Beiträge von Sus.scrofa

    Endlich ein vernünftiges Tauchspielzeug. Sowas hier: AniOne Kreisel online kaufen - FRESSNAPF

    War lustig. Nachdem ich zwei Verkäuferinnen davon überzeugt hatte, das ich wirklich wirklich ein Wasserspielzeug suche, das NICHT schwimmt, ist eine davon kurzerhand mit dem Teil in die Aquarienabteilung marschiert und hat es dort im Pflanzenbecken versenkt. :lol: Ergebnis: Sinkt wie'n Stein, ist aber gesünder für die Zähne. :dafuer:

    Bei meiner Anaplasmose-Hündin haben zwei Tierärzte und eine Klinik unabhängig voneinander gesagt, dass bei Anaplasmose Doxycyclin 4 Wochen das einzig ware sei. Sie hat das trotz Magenschoner (Omeprazol) sehr schlecht vertragen, weshalb ich verzweifelt nach anderen Lösungen gesucht habe. Wir haben uns letztlich durch gebissen.

    Später musste die Kur noch mal wiederholt werden, weil sie einen Rückfall bekam (hatte noch diverse andere Baustellen und bekam auch Immun-Supressiva). Danach war das Thema zum Glück erledigt.

    EDIT: Gerade gegoogelt, das Ronaxan Doxycyclin ist. :ugly: Ich geh dann mal ins Bett...

    manche schwören auf CO2 Anlagen manche nicht.

    Das kommt halt drauf an, was man will. Wenn du genau weißt, welche Pflanzen du wohin pflanzen willst und wie das ganze am Ende aussehen soll, ist CO2 sehr sinnvoll. Damit kannst du deutlich mehr Pflanzen so wachsen lassen, wie du das gerne hättest.

    Auch ohne CO2 kann man dicht bepflanzte Aquarien fahren. Dann muss man aber bereit sein, die Pflanzen zu nehmen, die funktionieren. Welche das sind, muss man probieren. Mir sind hier schon oft ganz simple Pflanzen abgeschmiert, während andere, die als schwierig gelten, wie Unkraut wachsen. Vor drei Wochen z. B. Papageienfeder (simpel) in zwei Becken mit gleichem Wasser, Dünger, Bodengrund eingesetzt. Im Becken mit LED Beleuchtung
    geht die ab wie Schmitz' Katze, im Becken mit T5-Röhren nichts zu machen. :ka:

    Hauptgrund, weshalb ich mit dem CO2 aufgehört habe, war übrigens, dass ich hauptsächlich ganz simple Pflanzen hatte und die dann wucherten wie bekloppt. Nach einer Woche musste ich immer schon wieder trimmen.

    Bin mir unsicher und würde es vermutlich erstmal beobachten wie die Pflanzen sich verhalten. Welchen Dünger nutzt du denn?
    Ich habe mir einen Youtuber angeschaut der sich einen Cube neu aufgestellt hat und empfand vieles von ihm als sehr sehr übertrieben. Er hat an seinem Cube dauerhaft Düngeflaschen laufen mit sämtlichen Stoffen und eine komplette Co2 Anlage mit allem drum und dran. Ich weiß nicht ob das rein für die Kamera war, aber auch das Thema Wasser bei ihm war tierisch hoch angesetzt. Er hat für Zuhause extra eine Osmoseanlage angebaut usw usw.

    Ich glaube ich starte erstmal Basic, was man dazu holen muss weil es Tiere und Pflanzen brauchen sehe ich eh erst dann ...

    Sorry, ich wollte dir auch keinesfalls den Cube vermiesen, ich wollte nur erklären, wieso ich den gegen ein 60er getauscht habe - also dass das nix mit dem Cube zu tun hatte. :gut:

    Ich benutze zur Zeit Tetra PlantaMin und PlantaPro. Davor hatte ich diverse Dünger von DRAK (als ich das noch intensiver mit CO2 betrieben habe), danach Easy Life Profito. Letzteren fand ich als Allrounder ganz gut. Bin nur auf Tetra umgestiegen, weil ich den hier leichter bekomme. Den Easy Carbo hatte ich auch mal. Ich hab da keine durchschlagende Wirkung gesehen - weder gegen Algen noch dass das Pflanzenwachstum zugenommen hätte. Jedenfalls nicht mit CO2 vergleichbar.

    Die Youtuber sind oft so richtige Hardcore-Scaper. Wenn man viele stark CO2-abhängige Pflanzen, tolle Bodendecker und sowas haben möchte, dann ist das schon sinnvoll. Die düngen oft auch jeden Wert einzeln nach, statt da irgendwelche Komplettdünger rein zu schütten.

    Ich kenne das nur vom Cocker, dass die bei Ermangelung von Carnitin/Taurin eine sekundäre DCM kriegen können. Hier scheint das Wörtchen "Main-Ingredient" in dem verlinkten Artikel die entscheidende Rolle zu spielen. Ich wusste allerdings ebenfalls nicht, dass auch andere kleine Rassen betroffen sein können.

    Carnitin findet sich hauptsächlich in rotem Fleisch. Wenn ich als Hauptbestandteil Kartoffeln, Erbsen oder ähnliches habe, fällt Fleisch ja schon mal mindestens auf Platz 2. Das kann wohl bei Cockern zu der Problematik führen. Meine Tierärztin ist zumindest davon überzeugt, dass eine fleisch- und proteinreiche Ernährung beim Cocker vorbeugend wirkt. Für mich stellt sich also die Frage: Sind die Getreide-Ersatzstoffe schuld und tritt die DCM bei Getreide als Hauptbestandteil des Futters ebenfalls auf? Sonst könnte es ja auch einfach an zu wenig Fleisch in der Nahrung liegen? Meine Tierärztin berichtete von DCM-Fällen beim Cocker, wo die Hunde mit recht minderwertigem Futter ernährt wurden, das als Hauptbestandteil Getreide und pflanzliche Nebenerzeugnisse enthielt.

    ALLERDINGS: Nicht jeder Cocker bekommt DCM, wenn er fleischarm ernährt wird. Es scheint eine genetische Disposition bei manchen Tieren zu geben, die die oben genannten Stoffe nicht richtig verstoffwechseln können. Wenn dem so wäre, würde aber ein Zufüttern von rotem Fleisch oder Carnitin in Pulverform, nur bedingt nützen, weil der Hund es ja immer noch nicht verstoffwechseln kann. Dennoch leben Cocker nach Diagnosestellung wohl deutlich länger als z. B. Dobermänner (bei denen das ja rein erblich ist) wenn man Carnitin zufüttert.

    Ich finde die ganze Thematik ziemlich undurchsichtig. Vielleicht weiß ja hier noch jemand mehr. Ich füttere meine Hündin sehr proteinreich, obwohl ich wie gesagt skeptisch bin. Ab und zu versuche ich, den Proteingehalt zurück zu schrauben, allerdings verträgt sie proteinreiches Futter mit hohem Fleischanteil viel besser. Bei weniger echtem Fleisch im Futter wird sie deutlich ruhiger und bekommt schuppige Haut. :ka:

    @karow

    Genau so habe ich damals auch angefangen. Inzwischen aber den Cube ausgemustert und gegen ein simples 60er getauscht. Hatte nix mit dem Dennerle Cube zu tun. Ich hatte recht hochgradige Red Bees und mit dem neuen Job hatte ich weder Zeit noch Lust, weiterhin jede Woche vollentsalztes Wasser herzustellen, aufzusalzen etc. Daher wollte ich wieder Fische.

    Bei den Yellow Fire und White Pearls würde ich dringend noch mal schauen, ob das beides Neocaridina sind. Bin schon eine Weile aus der Thematik raus, aber früher hieß es immer, wenn sich zwei verschiedene Farben der Neocaridina kreuzen, kommen nur sehr schlicht grau gefärbte Nachkommen dabei heraus. In dem Fall würde ich mich für eine Farbe entscheiden. Sind es Caridina und Neocaridina, kann es sein, dass die Neocaridina die Fortpflanzung der Caridina unterdrückt und sich nur die Neos auf Dauer halten.

    Ich hab übrigens meinen Dennerle Cube damals mit dem mitgelieferten Nährboden unter dem Kies gestartet. Nie wieder! Das fing nach drei Monaten an zu gammeln und endete in einem Totalverlust bei den Garnelen. Hab normalerweise Soil oder Kies pur mit Bodenfluter. Im 30er, sowie jetzt im 60er tut's der Garnelenkies aber auch wunderbar ohne alles. CO2 mache ich auch schon lange nicht mehr. Gibt genug Pflanzen, die das nicht brauchen. Hier gibt's nur einmal die Woche Flüssigdünger und alle drei Monate die ein oder andere Düngekugel ausschließlich für die Wurzelzehrer. Bin aber auch absoluter Low-Maintenance-Fan, muss nicht jeder toll finden.

    Und Garnelen hab ich auch immer bestellt, inzwischen sogar auch mal Fische, die man im normalen Zoogeschäft nicht bekommt. Nie Probleme gehabt, obwohl eine Ladung Garnelen im Winter mit dem DHL-Laster in eine Massenkarambolage geraten ist und eine Woche in der Post war. Wenn es allerdings die von dir gewünschte Farbe und Qualität auch im Zooladen bei dir um die Ecke gibt, kann man sich das Geld und das Risiko auch sparen. Und es kann nie schaden, mal zu fragen, ob die für dich beim Großhändler mitbestellen können. Hier machen das einige.

    Was gibt es so neues bei den Spaniels und Settern hier im Forum?

    Nix. Zu warm. Keine Drückjagden. Oder um es in Friedas Worten auszudrücken:

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    Frieda nimmt diesen Monat keine Aufträge mehr entgegen. Ausnahmen können beantragt werden, sofern diese Schwimmen und Tauchen, den Gartenschlauch oder Wildkamera-Installation in der Eifel abseits der Wege, im Schatten und ohne Leine beinhalten.

    :fear: ich hoffe, dass das was ich sehe eine optische Täuschung ist

    Das sieht für mich nach Fleischabfällen aus. Hinten links meine ich Rippen zu sehen und auch sonst sieht das alles nach Muskelfleisch inklusive Knochen aus. Einen Hund sehe ich nun gar nicht, dafür finde ich die Klumpen zu massig. Eher Schwein. Von einem Jäger wird das nicht sein. Die lassen wenn dann die Eingeweide da und nehmen Muskeln und Knochen mit. Ich tippe auf illegale Gammelfleisch-Entsorgung.

    Speziell zur Lösung von Ohrenschmalz habe ich längere Zeit EpiSqualan Cerumenolytischen Ohrreiniger verwendet. Der löst das Schmalz auch wirklich gut, jedoch finde ich, dass der eklig riecht und die Haare im Ohrbereich sind anschließend immer tagelang sehr fettig.

    Bin jetzt einfach wieder auf einen Ohrreiniger umgeschwenkt, den ich bei meinen Settern immer toll fand, weil die öfters mal Entzündungen hatten. Nennt sich MalAcetic Aural. Wie gut der sich auf Ohrenschmalz auswirkt weiß ich nicht, aber er erstickt jedwede Entzündung im Keim, die Ohren sehen anschließend immer schon sauber aus (also kein Schmalz, der irgendwo sichtbar hängt), er riecht super angenehm nach Pfirsich und ist nicht so fettig wie der oben genannte. Ich hatte bei der TA-Praxis nachgefragt und die meinten, ich könnte auch den für die regelmäßige Reinigung nehmen.

    Beim Cocker ist starke Schmalzproduktion mit engen Gehörgängen und großen Schlappohren, also wenig Luftaustausch kombiniert. Wenn der Hund wie jetzt im Sommer fast täglich schimmt und taucht, reinige ich die Ohren 2x pro Woche. Ansonsten ca. einmal im Monat.

    Für die Setter hatte ich früher zunächst EpiOtic von Virbac. Jedoch habe ich da immer nur gereinigt, wenn die Ohren schon komisch rochen, oder eine leichte Rötung zu erkennen war. EpiOtic hat dann oft nicht gereicht, und die Entzündung musste später antibiotisch behandelt werden. Das MalAcetic hat dagegen immer zuverlässig alles wieder in den Normalbereich gedrängt.

    Ich habe beim Einschläfern bisher "gute" Erfahrungen gemacht - sofern man das so nennen kann. Beide Hunde wurden zu Hause von meinem langjährigen TA, bzw. beim zweiten Mal von seiner Kollegin eingeschläfert und es ist alles ruhig und friedlich verlaufen. Was ich bei dem Prozess ganz wichtig fand:

    1. Ein TA, dem man vertraut. Je nach Situation würde ich meinen Hund auch von jemand fremdes einschläfern lassen, wenn es nicht anders geht. Dann würden aber die folgenden Punkte noch wichtiger werden. So richtig 100% vertraue ich Menschen ohnehin nie. Man kann jedem immer nur vor den Kopf gucken, selbst wenn man ihn/sie schon jahrelang kennt.

    2. Dass der TA einem jeden Schritt genau erklärt, also was er/sie warum tut, und wie der Hund möglcherweise darauf reagieren wird. Meine Tierärzte haben das immer automatisch gemacht und es hat mir sehr geholfen.

    3. Narkose vor der eigentlichen Euthanasie. Bei uns beide Male auch in den Muskel, statt in die Vene. Dauert was länger, spart dem Hund aber den zusätzlichen Stress beim Rasieren und Treffen der Vene. Das langsame Einschlafen gibt auch Gelegenheit, noch mal intensiver Abschied zu nehmen, als wenn der Hund einfach umkippt.

    4. Kein T61. Das habe ich beide Male auch in der Situation nochmals angesprochen und die Tierärzte haben mir auch offen die Flaschen gezeigt, aus denen das Mittel aufgezogen wurde, dass ich sehen konnte, was das ist. Die gehörten aber zum Glück auch zu der Fraktion "T61 wird heutzutage schon lange nicht mehr verwendet".

    5. Zeit. Für den TA ist es sicherlich eine halbwegs alltägliche Situation, für mich und meinen Hund nicht. Ein guter TA gibt einem das Gefühl, alle Zeit der Welt zu haben. Die letzte TÄ bot sogar an, in den Wald zu kommen und den Hund beim letzten Gassi zu erlösen. Ich möchte gerne, dass sicher gestellt ist, dass die Narkose voll wirksam ist und dass das gründlich geprüft wird, statt einfach so schnell wie möglich nach zu spritzen. Ebenso gehörte bei uns immer mehrfaches gründliches/langes Nachhören auf Herzschlag und Atmung dazu, um sicher zu stellen, dass der Hund wirklich tot ist.

    6. Vorabinformation. Auch wenn's weh tut, hilft es mir persönlich, mich vorher genau schlau zu machen, was passiert, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, worauf man achten muss. Man hat ja bekanntlich immer vor dem am meisten Angst, was man nicht kennt. Wenn's soweit ist, ist man im Stress und die richtigen Fragen fallen einem nicht mehr ein. Ich fühle mich in der Situation auch nicht so schrecklich ausgeliefert, wie wenn ich einfach dem "Fachmann" alles glauben muss.

    Natürlich ist das alles situationsabhängig. Mit einem schwer kranken Hund hat man länger Zeit, sich damit zu befassen. Kann ja auch passieren, dass man eines Tages mit einem schwer verletzten Hund bei einem völlig Fremden in der Praxis steht oder ähnliches. Und das wird bitte auch nicht so verstanden, dass die Leute hier, die solche Horrorerlebnisse hatten, sich einfach vorher besser hätten informieren sollen! Letztlich ist ja immer noch der TA der Hauptverantwortliche, der hier gefragt ist, Tier und Besitzer nach bestem Wissen und Gewissen zu behandeln. Aber diese Horrorszenen, von denen man ja überall immer wieder liest, bestätigen leider: Wenn man sich dazu überwinden kann (nicht jeder kann ja auch vorab schon mit solchen Details umgehen), sollte man gewisse Dinge selbst in die Hand nehmen und dem TA respektvoll auf die Finger gucken.