Meine Hündin hat Metacam gar nicht vertragen, wenn sie es oral bekommen hat. Das dauerte maximal 30 Minuten, dann kam alles wieder zurück. Ich habe es ihr dann gespritzt (subkutan). Das ging gut.
Beiträge von Sus.scrofa
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Heute bin ich mit meinem Vater und Frieda im Wald spazieren gegangen. Da kam uns eine große Rhodesian Ridgeback Hündin mit ihrem Herrchen entgegen. Die Hunde haben sich höflich hallo gesagt, der RR-Halter machte einen entspannten Eindruck. Wir gingen dann in die selbe Richtung und die Hunde, die vorher ganz normal nebeneinander her gelaufen waren, fingen plötzlich an zu spielen. Die RR Hündin fing an, mit großen Sprüngen auf Frieda zu zu hoppsen - man konnte aber an der ganzen Körperhaltung sehen, dass das kein Ichwalzeallesplatt-Hund war.
Mein Vater mit großen Augen: "Dürfen die das? Ist das nicht zu gefährlich für die Kleine?"
In dem Moment legt Frieda auch los und rempelt die größere Hündin an. Die spielt eigentlich gern mit größeren Hunden, weil sie sehr wendig ist und durchaus auch in der Lage, deutlich bescheid zu sagen, wenn's ihr zu wild wird. Die haben wirklich sehr nett gespielt, trotz des Größenunterschieds.
Ich nur so: "Nee. Mach dir mal keine Sorgen. Die Frieda hört auf, bevor sich 'die Kleine' ernsthaft verletzen kann."

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Jap...seh ich genauso. Kein rumgequatsche... sondern alles auf den Punkt gebracht.
Dem schließe ich mich an. Insgesamt mag ich den Dr. Schenk am liebsten, aber grundsätzlich bin ich mehr der Typ für "Das und das ist kaputt. Dann muss dies und jenes gemacht werden." - sowohl beim TA als auch bei meinem eigenen Arzt.
Dr. Remien z. B. meint es ja gut und ist auch echt ein netter Kerl, aber bei dem kriege ich immer die Krise wenn der mit seinem Schnuckelbärchen, Schatziputzi, Butzibatzi Gedöns anfängt.
Ich mach das mit meinem Hund manchmal auch, aber beim Tirarzt hab ich's lieber kurz und auf den Punkt.Ist halt ne Typfrage. Hätte jetzt fachlich auch bei Dr. Remien keine Bedenken, meinen Hund behandeln zu lassen.
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Ich empfehle den Kölner Zoo. War da letzte Woche mit einem Freund einen Tag lang nur im Aquarium. Das war so toll da (für einen Zoo echt toll eingerichtete Becken, gefiel mir zum Beispiel tausendmal besser als Aquazoo in Düsseldorf), dass ich gleich am nächsten tag sehr motiviert an die Tabula Rasa in meinen Becken rangegangen bin. Die waren total zugewachsen. Da musste dringend was gemacht werden. Jetzt können die Fische auch wieder schwimmen und es macht wieder Spaß, rein zu gucken.
Welsupdate:
Ich LIEBE die Pygmaeus! Die stellen sich wirklich dauerhaft mit der ganzen 10er-Gruppe zusammen. Sieht aus wie ein fest eingeschworenes Spezialkommando, was da unten durchs Becken zieht. Ich komme aus dem Quietschen gar nicht mehr raus.
Im großen Becken sind es nun doch die Pandas geworden. Grund war, dass ich mehrfach gelesen habe, dass die Habrosus mit einschmelzenden Barteln auf zu viel Mulm/Erreger reagieren könnten. Nun ist das Becken nicht gerade zugesch...toffwechselt, aber ich brauche die Welse in gewisser Weise auch als Funktionsfisch, nämlich um die Mulmecken in den am dichtesten bewachsenen Stellen aufzuwühlen. Und ich hatte Bedenken, dass sie größenmäßig in dem Becken etwas untergehen.
Die Pandas sind scheinbar einfach im Gemüt. Eingewöhnt, umgesetzt, 5 Minuten Schreckfärbung, 10 Minuten Gründeln, jetzt seit einer Stunde laichen die wie die Bekloppten. Die Mädels hatten keinen großen Ansatz. Ich frag mich, wo die die Eier überhaupt herholen. Im Vergleich zum Händler sitzen sie jetzt etwas kühler, mit deutlich niedrigerem Leit- und pH-Wert. Das wird es wohl ausgelöst haben. Ich hoffe, die hören wieder auf, bevor sie an Stress sterben. Und das Wasser ist jetzt trüb. Die Mulmbewegung klappt also schon mal.
Und einen Tigerlotus habe ich auch noch mitgehen lassen.

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Gefällt mir sehr gut! Da fällt mir ein, dass bei mir auch unbedingt noch mal einTigerlotus einziehen muss.
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Dann hab ich das ja richtig eingeschätzt. Hatte etwas Bedenken, dass die Pygmaeus das vielleicht nur gerade beim Händler nicht machen und zu Hause dann auch immer zwischen den Endlern stehen. Das finde ich das optisch nicht so entspannt.
Lebendfutter ist immer so aufwendig für faule Menschen.
Mal gucken... Die jungen Endler kriegen immer Staub- und Flüssigfutter. Vielleicht nehmen sie das ja auch. Sonst muss ich dann doch mal das große Menü auffahren...Ich habe inzwischen was rumgelesen und ja jetzt auch schon die Pygmaeus beobachtet. Ich denke die Habrosus kriegen den Mulm im Becken auf jeden Fall gewuppt. Die Oberschicht im Kies werden sie wohl nicht so gut durch arbeiten, wie die Pandas. Aber das ist im Grunde auch wurscht. Hab den abgerundeten Dennerle Kristallquarzkies 1-2mm Körnung in dem fraglichen Becken und selbst nach mehreren Monaten ganz ohne Welse, habe ich bislang kein Problem mit Fäulnis oder ähnlichen. Die Turmdeckelschnecken scheinen das im Griff zu haben. Tendiere daher stark zum Habrosus. Ich fand die auch echt einfach irre niedlich.
Aber wenn ich mir unsicher bin, lass ich bei sowas lieber immer erstmal die Finger weg und geh noch mal in mich. -
Bin wieder zurück vom Fischhändler und hatte ein Luxusproblem. Die hatten alles. Pygmaeus, hastatus, habrosus und panda. Für das kleine Becken hab ich 10 Pygmaeus genommen. Die Hastatus fand ich spektakulärer, weil die im Schwarm in der Wassersäule standen, aber von der Färbung und vom Verhalten her passten für mich die Pygmaeus besser zu den Staeck Endlern. Zwischen habrosus und panda konnte ich mich nicht entscheiden. Die habrosus finde ich mega niedlich, war nur skeptisch, ob die im großen Becken mit ihrer geringen Größe auch genug Rabatz machen, um den Mulm zu bewegen. Daher lese ich mich da jetzt noch mal konkret schlau und entscheide dann.
@Theobroma: Meine kriegen fast ausschließlich Frostfutter. Damit werde ich jetzt erstmal experimentieren. Wenn der Punkt kommt, wo ich meine, jetzt könnten wir's mal ernst werden lassen, füttere ich dann Lebendfutter zu. Es sei denn, die laichen schon mit Frostfutter.
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Ich nehme mal an, alles was im Washingtoner Artenschutzabkommen steht, braucht auch bei Ebay eine CITES-Bescheinigung. Weiß nur nicht, ob die oben genannten Arten da drin stehen. Rotfuchs definitiv nicht. Beim Rest wäre ich zumindest überrascht.
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Super! Vielen Dank für die Infos! Genau so würde ich mir das nämlich vorstellen, dass sie es schaffen, den Bestand zu halten, ohne dass ich viel Aufwand treiben muss. Die pygmaeus oder hastatus kämen zu meinen Staeck-Endlern. Die sind eher oberflächenorientiert und das Becken unten sehr verkrautet. Deshalb "müssen" da auch ein paar Corys rein, denn in manchen Ecken sammelt sich Mulm, weil der Filter das im dichten Pflanzenwuchs nicht rausspülen kann, ohne dass es manchmal von Fischen aufgewühlt wird. Die Endler gehen da aber kaum rein. Da sind ein paar Ecken, wo Babycorys monatelang niemandem begegnen würden, einfach weil es zu verkrautet ist.
Die habrosus oder panda kommen in mein Platyzuchtbecken. Hier hab ich das gleiche Problem. Die Vallisnerien stehen im hinteren Bereich so dicht, dass da kein Fisch unten rein geht und sich Mulm sammelt. Als Kinderstube wär's aber ideal. Ein Amanogarnelenopa ist noch in dem Becken, aber der wird sicher auch nicht jedes Ei finden.
Und bevor mich einer lyncht: Nein, ich mochte es früher auch nicht, asiatische und südamerikanische Fische zusammen zu halten. Das ist auch alles dem Low-Maintenance-Prinzip zum Opfer gefallen. Ich hab halt gern Jungfische. Wer keine Zeit für die Aufzucht hat, ist da mit Lebendgebärenden gut beraten. Und für "untenrum" gibt's aus dem asiatischen Raum einfach nichts, was mir gefällt. Daher diese Banausen-Kombination.
