Beiträge von Sus.scrofa

    Seit wir Augenzeugen wurden, wie drei (!) Greifvögel (absolute Solitärjäger - eigentlich...) gleichzeitig (!!!) unser Hühnergehege überfielen, glauben wir diesbezüglich nichts mehr, was wir nicht selbst gesehen oder per DNA-Test nachgewiesen bekommen haben.

    Richtige Einstellung. Ich sag immer: Es steht vieles in Büchern, was bestimmte Tiere tun oder nicht, aber meistens haben die die Bücher nicht gelesen und machen es aus Unwissenheit doch anders. :D

    EDIT: Wow, der Fuchs da oben hat aber auch ganz gewaltig die Räude. :shocked: Armes Viech.

    Größenwahnsinnige Hunde gibt es auch in Deutschland massenhaft! Daran entscheided sich auch, ob der Hund am Schwein Kevlar braucht oder nicht. Frieda gehört glücklicherweise nicht dazu. Wir haben heute ein Schwein beim Sonnenbaden erwischt. Schwein sprang 5m neben uns auf und rannte in die Fichten. Frieda rannte in die entgegengesetzte Richtung und versteckte sich hinter mir. :D

    Aber ich kenne mehrere deutsche Jagdterrier, Deutsch Drahthaar und einen Border Terrier, die auf alles drauf springen, was nicht bei 3 auf dem Baum ist - und zwar ohne jede Überlegung ob von vorne oder von hinten. Manche Hundeführer sind darauf enorm stolz. Für mich wäre das ein Grund, den Hund aus der Zucht zu nehmen. Es gibt einen Punkt, wo Mut aufhört und Suizid anfängt.

    Wir sind aus dem Hunsrück zurück und haben überlebt! Der Schnee war so trocken und pulverig, dass Frieda null Probleme mit Klumpen hatte. Sie hatte allerdings täglich ihren Wintermantel an. Den braucht sie vom Fell her zwar nicht, aber wenn sie 8h draußen ist und zwischendurch immer wieder auf mich warten muss, spart sie damit ein paar Kalorien, die sie sonst verzittern müsste. Und wenn man drauf angewiesen ist, dass der Hund auch am nächsten Tag wieder "funktioniert", muss man zusehen, an allen Ecken und Enden Energie einzusparen.

    Aber kleiner Funfact am Rande: Durch die vielen Stunden mit Wintermantel hat sich leider Friedas Fell an der Brust und an den Seiten total verfilzt. Das waren richtige Platten, keine Chance, da noch was zu bürsten. ich also die Schere gezückt und war schon echt traurig, weil das komplette Brustfell ab musste. Und dann fiel mir ein: Mähnenspray soll doch auch gegen Filz helfen. Da nix mehr zu retten war, ich die Filzplatten großzügig eingesprüht und angefangen zu bürsten. Hab da nicht wirklich dran geglaubt. Wer diese Platten schon mal gesehen hat, weiß, was ich meine. Das ist alles raus gegangen, ohne zu schneiden! Bin total begeistert. Wie genau das funktioniert hat, weiß ich nicht. Das war echt wie Zauberei. :shocked:

    @Cavifan
    Eine Bekannte von mir hat jetzt auch einen CKCS und der ist auch hinter allem her. Er rennt sogar sehr hoch fliegenden Reihern und Gänsen nach. Würde mein Cocker nie machen. Da muss die Spur schon sehr frisch sein und vor allem muss sie das Gefühl haben, dass das Viech noch irgendwo am Boden ist. So hoch fliegendes Zeug bemerkt die gar nicht.

    In Belgien hat ein Kumpel von mir letztens eine ganze Meute CKCS auf einer Drückjagd gesehen. Die sollen auch gut abgegangen sein.

    Süßer Kerl! Sieht auch vom Fell her nicht halb so schlimm aus, wie ich's mir vorgestellt hatte.

    Man kann mit dem Coat King über die Schnauze gehen, aber das bringt nichts, weil der auf den kurzen Abständen nicht zieht. Da wird man wirklich mit den Fingern zupfen müssen. Am besten Gummihandschuhe anziehen, dann hat man mehr Grip. Das tote Fell geht leicht raus und tut dem Hund nicht weh.

    Die Kastrations-Explosion wird das dann noch nicht sein. Die braucht länger als ein paar Monate.

    Nachdem ich mir extra einen Tag Aufschub raus gehandelt hatte, um mit Overall in den Hunsrück fahren zu können, liegt dieser jetzt warm und sicher nach wie vor in einem Paketzentrum bei Leipzig herum. Dann müssen wir da jetzt durch... Danke für Nichts, liebe DHL!

    Ist der kastriert? Dann ist das ganze oftmals noch viel schwieriger. Wenn nicht liest sich das für mich nach einem Cocker, der noch keinen Trimm bekommen hat. In dem Fall muss das wollige Haar raus. Das kann man mit den Fingrn zupfen, was aber ewig dauert. Der Furminator ist ebenfalls überfordert. ich benutze einen Coat King mit 20 Klingen:

    Da gibt es unterschiedliche "Religionen". Manch einer würde mich lynchen und behaupten, dass das nur mit den Fingern gemacht werden darf, weil das Fell sonst kaputt geht. Sicherlich ist das von Hund zu Hund unterschiedlich. Ich mache das, seitdem mir letzten Sommer auf einem Cockertreffen mehrere Züchter und Groomer das Ding empfohlen hatten und bin total zufrieden damit.

    Ob das auch bei Kastraten-Fell noch wirkt, weiß ich allerdings nicht. Kenne tatsächlich ein paar Kastraten, wo nur noch die Schermaschine hilft. :|

    Mist, ich hätte doch nen ESS in Erwägung ziehen sollen


    Ich auch. :D Muss aber sagen, dass es bei meiner andersrum war. Die hat total Will To Please und ein Verbot muss ich auch nur genau einmal aussprechen, danach macht sie das nie wieder. Das ist teilweise abartig. Einmal hab ich ihr gesagt, sie soll bei Fuß gehen, als ein Jogger kam. Fortan ging sie immer bei Fuß, wenn Jogger kamen. Und ich muss immer aufpassen, dass ich alles nett sage, sonst guckt sie, als ob ich sie geschlagen hätte. :fear:

    Irgendwie dachte ich, dass das normal wäre.

    Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass die Strategie "Schießen und Schnauze halten" zumindest im benachbarten Ausland offen vertreten wird. Beispielsweise wurde einem mir bekannten Berufsjäger auf einer Drückjagd in Frankreich diese Anweisung gegeben, sollte er einen Wolf sehen. Und das wäre dort nichts besonderes. In Russland und Polen wird nach dem Schuss ein kleiner Bericht gefertigt und dann ist das Thema auch durch. Ob es das in Deutschland in der Form auch schon gibt (dass sich überhaupt einer traut, zu schießen), weiß ich nicht. Ich glaube nicht, dass sich das ein Jäger aus meinem Bekanntenkreis trauen würde, aber ich wohne halt auch nicht im Osten Deutschlands, wo die Problematik schon deutlich größer ist.