@Kiri31: es gibt eine Facebook Gruppe "Epilepsie beim Cocker und bei Spaniels - Leben mit der Angst". Dort gibt es eine Liste mit betroffenen Tieren und deren Eltern. Die ist natürlich nicht offiziell und wurde von Betroffenen zusammengestellt, aber ist soweit ich weiß, bisher die beste Quelle, um an Infos zu kommen.
Beiträge von Sus.scrofa
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@SaMaLa: Aber nicht im VDH, oder? Ich sprach jetzt nur vom Verbandszüchter. Die anderen können freilich kreuzen, wie sie lustig sind.
@Dogs-with-Soul: Ich bin mit der Cockerwut nicht hundertprozentig auf dem Laufenden, in dem Sinne, dass ich die Originalpaper gelesen hätte, aber soweit ich das gehört habe, ist das ein Anfallsleiden, ähnlich der Epilepsie. Die Hunde rasten ohne Grund plötzlich aus und sind danach total erschöpft. Angeblich soll das damals ein preisgekrönter roter Rüde vererbt haben, als die Cocker (speziell auch die Roten) gerade in Mode waren. Da viele diesen Deckrüden verwendet haben, vergrößerte sich das Problem schnell und führte dann auch dazu, dass die Rasse wieder an Popularität verlor. Von der Cockerwut hört man heute so gut wie nichts mehr, wohl aber von Epilepsie allgemein. Die kommt relativ häufig vor und da es keinen Gentest dafür gibt, bleibt einem nur Facebook etc. um einen Einblick in die betroffenen Linien zu kriegen. Meine kommt leider auch aus so einer Linie... :/
@WeAreAwesome: Ich verwende den Activet Silcoater Duo in Kombination mit einem normalen Stahlkamm für die tägliche Pflege und alle 2 Monate den CoatKing mit zwanzig Klingen zum Trimmen. Nach dem Trimmen schneide ich die Ohren und Pfoten mit einer Effilier- und einer normalen Schere. Cocker haben aber sehr unterschiedliche Fellstrukturen, daher ist das mit Sicherheit nicht das Nonplusultra, sondern nur das, was für meinen gut passt. Das muss man ausprobieren.
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gibt es bei Cockern auch eher "ungünstige" Farben? Da gibts ja recht viele, oder ist alles erlaubt?
Zobel gilt seit ein paar Jahren als "unerwünscht". In England hat man wohl den Standard geändert, dabei alle "erwünschten" Farben konkret genannt und Zobel war nicht mehr dabei. Dreifarbige mit Loh sind dagegen weiterhin erwünscht - warum auch immer. Soweit ich weiß, gibt es keine gesundheitlichen Einschränkungen bei den Zobeln und ich habe den Eindruck, dass es gerade in Deutschland auch viele Liebhaber der Farbe gibt. Nur auf Ausstellungen sieht man sie wohl kaum noch bis gar nicht, weil sie schlechte Formwerte kriegen.
Ich muss zugeben, dass ich auch nicht so auf Zobel stehe, aber dennoch wüsste ich gern mal die Begründung für die Aussortierung. Vielleicht weiß das ja hier einer?Und die einfarbigen Cocker dürfen nicht mit mehrfarbigen gekreuzt werden. Bei den einfarbigen will man keine weißen Abzeichen auf dem Kopf oder sonstwo haben.
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Der Unbeherrschte ist ein Cocker, ja. Und ist die Farbe nicht Zobel? Kenn mich da nicht soo gut aus, aber ein Welpe ist er nicht mehr. Habe grad gesehen, dass er schon 3 ist!
Ob Zobel oder Loh kann ich auch nicht so gut erkennen, aber das hellere Braun bildet ja auch im Rücken Flecken. Das sollte auch beim Zobel nicht auf den Rücken reichen. Möglicherweise sind da beim Trimmen einfach ein paar Büschel stehen geblieben.
Was gefällt dir an dem Schnitt denn nicht? Sieht ziemlich pflegeleicht aus.
Ich persönlich hab auch immer gern ein bisschen seidige "Gardine" unterm Hund. Wohlgemerkt schön dünn und seidig, nicht diese Matten, die wie ein dicker Rock aussehen, die man oft auf Ausstellungen sieht.
Was mich aber vor allem an dem Schnitt stören würde: Man hat keinen Anpack mehr mit dem Kamm. Ich arbeite die "Gardinen" an den Läufen und am Bauch einmal wöchentlich nach dem normalen Bürsten mit einem Kamm durch, um auch dort das tote Fell raus zu holen, was von der sanfteren Activet-Bürste sonst stehen gelassen wird - und zwar um dort möglichst die Ansammlung von toter Wolle zu verhindern und die Befederung möglichst dünn zu halten. Ganz raus kriegt man das tote Haar da nie, aber je höher der Anteil an lebendem Fell in der Befederung, umso weniger Schmutz und Verfilzungen und umso schneller trocknet das auch. Ist mit Sicherheit auch eine Typfrage, aber Friedas Fellstruktur ist so. Das darf ruhig lang sein, aber eben möglichst wenig von dem dünneren toten Zeug drin, was sich so herrlich mit Feuchtigkeit, Zweigen und Schmutz zu Dreadlocks verfrisselt.
Auch die Ohren schneide ich hier konsequent nur alle 8 Wochen auf Kante zurück, um zwischendurch die Wolle raus kämmen zu können. Untenrum komme ich so schon kaum mit dem Kamm hinter dem toten Zeug her. Würde ich das regelmäßig schneiden, würde das immer dichter, ähnlich wie beim Scheren. Zumindest befürchte ich das...
Ich hatte ja vorher Setter, die ja wie Riesencocker nur ohne Trimmfell sind. Und der Setter ist nach wie vor mein Ideal beim Pflegen. Ich versuche, nur das lebende, seidige Fell auf dem Hund zu lassen und das stumpfe, wollige überall raus zu ziehen. Daher gilt hier grundsätzlich: Schneiden ist immer erst erlaubt, wenn zuvor ausreichend lange "gerupft" wurde.

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Der ohne Impulskontrolle hat aber eine beachtenswerte Farbe. Da geht ja die Dreifarbigkeit bis in den Rücken, also nix mit Loh, sondern irgendwie ganz abgespaced, fast als ob Merle drin wär? Oder hatte der einfach nur Reste der Welpenwolle noch drin?
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Bei dem weißen bröseligen tippe ich auf eine abgestorbene Schimmelpilzkolonie. Kann sein, dass das Teil schon länger in der Regenrinne lag, vertrocknet ist und von Krähen und Co. schließlich aus der Rinne befördert wurde. Von Größe und Inhalt würde auch Waschbär in Frage kommen.
Generell wäre es möglich, dass ein körnerfressender Vogel die Losung auf's Dach transportiert hat, diese aber in Wirklichkeit von einem Bodenbewohner abgesondert wurde.
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Ich komme bei einer Drückjagd völlig zerzaust, Haare in alle Richtungen, Tannennadeln in der Schutzbrille, im Gesicht, Zweige auf dem Kopf, patschnass und laut fluchend aus einem Fichtengestrüpp gekraxelt.
Kumpel von mir: "Also wenn das mit der Biologinnenkarriere nichts wird - du kannst auch Model werden."

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Ich glaub auch, dass in der beschriebenen Situation der Hund allein schon aus Langeweile viel schlafen würde. Alles andere ist bestimmt Gewöhnungssache. Mein Hund geht mit mir zur Arbeit. Das heißt, dass sie manchmal um 4.30h aufstehen und ein paar Tage später plötzlich bis 4.30h draußen rum laufen muss. Mich scheint dieser nicht vorhandene Rythmus mehr zu stören als den Hund. Die freut sich immer, wenn wir aufstehen und pennt auch sofort, wenn Frauchen die Lampe aus macht. Ist egal, wann das ist.
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Puh, danke euch schon mal für den Zuspruch. Das beruhigt mich schon etwas, dass auch andere das bei ihren Hunden beobachten. Wie gesagt, von meinen ersten beiden kenne ich es nicht und so schnell bringt mich bei Hunden eigentlich nichts mehr aus der Ruhe. Dann warte ich erst noch mal ab...
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Frieda macht mir gerade etwas Sorgen. Die wurde in der ersten Augustwoche zum zweiten Mal läufig. Nach 3 Wochen war das Thema erledigt. Und jetzt schlurft sie beim Spaziergang mit dem Temperament einer Wanderdüne hinter mir her.
Ich war während der Hitze zwei Wochen mit ihr im Wanderurlaub. Da war sie jetzt auch nicht übermotiviert, aber ist täglich ihre 17-18 km gelaufen. Hier hat sie gar keinen Bock. Wenn wir auf schmalen Pfaden, querfeldein, mit anderen Hunden oder zurück zum Auto gehen, ist sie aber wieder ganz die Alte. Auch zu Hause wälzt sie sich auf dem Teppich, schläft auf dem Rücken und macht einen rundum zufriedenen Eindruck. Letztes Mal kann ich mich wohl dran erinnern, dass sie nach der Hitze auch zwischenzeitlich nicht mehr mit ihren Sachen gespielt hat, aber dass sie so schluffig wurde, ist mir nicht in Erinnerung geblieben.Zu Hause hat sie extrem übersteigerten Appetit. Frisst ihren Napf in Rekordzeit leer und steht dann fordernd vor dem Kühlschrank. Das hatte sie beim letzten Mal auch. Während der Läufigkeit Hungerstreik, danach plötzlich Dauerkohldampf.
Die Läufigkeit ist jetzt seit einer Woche vorbei. Können das Anzeichen einer Scheinschwangerschaft sein? Kenne das von meinen beiden ersten Hündinnen gar nicht. Die bekamen nach einiger Zeit eine ausgeprägte Scheinmutterschaft, aber eben mit entsprechendem Abstand zur Läufigkeit. So unmittelbar danach waren die immer "normal". Frieda ist aber auch sonst nicht ganz normal. Die hatte ihre erste Läufigkeit erst mit 19 Monaten und jetzt nach 10 Monaten Zyklus die zweite.
Überlege halt, ob ich eine Blutuntersuchung machen lasse. Meine Setterhündin hat auch so angefangen - also beim Gassi was langsamer zu gehen - und das war der Anfang vom Ende. Die war wohl schon 6. Frieda ist gerade mal 2,5 Jahre alt. Andererseits kriege ich schon Beklemmungen, wenn ich darüber nur nachdenke und habe auch so ein bisschen die Vermutung, dass es Madame einfach langweilig ist. Die Feldsaison ist gerade zu Ende. Währenddessen ist sie quasi täglich in einem anderen Bundesland Gassi gegangen und danach kam der Urlaub. Jetzt hat sie nur noch den einen Wald...
Was würdet ihr machen? Eher abwarten oder lieber gleich zum TA? :|