Beiträge von Czarek

    Niemand muss die Frage beantwortet. Es ist niemand gezwungen, in eine bestimmte Wohnung zu ziehen

    Es soll tatsächlich Leute geben, die auf eine Wohnung innerhalb einer bestimmten Zeit angewiesen sind und nicht ewig nach der perfekten Wohnung und nach dem perfekten Vermieter suchen können. Und dann auch noch mit Haustieren, die per se schon eher ungern gesehen sind. Oder gar mit mehreren.

    Vermieter nutzen diese Lage manchmal aus und ja, dann gibt man mehr von sich preis, als einem lieb ist, um diese Wohnung zu bekommen. Man zieht blank.

    Was bleibt einem auch sonst übrig?

    Hab ich bei einer ganz tollen bezahlbaren Wohnung nach 2 Jahren Suche auch gemacht. Würde ich heute nicht mehr tun. Hab aber auch gut reden in meinem tollen günstigen gemieteten Haus mit super Vermietern ohne Wohnungsnot und ohne Sorgen und so vielen Hunden wie ich haben will...

    Ich hab übrigens die Wohnung, für die ich mich quasi nackig gemacht habe, nicht bekommen. Und die Fragen da gingen definitiv die Vermieterin nichts an...

    Fussel ist heute rückwärts die Treppe runter gefallen... Dass sie überhaupt hoch gerannt ist, ist schon doof mit dem Beinchen. Aber passiert.. Dass sie dabei umfällt und die Treppe auf dem Rücken wie ein Käfer runter rutscht, ist noch nicht passiert :( :

    Augenscheinlich geht's ihr gut... Sie war auch gut drauf heute. Morgen geht es sowieso zur wöchentlichen Physio, da soll sie mal drauf schauen...

    Da fühle ich mich jetzt durchaus mal angesprochen, als Halterin eines Pudelmischlings, der nicht alleine bleiben kann

    Man muss sich auch nicht jeden Schuh anziehen, wenn er nicht passt.

    Das ist meine Erfahrung mit der Rasse im Allgemeinen und meinen bisherigen Würfen sowie der weiteren Entwicklung der Welpen. Kenne genug Pudel, die einem morgens nach dem Morgengassi den Po zudrehen und kommunizieren "tschö, hab nen schönen Arbeitstag, bis später, ich hau mich hin".

    Wenn aber Leute teilweise nicht mal die Klotür zu machen nach Welpeneinzug und der Welpe jederzeit freien Zugriff auf einen hat, weil der Arme dann kurz miept, dann baut man sich sowas auch schnell innerhalb weniger Tage rein. Und Pudel sind eben schlau, das geht so schnell... War selbst bei meinem Rüden so, sodass ich da schnell die Reißleine gezogen habe. Hatte ja vorher auch schon die Erfahrung mit minutiösem Üben und freuen über jede Viertelstunde mehr.

    Ich kenne ja viele Pudel, die meisten können gut alleine bleiben, auch wenn es etwas länger gedauert hat zu üben. Manche haben gar kein Problem damit, andere leiden etwas mehr und brauchen mehr Zeit das in Ruhe zu lernen.

    Meine Hündin hat ca 1,5 Jahre Training gebraucht, bis sie bei 2-2,5h mal war und danach ging es in größeren Fortschritten. Sie hat auch Dinge zwischendurch zerstört als junger Hund. Mein Rüde bliebt sehr problemlos von Beginn an mit den anderen allein nach Aufbau von Ritualen.

    Ich habe schon den Eindruck im Gegensatz zu meinem Terriermischling, dass die Pudel immer gern dabei wären. Aber es eben auch akzeptieren und entspannen, wenn sie zuhause bleiben müssen.

    Mein Terriermischling war schon immer der Typ "ok ciao, ich bin versorgt und will jetzt meine Ruhe bye bye".

    Pudel sind halt wahnsinnig manipulativ, sie schaffen es in wenigen Tagen, dass der Besitzer sich um sie dreht und dann wird aus einem normalen Welpen einer mit Kontroll- oder Verlustangst.

    Die TE hat sich, wie sie schrieb, mit 22.1 beim Forum abgemeldet, was mir persönlich leid tut.

    Ich glaube nicht, dass sie sich nochmals melden wird.

    Ja wieso? Weil sich nicht jeder mit empört? Es war in den Postings nicht klar, was denn nun das Ziel war. Dann später ging es "ums Prinzip".

    Man hört hier nur eine Seite. Die Frage, wie es nun weiter geht, wurde hinreichend beantwortet. Wenn man sich den Stress antun will und beweisen kann, dass Züchter, Tierarzt und Zuchtwart einen wissentlich betrogen haben, kann man paar Hundert Euro zurück klagen.

    Jups. Durch Unfall ist nicht ausgeschlossen. Wie bei eigentlich fast allen Fehlern. Allein schon deswegen sollte eben die Ursache geklaert werden. Aber das scheint irgendwie unerwuenscht (ist jedenfalls mein Gefuehl

    Ich hätte auch gern gewusst was für eine Knickrute das nun ist. Knickruten kommen in jeder Rasse vor und sind kein gesundheitliches Drama, eigentlich sieht man das doch recht deutlich. Wie schon gesagt, ich hatte auch einen Welpen, wo ich mir dachte: ist das sowas? Dann wurde geröntgt und mit den Käufern gesprochen (war dann alles ok beim Röntgen). Die hätten den Hund auch genommen, wenn er lila grün kariert mit Punkten wäre. Wissentlich untergejubelt hätte ich das aber nie. Anderen wäre es vielleicht aber gar nicht aufgefallen, dass die Rute für 2 Tage in der Achse leicht gedreht war. Davon war danach nie wieder was zu sehen. Übrigens hab ich den Welpen mit korrekt angeetzter und getragener Rute abgegeben und sie bekam hinterher so eine richtige Ringelrute. Nicht schön, aber auch das konnte ich als Züchter nicht beeinflussen oder vorhersagen.

    Rute ist beim Pudel durchaus ein Thema, also vor allem der Rutenansatz und die Form. Manche Pudel entwickeln nach dem Zahnen eine sehr überzogene Rute. Das ist nicht ganz korrekt im Standard, aber auch kein riesen Ding, im Ausland zB kräht da kein Hahn danach. Wie sagt man so schön: der Hund läuft nicht auf seiner Rute.

    Aber ich würde von einem seriösen Züchter Offenheit erwarten, dass er das sagt. Und erst recht, falls man explizit nachfragt, ob alles ok ist (Ausstellungstauglich)

    Da ist hier eben der Knackpunkt. Die TE sagt, der Züchter hat sie angelogen und ihr den Fehler verheimlicht. Das können wir hier nicht bestätigen. Der Zuchtwart wurde ja auch schon befragt von der TE.

    Ja, ich habe gewiss auch nicht die Rute oder die Hoden abgetastet und vor diesem Thread auch noch nie von einer Knickrute gehört. Die Rute wäre wahrscheinlich auch das letzte, worauf ich achten würde

    Also ich habe erstmals einen Hund explizit für Show und Zucht gekauft und habe mir vor der Abholung berichten lassen, ob bei den wichtigen Dingen alles in Ordnung ist, bekam regelmäßig Bilder und dann vor Ort auch nochmal alles nachgeschaut. Ich hätte jederzeit einen Rückzieher machen können, wenn mir etwas nicht passt. Der Züchter wollte mir echt keinen untauglichen Hund andrehen, das gäbe doch nur Frust und Ärger von allen Seiten. Trotzdem kann man bei einem Welpen bzw Junghund nicht sagen, ob er sich eignen wird.

    Von meinen 9 Welpen in 2 Würfen hat sich kein einziger für die Ausstellung geeignet, 4 prinzipiell für die Zucht. Der eine ging auch in die Zucht, aber ich hätte sicher nicht versucht die anderen 5 an Leute zu verkaufen, die einen Hund ohne Standardfehler suchen. Da hätte ich doch nur Ärger und enttäuschte Leute, die sich nicht mehr so recht über ihren Welpen freuen können.

    Und zum Ausstellungsgedanken. Wenn ich das richtig verstanden habe wurde kein dafür geeigneter Welpe ausgesucht. Sie war nur irritiert das selbst Ausstellen schriftlich verboten ist und nicht „nur“ das züchten mit dem Hund. Sie hatte schon einem Hund mit dem das züchten schriftlich untersagt war, aber eben nicht das Ausstellen

    Dass der Vertrag in diesem Punkt eh Murks ist, darüber braucht man nicht zu sprechen. Das kann ein Züchter gar nicht verbieten.

    Es sind Tipps gekommen, wie man in so einem Fall vorgehen kann.

    Mehr kann man nicht machen.

    Ich für meinen Teil möchte nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und fest bestimmen, daß genau diese Person die alleinige Schuld trägt

    Genau richtig. Wir können das hier auch nicht klären und der TE gibt doch niemand schuld. Mir tut die ganze Sache sehr leid, aber das ist eben auch kein Fehler, den man beheben kann. Da muss man sich entscheiden, ob man den Hund trotzdem behalten möchte oder ihn wie angeboten zurück gibt.

    Die Käuferin hat nach eigener Aussage zwar ausdrücklich nach möglichen Fehlern gefragt, aber das Thema Ausstellungen kam gar nicht zur Sprache. Nur das Thema Zucht wurde besprochen, und hier war klar, daß die TE nicht vorhatte, mit dem Hund zu züchten

    Wobei es dieselben Kriterien für Zucht und Ausstellung gibt. Eine angeborene Knickrute mit zusammengewachsenen Wirbel wäre in beiden Bereichen ein disqualifizierender Fehler.

    Was kam denn nun beim Röntgen raus?

    Röntgen ist durch es ist eine knickrute

    Das begründet jetzt nicht welche Art von Knickrute. Also ob Wirbel zusammengewachsen sind oder ob dies durch eine Verletzung oder einen Bruch entstanden ist. Da gibt es ja auch verschiedene Arten und nicht alle sind angewölft. Knickrute heißt nur, dass es ein Rutenfehler ist :ka: Aber die TE sagte ja schon, sie ist hier raus.

    Schade mich hätte interessiert, wer das ist... Die Welt ist doch klein.

    Kenne übrigens auch Hunde, die nach einem Unfall eine Knickrute hatten und trotzdem mit Attest ausgestellt wurden. Also Pudel. Geht auch, wenn bescheinigt ist, dass die Knickrute durch einen Bruch entstand.

    Wenn man nichts verschweigt und korrekt ist, warum soll dann jemand zum Anwalt rennen? Hier gibt es ja einen triftigen Grund dazu.

    Es kann hier doch keiner sagen, ob die dritte Person sich korrekt verhalten hat oder es offensichtlich verschwiegen hat. Man liest hier nur eine Seite.

    Ich frag mich, wieso man als Züchter sich laut TE den Ärger einheimsen möchte einen ganz offensichtlichen Fehler zu verschweigen und einen Hund einer Person zu verkaufen, die klar macht, dass sie Ausstellungsambitionen hat. Da macht man sich doch nur selbst Ärger mit, darauf hat doch auch keiner Lust. Passt für mich vorn und hinten nicht zusammen.

    Irgendwas in der Kommunikation ist da gewaltig schief gelaufen und nun streiten sich da zwei Leute. Eine geht damit ins Internet und beschwert sich und möchte des Prinzips wegen Geld dafür haben. Dann ist doch die Sache geklärt, das macht dann der Anwalt und gut ist.

    Ich seh das so: 1800Euro für einen Toy sind nicht viel, die gehen für mehr weg, weil oft nur 1-2 Welpen fallen und recht selten sind. Ob das nun ein Kaufpreis ist, der bereits reduziert ist, ist die eine Frage.

    Es gibt auch die Möglichkeit, dass der Käufer bei einer Garantie für einen zuchttauglichen Hund nochmal deutlich mehr bezahlt. Also nicht dass fehlerhafte Welpen weniger kosten, sondern dass alle gleich kosten und für die Zuchtgarantie ordentlich drauf geblecht wird. Soweit ich weiß, wird das hier bei Katzen und in Amerika bei Hunden meistens so gehandhabt.

    Die andere ist der Kaufvertrag. Ich zum Beispiel gebe das Wurfabnahmeprotokoll mit und schreibe mir bekannte (!) Fehler rein. Gleichzeitig steht explizit drin, dass ich bei einem Welpen keine Garantie geben kann, dass er sich korrekt entwickelt und er sich für die Zucht oder Ausstellung eignet. Diese Eignung kann ich gar nicht gewährleisten bei einem Welpen bzw so jungen Hund, da müsste ich warten, bis er mindestens 12 Monate alt ist. Da müsste man reinschauen und gucken, was gegenseitig unterschrieben wurde. Es gibt zwar eine Menge Klauseln, die ziemlicher Grütz sind, aber prinzipiell zählt in Deutschland eben auch Vertragsbindung. Da dürfen dann die Anwälte auch drüber streiten. Und dem Züchter müsste nachgewiesen werden, dass er bei Abgabe den Fehler verschwiegen hat. Das ist für mich so ein hin und her... Wofür? Für 300 oder 500Euro Geld zurück?

    Und beim nächsten Hund dann die 3. Klage, weil der Hund nicht richtig durchzahnt oder ein Hoden wieder hoch rutscht?

    Die Züchterin hat eine Rückabwicklung bzw einen Rückkauf angeboten. Der Fehler lässt sich nicht beheben. Inwiefern die Leute da jetzt Geld zurück bekommen oder wie viel überhaupt, darüber kann man sich streiten.

    Ich als Privatperson würde den Hund entweder behalten und es abhaken oder ihn zurück geben.

    Die Vereine haben da übrigens nicht wirklich was mitzureden, der Kauf eines Hundes ist eine Sache zwischen Käufer und Verkäufer. Es ist schon seltsam, dass sowohl der Züchter als auch der Tierarzt beim Impfen und der Allgemeinuntersuchung als auch der Zuchtwart bei der Wurfabnahme nichts festgestellt haben möchten und alle drei dem Käufer einen fehlerhaften Hund unterjubeln möchten :ka: ist ja nicht so, als würde man einen Hund dieser Rasse nicht loswerden... Da muss man eigentlich Käufer nicht für anlügen, um einen Hund irgendwie an den Mann zu bringen.

    Wird das nicht bei allen Rassen so gehandhabt?

    Ja beim Pudel gibt es natürlich auch eine Wurfabnahme inkl Protokoll.

    Ja, allerdings hatte ich mit dem Zuchtwart ja Kontakt und sie sagte die Rute war in dem Alter so klein, das man sowas auch übersehen kann und sie davon ausgeht das sie es übersehen hat

    Das ist eine komische Aussage. Magst du mir per PN den Verband sagen?

    Abklären lassen mit 16 Wochen bedeutet Narkose mit 16 Wochen.

    Also ich hatte auch in meinem 1. Wurf einen Verdacht auf Knickrute, da war nichts mit Narkose. Kurz festhalten hat gereicht für eine Diagnose (bei meinem Welpen wars nichts).

    Ich habe aber zu den neuen Besitzern gesagt, ich bin mir nicht sicher und lasse den Welpen noch vor Abgabe röntgen, wollt ihr den Hund im Zweifelsfall immer noch haben?

    Das Thema unangesprochen zu lassen bedeutet das sämtliche Kosten für Röntgen ect bei uns bleiben

    Also es gibt eine Seite der Gewährleistung. Die andere Seite ist meine persönliche Sicht: kaufe ich einen Hund, hole ich ihn mir mit allen Konsequenzen und sorge für ihn. Aber das ist eben nur meine Meinung... Und Papiere sind nicht nur zum Ausstellen oder Züchten da. Die Abstammungsurkunde ist nicht wertlos durch einen Standardfehler.

    Nun kostet ein Röntgen nicht die Welt.

    Ich habe schon mal gegen einen Züchter geklagt und gewonnen und dieser hat nie wieder kranke Hunde gezüchtet.

    Ja weil jeder Züchter absichtlich kranke Hunde züchtet? Wie kommst du zu so einer Aussage?

    Ich hoffe, jeder Züchter tut das in seiner Macht stehende, um gute gesunde Hunde zu züchten. Aber Zucht ist eben kein Fußballspielen. Das ist alles etwas komplizierter und es passieren unvorhersehbare Dinge, trotz Gentests und Planung.

    Es ist genau diese Haltung der Käufer, die es einem so schwer macht Freude bei der Vermittlung der eigenen Welpen zu empfinden. Dauernd muss man Angst haben, dass sie zum Anwalt rennen und so ein Bild im Internet einer dritten Person malen, die sich hier nicht mal rechtfertigen kann.

    Dir wurde ja schon eine Abwicklung angeboten, die du abgelehnt hast. Möchtest du Geld zurück haben, schalte deine Rechtsschutzversicherung ein :ka:

    Inwiefern da nun etwas nicht erkannt oder absichtlich verschwiegen wurde, wird dir hier keiner beantworten können.