Beiträge von Sus.scrofa

    Hat dein Hund denn Unverträglichkeiten? Ansonsten musst du ja nicht zwingend ein Leben lang die gleiche Sorte geben. Genau das, was du ansprichst - mit dem Zuviel und Zuwenig von bestimmten Inhaltsstoffen - kann man ja auch gut umgehen, indem man einfach regelmäßig mal was anderes gibt. Meine kriegt zum Beispiel ein sehr proteinreiches Trockenfutter, dazu diverse Dosen und zwischendurch ein Trofu mit sehr geringem Proteingehalt - je nachdem, wie aktiv sie gerade sein muss. Und Trofu-Geschmacksrichtungen wechseln wir auch regelmäßig.

    Allerdings machen wir das seit Welpenalter so. Ich höre immer wieder, dass Hunde Durchfall kriegen, wenn man abrupt das Futter wechselt. Meine ist das eben gewöhnt.

    Ich war von der Frau auch total schockiert - wie die den halbtoten Hund da einfach so auf den Tisch legte und weiter das Formular ausfüllte... Dennoch denke ich nicht, dass das böser Wille oder die Frau emotionslos war. Ich tippe eher auf erster Hund, null Erfahrung und zusätzlich auch nicht die hellste Kerze auf der Torte. (Wenn man den Schuss gehört hätte, hätte man nämlich auch ohne jede Erfahrung drauf kommen können, dass es 5 vor 12 ist, wenn der Hund vollständig bewegungsunfähig ist und letzte Nacht "geschrien hat, lauter als eine Alarmanlage".) Ich finde, die machte schon einen geschockten Eindruck, als die Ärztin ihr sagte, dass der Hund sehr kritisch ist.

    Pfoten vergessen: Da kommt mit einer Pfotenschere auf der Sohle alles weg, was zwischen den Ballen übersteht. Oben schiebe ich die Haare aus den Zehenzwischenräumen mit den Fingern etwas hoch und effiliere dann alles weg. Zwischen den Zehen schneide ich nur verfilzte oder verschmutzte Klumpen raus. Wenn man hier grundsätzlich kurz schneidet, läuft man Gefahr, dass es anschließend scheuert, wenn mal Schmutz und Feuchtigkeit da rein geraten. Daher am besten mit der Schere immer über den Zehen bleiben, nicht gezielt dazwischen schneiden..

    @Belial : Die Beine arbeite ich auch mit dem Activet Silcoater Duo durch. Erst die grüne, dann die goldene Seite. Nicht auskämmbäre Verfilzungen werden rausgeschnitten. Wenn alles schön durchgearbeitet ist, macht der Silcoater beim Bürsten keine Geräusche mehr. Dann nehme ich einen relativ groben Stahlkamm und kämme noch mal alles bis auf die Haut durch. Dabei kommt viel totes Zeug raus (Beim Auskämmen das Haar nicht aus dem Kamm entfernen, je mehr da drin hängt, umso besser zieht das!). Man kann auch ein Gummiband in den Kamm einflechten, damit das noch besser greift. Aug jeden Fall vorher immer gut durchbürsten, damit der Kamm nicht ständig hängen bleibt. Das tut dann weh. So richtig alles mal schnell durchtrimmen geht bei den langen Stellen schlecht. da hilft nur, möglichst oft ein bisschen auszukämmen.

    Die Hinterbeine mach ich, während der Hund steht. Für die Vorderbeine lege ich sie auf den Rücken, halte die Pfote fest und kämme von der Pfote zum Ellenbogen. Klingt jetzt irgendwie brutal, lässt sich aber gut in die abendliche Schmusestunde integrieren. Meine findet das angenehmer, als wenn sie sitzt und ich ihr das Vorderbein so auf Kopfhöhe anheben muss.

    Nein, den CoatKing nehme ich nur für den Rücken, die Seiten und die Übergänge zwischen langem und kurzem Fell (und das auch niemals früher als alle 2 Monate!). Auf keinen Fall die langen Fellpartien damit bearbeiten, denn dort würde der auch schneiden und das sieht dann anschließend verboten aus. Eventuell geht's mit dem ungeschliffenen CoatKing, aber das habe ich selbst noch nie ausprobiert.

    Ich hab die Meindl Garmisch Lady Pro GTX. Die sind superwarm, sicherlich auch wasserdicht und dennoch nicht meine erste Wahl im Winter. Trage ich inzwischen fast nur noch auf Wildzählungen oder beim Ansitz, wo man halt bei kalten Temperaturen sehr lange ruhig sitzen muss.

    In der Praxis / bei normaler Bewegung trage ich im Winter fast ausschließlich LeChameau Vierzonord Damen - den normalen, nicht den "Plus" mit zusätzlicher Isolierung. Wenn's richtig kalt ist (ab. ca. -5 °C) ziehe ich Stiefel-/Rosshaarsocken rein. Der Plus hat noch dickere Neopren-Isolierung, hat aber den Nachteil, dass man dann in der Übergangszeit stark schwitzt.

    Klaro, es bleiben Gummi-, bzw. Kautschukstiefel. Man hat nicht so viel Halt wie in einem normalen Schuh, was aber mit etwas Training und Gewöhnung den Effekt bringt, dass es auch nirgendwo drückt - auch nicht nach längerem Laufen. Zum Wandern kann man auch noch eine bequeme Einlegesohle rein legen, was ich aber nie für nötig hielt.

    Chris: Eine Reiterin berichtete, dort vom Wolf verfolgt worden zu sein. Nach einem Shitstorm nahm sie den Bericht aber aus dem Netz.

    Das gab's vor 2 oder 3 Jahren ja auch schon mal, als ein Golden Retriever von einem Wolf angegriffen wurde und das junge Paar, dem der gehörte, hat sogar Morddrohungen gekriegt. Die haben daraufhin auch nichts mehr gesagt.

    Und bevor das hier falsch rüberkommt: In Friedas Muttelinie gibt es einen hochverdächtigen Rüden, sie hat aber einen relativ niedrigen Inzuchtkoeffizienten und da die Epilepsie multifokal verebt wird, hat sie gute Chancen, dass eventuell mütterlicherseits vererbte Epi-Gene durch die Vaterlinie "verdünnt" werden. Trotzdem halte ich es für wichtig, sich gerade über die Sachen, für die es keinen Gentest gibt, vor dem Kauf schlau zu machen.