Beiträge von Sus.scrofa

    Soweit ich weiß, können die unterschiedlich groß sein. Wichtig ist, dass die imaginäre Partnerfläche, die direkt daneben liegt und die gleiche Größe hat, genau die gleiche Vegetation, Licht- und Nahrungsangebot aufweist, damit man vergleichen kann. Hier ist eine besonders kleine, die schon etwas älter ist: 2802.gr.jpg

    @BeardiePower

    So hatte ich das auch nicht verstanden, keine Sorge. Ich bezog mich weniger auf dein Posting als auf die verlinkte Seite, wo eben mal wieder genau so vorgegangen wurde, wie auf vielen Jagdgegner-Seiten: Alle passenden Fakten als Wahrheit verkaufen und die unpassenden weg lassen. Da geht's dann schon mal mit mir durch. :pfeif:

    Ist bei den Wolfsromantikern ja das gleiche. Ich bin auch total pro Wolf, aber bitte realistisch und nicht die Ruf-Klatsch-reguliert-sich-von selbst-Romantik-Version. Natur ist, wie du auch schon schriebst, alles andere als romantisch.

    Dass die Bestandsregulierung durch die Jagd nicht in dem Sinne funktioniert, als dass man eine niedrigere Wilddichte erreicht mag ja stimmen. Bei Wildschweinen gibt es auch tatsächlich die Theorie, dass wenn man das falsche Tier aus der Rotte schießt, es zu einer erhöhten Vermehrung kommt, weil die Leitbache den Zyklus der jüngeren Bachen kontrolliert. Das kann man aber zum Beispiel für Hirsche und Rehe nicht einfach so übernehmen. Und mit absoluter Sicherheit ist die Jagd nicht schuld an zunehmenden Beständen bei Reh und Hirsch. Das würde ja bedeuten, dass die Bestände zurück gingen oder gleich blieben, würde man damit aufhören. Und das behauptet nicht mal der Herr vom Wildtierschutz, was ja schon was heißen will.

    Ich muss zugeben, dass ich bei diesen Jagdgegner-Seiten häufig etwas die Krise kriege, weil dort viel mit Emotionen gearbeitet wird und wissenschaftliche Erkenntnisse nur sehr gefiltert weiter gegeben werden. Es werden vermeintliche Fakten möglichst wissenschaftlich dargestellt, während andere Fakten nicht erwähnt werden. Otto Normal ist dann schnell überzeugt, das Jagd komplett unnötig ist. Beispielsweise steht dort mit keinem Wort, dass es in der letzten Zeit vermehrt sehr gute Mastjahre gab, was unter anderem am gesteigerten CO2-Gehalt in der Luft und am Waldsterben liegt (Bäume produzieren meist besonders viele Samen, wenn sie nicht gesund sind, um in die kommende Generation). Die Produktivität in der Landwirtschaft ist im gleichen Zeitrum deutlich gestiegen. Auch da finden die Tiere mehr Nahrung als noch in den 80ern. Dazu kommen die immer milderen Winter, was besonders für das Überleben der Frischlinge eine entscheidende Rolle spielt, die durch mehr Nahrung gleichzeitig auch noch früher geschlechtsreif werden. Aber all das wird dort mit keinem Wort erwähnt.

    Und leider ist für mich das Wort "Tierschutz" inzwischen echt schon negativ belegt, weil es meist etwas völlig anderes ist als "Naturschutz". Im Tierschutz zählt oft nur das Individuum - eben alles, was Augen hat. Das Ökosystem hat leider keine Augen.

    Wer regelmäßig durch den Wald geht, der möge mal darauf achten: Wenn man so kleine Umzäunungen sieht, in denen junge Bäume nicht in Reih und Glied stehen, dann handelt es sich oft um sogenannte Weiserflächen. Da baut der Forst einen Zaun mitten in den Wald, so dass da keine Tiere mehr rein können. UInd dann wird über Jahre beobachtet, wie sich die Vegetation im Zaun im Vergleich zu der Fläche daneben entwickelt. Und das ist echt in vielen Revieren krass: Daneben gibt es überhaupt keine "Naturverjüngung", also null junge Bäume, die überhaupt groß werden.

    Warum erzähle ich das? Weil es hier in der Nähe vor zig Jahren einen Wechsel in der Leitung eines großen Forstamtes gab. In den betroffenen Revieren war der Wildbestand so hoch, dass es quasi gar keine Naturverjüngung mehr gab. Der neue Chef hat auf den Putz gehauen und die Abschusszahlen hochgeschraubt. Wenn man jetzt Fotos vom Wald heute im Vergleich zu vor 20 Jahren sieht, gehen einem die Augen über. Damals waren das nur alte Bäume, darunter wuchs absolut nix. Heute gibt es wieder die klassischen "Etagen". Das ist für mich das beste Beispiel, dass Jagd als Regulationsfaktor funktioniert. Das muss nur System haben.

    Wozu dann überhaupt noch einen Verband?

    Toll aussehende Ahnentafeln kann ich auf meinem PC auch basteln, da spar ich doch gleich mal den Mitgliedsbeitrag bei diesem Verband.

    Och herm, die Verbandsrichtlinien sind ja wohl total niedlich. Jeder macht, was er will und dann passt das schon. :lol:

    Hiermit verordne ich mir Abstinenz von diesem Thread. Ich kriege davon jedes Mal Magen-Darm...

    Also beim Cocker macht man die Haare weg, damit Luft ins Ohr kommt. Allerdings zupfe ich so ziemlich alles an ihr, außer das Innere der Ohren. Im Gehörgang schneide ich die Haare vorsichtig ab - möglichst so, dass der frei liegt, wenn sie den Kopf nach hinten legt. Soweit ich weiß ist das ausschließlich ein Hygiene-Grund und hat was mit den Schlappohren zu tun. Meine Setter tendierten auch zu Ohrenentzündungen, bei denen hab ich aber nie was geschnitten. Einmal monatlich Ohrreiniger und das war's. Der Cocker hat doch extremes Fell in den Ohren, daher schneide ich. Dafür können wie aber den Reiniger weg lassen. Bisher hatten wir - toi toi toi - noch keine Entzündung, obwohl mir jeder TA immer mit Grabesmiene sagt, dass diese Rasse leider stark davon betroffen ist, und dann immer ganz überrascht ist, wenn alles gut aussieht.

    Ich hab mir das bei den Settern immer so erklärt, dass Feuchtigkeit schlecht abgeleitet wird und Erreger in dem feuchtwarmen Klima dann besonders gut sprießen. Durch's Freischneiden gibt es bessere Zirkulation, weniger Feuchtigkeit etc. Zupfen würde ich nicht, weil ich mir das unangenehm vorstelle und wie @Superpferd schon schrieb, man durch die kleinen Hautläsionen möglicherweise Entzündungen sogar noch fördert, weil die Erreger da ja dann erst recht rein gehen.

    EDIT: Alle anderen waren schneller. :D

    Ich muss ab Montag wieder in einem anderen Bundesland arbeiten und musste heute zwingend einkaufen (unter anderem einen Wintermantel für den Hund). Ging nicht anders. Kann allen nur empfehlen, zu Hause zu bleiben. Das war überhaupt nicht schön. Fahre mit dem Wagen viel auf Schlamm und bin da eigentlich unerschrocken, aber als mir schon auif ebener Erde bei Tempo 20 das ESP ansprang, wusste ich, dass es übel ist. :flucht:

    Ich drücke die Daumen für alle, die es brauchen!

    Meine letzte Hündin hatte aufrund diverser Erkrankungen öfters mal Bauchschmerzen und wollte dann gern auf kühlen Untergründen liegen. Das würde ja zur Gastritis passen. Außerdem hat sie mal für längere Zeit mein Schlafzimmer mit ihrer Decke und ihrer Box gemieden, nachdem sie darin eine Nacht lang starke Schmerzen hatte. Das hat sich dann irgendwann wieder normalisiert. Vielleicht hatte er einfach nur starke Bauchschmerzen in dem Körbchen und bringt das jetzt damit in Verbindung? Klingt vielleicht weit her geholt, hab ich aber wie gesagt einwandfrei so erlebt. Die Hündin brachte das Zimmer mit Schmerzen in Verbindung.