich immer super, wenn ihr die Möglichkeit habt.

    Ich wäre immer noch stark dafür, dass du mal einen anderen TA, der dieses Problem Ernst nimmt, fragst, ob er mit dir zusammen deiner Mama mal den Kopf waschen kann. Das ist wichtig, dass sie mitzieht und begreift, was sie dem Hund antut. Er muss ja keine Wespentaille kriegen, aber wenn er einfach doppelt so viel wiegt wie er sollte, dann muss man sich das nur mal auf einen Menschen übertragen. Und kein Mensch findet, dass man mit 160kg noch gesund lebt und sich anständig bewegen kann.

    Wie gesagt, es kann unter den richtigen Voraussetzungen klappen (Hund ist schon auf einen geprägt, weiß wo er hingehört, man hat die gleiche Einstellung zu Erziehung, vertraut sich und lässt es langsam angehen) und eine richtige Alternative sein, aber es kann auch voll in die Hose gehen.

    Im Prinzip sehe ich da aber auch keinen Unterschied, ob ich meinen Hund jetzt regelmäßig in eine HuTa oder zu den Eltern oder Freunden gebe.

    Wenn man aber schon zugibt überfordert zu sein (man müsste halt wissen, womit genau), dann passt es vielleicht insgesamt einfach nicht, dann sollte der Hund ein schönes Zuhause bei souveränen Haltern kriegen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass der Hund auch sehr gut unterscheiden kann, welche Regeln wo gelten. Wenn jemand anderer meinen Welpen für mich erzieht, weil ich überfordert bin, heißt es noch lange nicht, dass er bei mir ebenfalls "spurt". So eine Rechnung kann man eigentlich vergessen.

    @Minnie26
    Genau da sehe ich auch das Problem. Bei uns hat es super geklappt, aber erstens mein Hund etwas älter (war stubenrein, konnte bisschen allein bleiben, hatte ein bisschen Grunderziehung, die ich komplett allein übernommen habe) und zweitens war ich nie überfordert oder sonstiges. Ich hatte ein sehr klares Bild im Kopf, wie das abzulaufen hat und wenn mir das nicht gepasst hätte, hätte ich den Hund nie aus der Hand gegeben. Wenn man ohnehin schon jetzt überfordert ist (womit überhaupt?), man kein richtiges Verhältnis zum Hund aufgebaut hat und der Hund schon in dem Alter, wo er nicht mal stubenrein ist, schon tageweise weg gegeben wird, dann kann das ganz schnell ungut enden.

    Sie geht ohne mit der Wimper zu zucken mit mir mit und sieht sich nicht mal um. Anders herum genauso. Das bricht mit zwar das Herz bei dieser untreuen Seele, aber daran sehe ich ja, dass sie ihn gern hat, also kann ich sie da ruhigen Gewissens lassen. Sind wir zusammen unterwegs, dann weiß sie genau, dass ich das letzte Wort habe. Bei mir leistet sie sich auch weniger Späßchen. Ich bin Frauchen, ganz klar. Er ist eher der lustige Wochenendonkel.

    Ich habe meinen Hund zu Beginn meines neuen Jobs (da war der Hund etwa 5 Monate alt) auch öfter an meinen Nachbarn abgegeben. Das war gar nicht so geplant, aber unsere Nachbarn können aus finanziellen Gründen keinen eigenen Hund halten. Als sie meinen Hund gesehen haben, war es Liebe auf den ersten Blick. Also haben sie gefragt, ob sie ihn mal zum Spazieren gehen mitnehmen dürfen. Mir war das ganz recht (morgens mit dem Hund raus ist auch nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung). Aus einmal kurz zusammen zum Bäcker gehen und später längeren Spaziergängen wurde irgendwann regelmäßig 1,5 Tage die Woche, auch nachdem ich weggezogen bin (die Tage wäre der Hund sonst lange allein). Der Hund war auch schon eine ganze Woche dort, als sie läufig war und wir deswegen ohne Hund in den Urlaub sind wegen all der freilaufenden Rüden im Urlaubsland. Heute ist das aus diversen Gründen kaum noch so, aber sie sind immer für meinen Hund da, wenn es brennt.

    Ich weiß jetzt nicht, ob das Hundesitting oder Dogsharing ist. Aber ich kann darüber in unserem Fall nur positives berichten. Der Hund hat absolut keine Probleme mit dem Wechsel, er kennt es ja von kleinauf. Der Hund akzeptiert auch sofort die anderen Spielregeln, wobei wir uns da super ergänzen und eine sehr ähnliche Einstellung haben, ich aber strenger bin. Hundi ist ja nicht doof, sie weiß ganz genau, was sie sich bei wem erlauben kann.
    Mein Hundesitter und der Hund lieben sich heiß und innig seit vielen Jahren, sie brauchen sich auch gegenseitig und tun sich gut. Die Beziehung zu meinen Hund hat sich überhaupt nicht geändert, wenn, dann eher noch verstärkt, weil wir uns nach einem Tag auch wieder wahnsinnig aufeinander freuen. Vor allem habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, dass mein Hund 2 Tage die Woche so lange alleine bleiben muss.
    Ich vertraue meinem Hundesitter aber auch 100%ig und mache mir inzwischen keine Sorgen mehr. Früher hab ich noch jede Stunde angerufen und gefragt, ob alles ok ist. Ich würde meinen Eltern zb meinen Hund niemals länger als 2Std überlassen, aber bei ihm kann ich ruhigen Gewissens abends auch mal ohne Hund schlafen gehen. Außerdem bin ich sehr beruhigt, dass ich immer ein Sicherheitsnetz aus meinem Hundesitter und noch 1, 2 anderen Personen habe, falls mir und meinem Partner etwas passiert und ich mich nicht selbst kümmern kann und mein Hund das kennt und positiv auf eine feste andere Bezugsperson reagiert.
    Übrigens nimmt er dafür kein Geld. Futter gebe ich immer mit und ich habe mir ausdrücklich ausgebeten, dass ich sofort angerufen werde, falls etwas mit dem Hund ist. Ich bin echt froh ihn zu haben und mein Hund liebt ihn, auch wenn er ganz genau weiß zu wem er gehört.

    Mir fällt noch ein, ruf doch mal bei einem anderen TA an und schildere ihm die Lage bei euch zuhause. Einer, der euch ernst nimmt. Und dann geh da mit deiner Mutter hin, der soll ihr mal aus professioneller Sicht die Meinung geigen. Wenn ein Hund, der normalerweise 7-8kg wiegt, bis zu 19kg fett ist, grenzt das echt schon an Tierquälerei. Stell dir mal ein Kind vor, das so viel wiegt wie 2-3 Kinder des gleichen Alters. Das muss sie begreifen.

    Zum Futterthema gibt es unzählige Themen, da kannst du dich durchwühlen und eine eigene Meinung bilden. Von Diätfutter halte ich nichts, denn das ist genauso sinnfrei wie Lightkäse oder Lightjoghurt mit weniger Fett (aber mehr Zucker).

    Wichtig ist, dass ihr euch in eurer Familie absprecht und das sofort ändert. Vielleicht überredest du deine Mutter, dass du komplett füttern darfst und sie sich raus hält. Du kannst auch mit hohen Tierarztkosten drohen, denn wenn die Gelenke kaputt gehen, wird es teuer. Und dass ihr Schatzi viel kürzer leben wird.
    Oder ihr probiert zusammen barf aus. Da hat man das Gefühl, man tut dem Hund was gutes und bereitet ihm etwas zu. Deine Mutter fühlt sich dann eingebunden.

    Und dann noch wichtig: ebenso wie der Mensch funktioniert immer nur eine Kombi aus Essen und Sport. Also geht länger mit dem Hund raus. Viel länger als sonst. Er muss sich bewegen. Vielleicht habt ihr ja sogar eine Tierphysio um die Ecke und der Hund kann aufs Unterwasserlaufband, das wäre am schonendsten.

    Da es bis zum Hundetreffen nur noch etwas mehr als eine Woche ist, würde ich nun wirklich gern wissen, was Sache ist.

    • Wann und wo treffen wir uns genau?
    • Gehen wir alle schon direkt in den Freilauf oder treffen wir uns zuerst zum Gassigehen?
    • Wie viele Menschen und Hunde sind nun definitiv dabei?