Beiträge von Sus.scrofa

    Puh, @Atrevido, ich drücke auch die Daumen. Ich hatte doch in dem anderen Thread schon geschrieben, dass meine letzte Hündin so oft partielle MDen hatte? Ich hab damals die TÄ förmlich gezwungen, den Hund zu operieren (hätte sie sonst einschläfern lassen). Ich wollte, dass die Milz entfernt wird. Bei meiner war nämlich die Milz mit Kalkknötchen aufgrund diverser Vorerkrankungen durchsetzt. Das haben wir im US immer gesehen. Und obwohl sich das niemand erklären konnte, hat die Entfernung der Milz das Problem tatsächlich gelöst. Jetzt ärgere ich mich, dass ich das nicht vorher angesprochen habe, aber ich dachte, der Zusammenhang MD/Aufgasung und Milzproblem wäre so selten, dass das für euch keinen Unterschied macht. :( :

    Ich wundere mich, dass so was laut Tierschutzgsetz erlaubt ist.Schiessen ist ja ein Sache, aber von Hunden zerreissen lassen?? Ist das Fleisch danach überhaupt noch brauchbar?

    Die Hunde zerreißen die Schweine ja nicht wirklich, aber sie halten sie fest, ein Schwein, das sich wehrt bekommt dementsprechend Risswunden ab und schreit wie am Spieß. Deshalb schrieb ich "zerlegen". Grundsätzlich wird das Fleisch dadurch weniger zart sein, weil das Schwein Stress hat. Davon wird das Fleisch zäh. Abgesehen davon finde ich's einfach abartig.

    Ob es in Belgien ein Tierschutzgesetz in gleicher Form wie in Deutschland gibt, weiß ich nicht. Manches wird auch einfach nicht kontrolliert. Hundesteuer zum Beispiel kann man zahlen oder man kann's bleiben lassen. Es gibt kein Ordnungsamt oder so. Und gerade bei Jagdhunden stelle ich mir es auch schwer vor, bestimmte Rassen in der Jagd zu erlauben und andere nicht. Ein Deutsch Drahthaar, der scharf genug ist, kann ja letztlich die gleiche Beißkraft entwickeln. Das kommt immer sehr auf den Jagdherrn an, was der da zulässt. Bei uns gehen grundsätzlich nur kleine Hunde (Border-, Westfalen-, Jagdterrier) mit - allein schon, damit das Wild nicht so viel Speed bekommt und die Schützen mehr Zeit für saubere Schüsse haben.

    Sorry für's Off-Topic.

    Meine trinkt so gut wie nichts. Ich füttere zweimal täglich Nass- und Trockenfutter gemischt, dazwischen steht eine kleine Ration Trofu dauerhaft zur Verfügung, wenn noch Hunger übrig ist. Sie frisst somit maximal 2-3 Mal am Tag und trinkt entsprechend danach für wenige Sekunden. So nebenher geht sie fast nie zum Wassernapf, es sei denn, sie hat getrocknetes Kauzeug bekommen. Dann manchmal, aber auch dann nur wenige Sekunden. Insgesamt würde ich vermuten, dass sie nicht mehr als 200ml am Tag trinkt, wenn überhaupt.

    Meine letzte Hündin hatte ein Analbeutelkarzinom, dass sich im vermehrten Trinken bemerkbar machte. Der Tumor produzierte Hormone und hob den Caciumspiegel im Blut. Die hat dann aber wirklich getrunken, wo immer sie konnte. Keine Pfütze war vor ihr sicher. Mit Bewegung oder Futter hatte das nichts zu tun, sie hatte einfach ständig Durst, egal wieviel sie trank. Es hörte nicht auf.

    66% finden den Abschuß falsch.

    Ich glaube es nicht. Muß wirklich erst ein Mensch gebissen werden, bis gehandelt werden darf?
    Aber bei manchen denke ich, die würden auch noch behaupten der Mensch sei selber Schuld.
    Was geht er auch aus dem Haus.

    Das wundert mich nicht. Auch dass bereits jetzt irgendwelche Jäger im Verdacht stehen, obwohl der Polizeieinsatz genannt wird, ist mal wieder bezeichnend. Hauptsache, man kann mal wieder mit dem Finger auf die bösen Hobbymörder zeigen. Das ist für mich die totale Naturentfremdung. Dass die Jäger sich mit Händen und Füßen gegen den Wolfsabschuss wehren und der Wolf noch nicht mal zum jagdbaren Wild gehört, daher auch gar nicht einfach so mal eben "zum Abschuss freigegeben" werden kann, wird dabei irgendwie grundsätzlich immer übersehen.

    Letztlich wird die Regierung damit noch Probleme bekommen. wenn die sich nämlich mal entscheidet, die Bestände stärker zu regulieren, ist die große Frage, wer das dann machen soll. Selbst wenn man das irgendwie so dreht, dass der Wolf ins Jagdgesetz käme: Ich kenne nicht einen Jäger, der da freiwillig drauf schießen würde.

    Ich habe Dogos bisher tatsächlich nur auf der Jagd erlebt. Letztes Jahr hatten sie im Nachbarrevier (Privatrevier, Belgien) welche dabei, die sie auf die Sauen gehetzt haben. Mein Hund wäre an diesem Tag sogar im Staatsrevier nebenan im Auto geblieben. Ich hatte beim Anblick dieser Tiere die Buxe gestrichen voll. Dennoch ist das sicher kein repräsentatives Beispiel, weil die gesamte Jagdgesellschaft da einen an der Waffel hatte. Da wurden auch anschließend Landrover mit toten Rehkitzen quer über der Motorhaube vorm Restaurant geparkt (in dem auch Nichtjäger essen gingen). Abgesehen davon, dass ich es für fragwürdig halte, Wildschweine auf diese Art zu zerlegen. Anders kann man's wirklich nicht nennen. Wäre ich ein Wildschwein, würde ich eine Kugel vorziehen. Die Hunde waren jedenfalls voll in ihrem Element, das hat man ihnen angesehen. Absolut furchtlos und schmerzfrei.

    Das Verstehe ich auch nicht. In Brandenburg sind seit 2010 13 Rinder gerissen worden. Pferde bzw. Fohlen 1, wobei da wohl noch nicht 100% feststeht, daß es ein Wolf war.
    wolf_schaden.pdf

    Das meinte ich mit meiner Anmerkung zur DNA-Analyse weiter oben, dass da dann vielleicht wolfsähnlicher Hund oder so raus käme. Ich glaube, dass da vieles nach dem Prinzip läuft, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Sorry, weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Ich hab diese Leidenszeit zum Großteil richtig verdrängt. Musste selber googeln, um überhaupt noch den Namen des Medikaments wieder zu finden. Aber ich denke, für sowas kannst du auch deinen TA einfach telefonisch fragen. Das ging bei uns immer problemlos. Ich weiß nur noch, dass es Tropfen waren.

    Schade drum, aber die richtige Entscheidung. Mich würde interessieren, wer die "letale Entnahme" durchgeführt hat. Falls sie da einen Jäger rekrutiert haben, hoffe ich, dass sie dessen Identität ausreichend schützen, dass der nicht demnächst um Leib und Leben fürchten muss.

    Wird eigentlich eine DNA-Analyse durchgeführt? Vielleicht kommt dabei ja "zufällig" raus, dass es gar kein Wolf sondern nur ein entlaufener wolfsähnlicher Hund war... Oder ein Schaf, dass sich verkleidet hat, um den Wolf in ein schlechtes Licht zu rücken. |)

    Ich habe leider auch schon mehrere Magendrehungen mitmachen müssen. Bei meiner Hündin waren diese immer nur partiell und im Röntgenbild nicht zu erkennen. Ich kann allerdings bestätigen, dass der Hund Höllenqualen gelitten hat. Das ging soweit, das ich eines Tages in der Praxis die TÄ vor die Wahl stellte, den Hund entweder auf zu machen oder einzuschläfern, aber ich würde sie so nicht mehr mit nach Hause nehmen.

    Dass deiner "nur" aufbläht, ohne große Schmerzen und noch dazu der aufgegaste Darm ja im Röntgenbild als Ursache zu erkennen ist, spricht meiner Meinung nach wirklich eher gegen eine MD. Ich denke, ich würde auch die Proteine weg lassen und den Hund genau beobachten. Meine hat damals immer Lefax Tropfen bekommen für den Darm bekommen. Möglicherweise helfen die ja, wenn es tatsächlich vom Darm kommt.