Beiträge von Sus.scrofa

    @my joschi

    Hö? Wat dat denn?! Kannte ich noch gar nicht. Hosen gefallen mir aber. Gucke ich morgen mal drüber, danke für den Hinweis! Was wasserdichtes haben sie schon mal. Jetzt noch was schönes aus Cordura oder ähnlichem zum Durch-Die-Dornen-Gehen und ich bin beeindruckt. :cuinlove:

    EDIT: Pink-Camouflage! Wollte ich schon immer mal haben, weil meine (männlichen) Jagdfreunde alle behaupten, ich trau mich das nicht. Lila würde die aber bestimmt auch zum Schweigen bringen. Ich sehe mich in naher Zukunft was ganz unüberlegtes machen... Muahaha! |)

    Puh, ich dachte immer, Araber wären meine absolute Lieblingsrasse, weil ich die so wunderschön finde - insbesondere die Kopfform. Hatte dabei allerdings mehr das Bild der hiesigen Wald- und Wiesenaraber auf dem Schirm, die man hier manchmal auf den Weiden sieht. Sowas krasses hab ich noch nie gesehen. :shocked: Der kann ja aus einem Sektglas saufen. Jetzt müssen sie nur noch die Nase nach oben abbiegen und sie haben eine Bulldogge. Sieht echt grotesk aus.

    Schade, aber dann war wohl doch mein Empfinden richtig, als ich letztens mal in eine Zuchtschau für Araber rein guckte. Fand die Bewegungen klasse, hab mich aber gewundert, ob man auf das filigrane Tierchen überhaupt noch einen Reiter drauf setzen kann. Wenn das der neue Trend ist, ist meine Frage dann wohl beantwortet. :verzweifelt:

    Meine ist leider auch so. Bei uns bekannten oder großen Hunden drängelt sie sich dazwischen und "kuschelt" förmlich den anderen von mir weg. Bei fremden Hunden, die kleiner bis minimal größer sind als sie, rastet sie völlig aus und stürzt sich wie eine Furie auf den anderen Hund. Dabei beißt sie zwar nicht zu, brüllt ber völlig hysterisch, dass es klingt als würde sie Hackfleisch aus dem anderen machen wollen. Ist alles nur Show, aber sehr unangenehm.

    Sie weg schieben und den anderen Hund knuddeln, hilft leider gar nicht, weil sie dann beim nächsten Mal nur noch stärker ausrastet. Ich kreiere dann quasi aus einer einmaligen Ressourcenverteidigung eine persönliche Feindschaft für's Leben. Ab dann braucht der andere Hund auch gar nicht mehr in meine Nähe zu kommen. Beispielsweise geht sie dann schon auf den Hund los, wenn der in die Jagdhütte rein kommt, obwohl 20 Paar Menschenbeine dazwischen stehen und ich den noch gar nicht registriert habe.

    Ich mache es daher so, dass ich grundsätzlich erstmal den Kontakt zu anderen Hunden vermeide, so lange meine nicht gesichert ist. Wenn sie gesichert ist, knuddele ich den anderen Hund, lobe sie aber zwischenzeitlich überschwänglich, sofern sie ohne Theater akzeptiert, dass ich den anderen anfasse. Das Moto heißt: Ich entscheide selbst, wen ich begrüße, aber wenn du mich machen lässt, bekommst du auch deine Streicheleinheiten, weil du doch immer noch meine beste bist. Sie bekommt Aufmerksamkeit, wenn sie den anderen Hund auch Aufmerksamkeit bekommen lässt.

    Bis sie das akzeptiert, müssen wir dem anderen Hund mehrfach begegnen, aber irgendwann nimmt sie es mit einem sehr angepissten Gesichtsausdruck aber doch ohne Gezeter hin.

    Wenn ein Hund auf mich zu kommt, ohne dass ich sie rechtzeitig sichern kann und ohne dass ich den Hund bisher überhaupt beachtet habe und sie macht ein Fass auf, gibt's auch hier allerdings ein sehr deutliches verbales und körperliches Durchgreifen. Belohnt wird nur, wenn ich vorher den anderen Hund knuddeln durfte.

    All das erledigt sich übrigens, sobald der andere Hund sich selbst verteidigt. Dann ist Madame sofort ruhig... Jeder, der auch nur halbwegs vor ihr zurück weicht, hat schlechte Karten, aber wer auch nur minimal Kontra gibt, hat sofort gewonnen. Sie ist nämlich im Grunde ein kleiner Schisser.

    @ChaosAyumi
    @FairytaleFenja

    Kleines Outdoor-Uhren-Update: Es ist tatsächlich eine Baby-G geworden: BABY-G BGA-230-3BER Armbanduhr | baby-g.eu

    Das Ding ist genau mein Stil. Was die bei Casio gemessen haben, als sie die Abmessungen angegeben haben, weiß ich nicht. Die Uhr trägt optisch nur minimal stärker auf als meine kleinere Luminox und sieht selbst am schmalen Handgelenk nicht verboten aus. Von der Verarbeitung ist sie schon etwas gröber als Luminox, aber kostet halt auch nur ein Drittel davon, hat alle gewünschten Zusatzfunktionen, die ich haben wollte, macht einen echt robusten Eindruck und ist unterschiedlich genug zu meiner anderen, dass sie sich als Zweituhr lohnt. Zum alltäglichen Dreckwühlen und Überall-Anstoßen definitiv geeignet.

    Vielen Dank noch mal für den Tipp! Hatte die Uhren gar nicht mehr auf dem Schirm, weil ich die von früher nur als pinke oder türkisfarbene Mädchenuhren in Erinnerung hatte.

    Hier gleichfalls. Hab das mehrfach durch unvollständige Magendrehungen bei meiner letzten Hündin erlebt. Diese haben sich alle wieder von selbst "eingerenkt". Erst durch Entfernung der Milz und Festnähen des Magens wurde meine Hündin beschwerdefrei. Die hatte allerdings diverse Vorerkrankungen und ist daher mit Sicherheit ein Extremfall gewesen. Ich gehe stark davon aus, dass massive Kalkeinlagerungen in der Milz, die ja unmittelbar mit dem Magen verbunden ist, zu den Teildrehungen geführt haben.

    Worauf ich jedenfalls hinaus will: Eine Magenteildrehung kann zu den beschriebenen Symptomen führen. Wie wahrscheinlich sowas bei einem "normalen" Hund ist, weiß ich allerdings nicht.

    Und meine Verneinung wurde vehement abgewiesen. Nein, der hat nen Rottweilerkopf, das ist ein Rottweiler!

    Das ist mir nun auch schon öfters passiert, dass die Leute besser wussten als ich, was alles in meinem Hund steckt. Und wenn ich drauf beharrte, dass Cocker in der Tat auch andere Farben als Rot haben können, wurde ich mit diesem mitleidigen Blick bedacht, der sagt: "Sie haben sich da von nem Hinterhof-Vermehrer nen Mix andrehen lassen, aber ich lasse sie mal in dem Glauben, einen Rassehund zu besitzen." :roll:

    Nur mal um das klar zu stellen: Ich würde Frieda als Mix immer noch genau so toll finden. Ich kauf mir Rassehunde wegen der Durchsichtigkeit erblicher Krankheiten und Veranlagungen der Eltern, nicht weil ich mit irgendwelchen Papieren rumwedeln will. Die landen mit Kauf des Welpen in irgendeiner Schublade und werden nie wieder raus geholt. Aber irgendwas muss man ja antworten, wenn die Leute fragen. :ka:

    @Puschi100

    Bedenke auch immer, dass selbst wenn eine akute Krankheit behandelbar gewesen wäre, das nicht immer das beste für den Hund ist - vor allem in dem Alter. Selbst wenn alles glatt geht, kann da noch so viel kommen, was den Hund quälen wird.

    Ich habe vor ein paar Jahren eine Hündin mit Sepsis bereits in Seitenlage operieren lassen. Zitat der Klinikärzte: Sie hat in der OP sehr schlechte Chancen (ca. 2-5%), aber die OP ist auch ihre einzige Chance. Meine Hündin war noch recht jung, hatte aber bereits andere Erkrankungen. Die Op hat ihr das Leben gerettet. Es ging wider Erwarten alles gut. Würde ich das also noch mal machen lassen? Nein! Denn der ganze Rattenschwanz, an Schmerzen und Elend, der sich an die OP angeschlossen hat, damit habe ich nicht gerechnet. Ja, die Hündin wurde schließlich noch mal für ein jahr fast ganz fit. Aber den Preis für das jahr würde ich meinen jetzigen Hund nicht mehr zahlen lassen. Ich wollte nur das beste für meinen Hund. ich wollte ihr diese eine Chance geben, nachdem sie schon so viel durchgemacht hat. Ich war auch dankbar für das jahr, das wir dann noch zusammen hatten. Aber nicht immer ist es das beste für den Hund, alle medizinischen Möglichkeiten auszuschöpfen - selbst wenn eine Chance auf heilung besteht.

    Wenn ich einem TA wirklich vertraue, höre ich den Satz "Wenn es mein Hund wäre..." übrigens sehr gern. Ich bin seit 19 Jahren bei meinem Tierarzt und dieser Satz bedeutet immer, dass er jetzt als Mensch und nicht als bezahlter Dienstleister spricht. Grundsätzlich ist es für den TA finanziell immer besser, den Hund möglichst lange am Leben zu erhalten. Der hat nichts davon, dir frühzeitig eine Euthanasie anzudrehen.

    Und Schuldgefühle hatte ich übrigens auch immer, egal wie eindeutig eine Diagnose war. Im Moment selber nicht, aber einen Tag später fängt man an, sein ganzes Verhalten von vorne bis hinten durch zu analysieren. Uns selbst wenn man objektiv 100% sicher ist, alles richtig gemacht zu haben, habe ich jedes Mal völlig absurde Gedanken, die mir doch wieder irgendwas aufschwatzen. Keine Ahnung woran das liegt, aber ich fühle jedenfalls mit dir.

    Was mir bleibend in Erinnerung geblieben ist, ist ein Jäger in Rheinland-Pfalz, der extra eine Vollbremsung machte und ausstieg, um mir mitzuteilen, dass er ja noch nie einen so folgsamen Cocker erlebt hätte (hatte Frieda absitzen lassen, um das Auto durchzulassen). Das hat mich echt gefreut, auch wenn das lediglich heißt, dass er offenbar bisher nur sehr schlecht erzogene Cocker erlebt hat.

    Und letztens war eine Frau hier bei uns im Wald ganz aus dem Häuschen, weil Frieda ja "sogar noch ein Schwänzchen" hätte, was mich mit der heutigen Gesetzgebung in Sachen Kupieren eher etwas verwundert hat, dass das jemand als so außergewöhnlich empfindet. :???:

    Ansonsten erntet Frieda eher selten Komplimente, obwohl ich ja eigentlich der Meinung bin, sie sei der schönste Hund der Welt. :p :D Das liegt aber wohl auch daran, dass wir 1. selten Leute treffen und 2. Frieda jeden verbellt, der es wagt, sie direkt mit Hötteltöttel-Tutzibutzi-Gequatsche anzusprechen. Sie ignoriert Leute zuverlässig, sagt auch freundlich und zurückhaltend Hallo, wenn ich die Leute anspreche, aber wenn die Initiative von den Leuten kommt, versteht Madame keinen Spaß.