Beiträge von Sus.scrofa

    Gassiservice oder Huta? Eventuell in Kombination mit dem Friseur? Grundsätzlich würde ich immer tief in mich hineinhorchen und mich fragen, ob das wirklich mein Traum ist oder nur so eine Idee. Ich mache selbst einen Job, vor dem mich viele gewarnt haben und mit dem 99% meiner Kollegen voll auf die Schnauze fallen. Das ist mein Traumjob, daher bin ich darin richtig gut - Spaß macht es trotzdem meistens nicht. Wer sein Hobby zum Beruf macht, der hat kein Hobby mehr. Das stimmt leider. Aber grundsätzlich würde ich mich heutzutage nicht mehr verunsichern lassen. In dem Job, für den das eigene Herz schlägt, ist man immer am besten - auch besser als alle anderen, wodurch am Ende auch entschieden wird, ob du damit Geld machst oder nicht. Wenn dein Herz nicht zu 100% drin ist, kehrt sich das um. Dann sind alle anderen besser, die bereit sind, alles für ihren Job zu geben.

    Und denke auch an Altersvorsorge etc. Ich tendiere dazu, mir dieses Jahr ein gemütliches Angestelltenverhältnis zu suchen. Da muss ich dann vermutlich mehr arbeiten und bekomme weniger Geld. Aber für das Selbstständigsein muss man geeignet sein. Diese nagende Sorge, dass es vielleicht irgendwann finanziell nicht mehr so läuft oder der eigene Körper nicht mehr mitmacht, können sehr belastend sein, egal wie sehr man den Job liebt.

    Frieda hatte heute Geburtstag. Es gab:
    - eine Wurmkur
    - ein neues Scalibor-Halsband

    Dummerweise musste Frauchen heute im Zooladen Fischfutter kaufen und das Geburtstagskind war der Ansicht, dass "die anderen Hunde alle was lustiges kriegen, was zum Spielen oder was Ungesundes zum Naschen und nicht so doofe vernünftige Sachen". Oh ja, sie spricht zu mir. Ich konnte es in ihren Augen sehen. :ugly:

    Ergebnis:
    - 2 Schweineohren
    - 1 quietschender Plüsch-Elch mit Schlenkerbeinen :roll:

    Schweineohren soll sie eigentlich gar nicht kriegen. Außerdem ist das von der Menge zu viel. Und Stofftiere hat sie eine ganze Kiste voll. Von denen werden aber nur 4 regelmäßig fachgerecht "erlegt".

    Immerhin hatte sie 90 Minuten Kauspaß und an dem Elch hat sie tatsächlich Freude. Der wurde heute wähend des gesamten Dschungelcamps durch die Gegend geschmissen. War vielleicht doch besser als nur Wurmkur und Flohband. :herzen1: :ops:

    Ich habe beim Welpenkauf immer Wert drauf gelegt, dass die Gentests und Untersuchungsergebnisse der Elterntiere vorlagen. Selber habe ich danach nichts mehr untersuchen lassen. Züchten wollte ich nie und alles andere wollte ich lieber auf mich zukommen lassen. In das Alter, in dem HD und Co von Belang gewesen wären, sind meine Hunde leider eh nie gekommen. Allerdings habe ich den jeweiligen Züchter über deren frühes krankheitsbedingtes Ableben informiert.

    Das heißt, dass man da eventuell beim durch die Landschaft spazieren eine Wildkatze sehen kann?

    Im Gegensatz zu vielen anderen Tieren laufen Katzen (Luchs wie Wildkatze) in der Regel nicht weg, sondern drücken sich einfach in irgendeinem Gebüsch platt auf den Boden und lassen uns vorbei gehen. Die besten Chancen, eine zu sehen, hat man meiner Meinung nach vom Auto aus. Tagsüber sieht man sie gerne mal auf (besonders frisch gemähten) Wiesen und nachts hat man sie öfters im Scheinwerferlicht. Auch dann setzen sie sich einfach an den Straßenrand und gucken einen an. "Fährst du jetzt bald weiter, oder was?" Bei Wildzählungen sitzen sie komplett unbeeindruckt neben dem Jeep, während sich im Auto 4 Leute bei geöffneten Fenstern unterhalten und sie mit Handscheinwerfern anstrahlen. Hab sie dabei sogar schon mit dem Handy gefilmt, wie sie sich in aller Seelenruhe die Pfoten leckte, als wäre nichts.

    Bei uns im Stadtwald waren sie teilweise 90 Minuten nach mir an der Wildkamera, wenn ich da Baldrian hinterlassen hatte - und das um 15h nachmittags, direkt neben einem gut benutzten Weg. Die Population ist ebenfalls gut. Ich hatte dort diverse verschiedene Tiere, teilweise mit Jungtieren innerhalb weniger Monate aufgenommen. Bis auf einen bräunlichen Schatten im Augenwinkel habe ich dennoch nie eine persönlich gesehen, obwohl ich da fast jeden Tag laufe. Die sind einfach Meister der Tarnung. Letztens hatte ich eine beim Ansitz. Ich hab mich 30 Minuten lang gewundert, warum das Rotwild sich so komisch verhält, bis ich erst die Katze im Gras gesehen habe. Und danach musste ich immer wieder suchen, obwohl ich wusste, dass sie da ist.

    Rotwild hat übrigens auch einen Heidenbammel vor Wildkatzen. Füchse werden zum Teil angegriffen, aber die Katze, die für Rotwild sogar noch harmloser ist, wird gemieden wie der Leibhaftige. Vermutlich fehlt ihnen die nötige Literatur, um Luchs und Wildkatze sicher zu unterscheiden. :lol:

    Die Geräusche klingen für mich auch nach Fuchs. Richtig Angst hatten meine Hunde bisher nur vor Luchs. Hier in der Nähe kam letztens ein Wolf durch. Da muss wohl ein Husky vollkommen am Rad gedreht haben. Meine Setter hatten auch Angst vor Wildschweinen. Frieda nur als Welpe.

    Wenn das die Hunde in @Schmuhs Avatar sind, würde mich das wundern, wenn die Angst vor irgendwas hätten. Würde dann auch am ehesten auf Luchs tippen, aber ist nur geraten.

    Frieda putzt sich nach dem Trinken die Schnauze, indem sie ihren Kopf über den Teppich schiebt - erst die eine, dann die andere Seite. Das wird wiederholt, je nachdem wie saugfähig der Teppich und wie nass die Schnauze ist. Sie sabbert auch beim Trinken gar nicht. Das ist mir erst aufgefallen, als ich für ein paar Tage einen anderen Hund zu Besuch hatte, der trotz viel kürzerer Lefzen alles voll sabberte. Dabei fiel mir auch wieder ein, dass meine Setter beim Trinken immer alles unter Wasser gesetzt haben. Eine tauchte bei großem Durst sogar ihre ganze Schnauze in den Napf, so dass der überlief.

    Scheinbar mag Frieda keine nasse Schnauze... Ist kein Teppich da, wird die Schnauze wahlweise an Sofas, Betten oder Decken getrocknet. Da sie bereits beim Trinken offenbar sehr vorsichtig ist, hinterlässt das glücklicherweise keine Spuren. Meistens kommt die Schnauze eh schon fast trocken aus dem Napf. Sie hat nix gegen Wasser generell. Sie taucht ja sogar. Aber scheinbar möchte sie selbst entscheiden, wann sie nass wird.

    Wenn wir bei Regenwetter nach Hause kommen schiebt sie auch ihren gesamten Vorderkörper über den Teppich, während der Hintern in die Luft ragt. Sieht ...speziell aus. :???: Bei besonders tollen Teppichböden macht sie das auch in trockenem Zustand. Wir hatten mal im Hotel so einen ganz hochflorigen. Da hat sich der Hund jedes Mal 10 Minuten lang laut grunzend drüber geschoben, wenn wir da eingecheckt haben. Und manchmal bin ich nachts wach geworden, weil sie schon wieder dran war.

    Hallo! Meine erste Setterhündin hatte ein Fibrosarkom im Oberkiefer. Sie bekam damals Piroxicam, weil dem wohl nachgesagt wird, es könne Tumorwachstum verlangsamen. Dazu zwei homöopathische Mittel von einer Tierärztin, die nebenher auch Tierheilpraktikerin war. Weiß allerdings nicht mehr, was das war und auch nicht, ob irgendeins der Mittel das Tumorwachstum verlangsamt hat. Bei uns ging es darum, dass die Gesichtshaut nicht aufplatzt, sondern mitwachsen kann. Die Hündin hat damit 2,5 Jahre gelebt (Ausbruch mit 5,5 Jahren, eingeschläfert kurz vor ihrem 8. Geburtstag). Ich habe sie aufgrund der Tumorgröße einschläfern lassen. Metastasen hatte sie keine. Inwieweit Wachstum und Metastasierung beim Plattenepithelkarzinom anders sind, kann ich nicht sagen.

    Also früher hieß es immer, die schwarzen wären mehr in den Bergen, die roten mehr im Flachland. Ob's stimmt, keine Ahnung. Im Schwarzwald habe ich tatsächlich viele schwarze gesehen, bei uns hier sind nur rote. Grauhörnchen und schwarzes Echhörnchen sind jedenfalls nicht dasselbe. Das Europäische Eichhörnchen kann von rot ober graurot bis schwarz gefärbt sein, es ist aber immer dieselbe Art nur mit unterschiedlicher Fellfärbung.