Beiträge von Sus.scrofa

    Also ich kann der Besitzerin von dem Labbimix das mit den Tabletten noch nachsehen. Tabletten mittig auf dem Küchentisch - da hätte ich bei meinen Settern auch nicht mit gerechnet, dass die da dran gehen. Die Kleine jetzt sowieso nicht. Ich hab hier oft Angst, dass die mal in ein Stromkabel beißt. Da sind etliche in der Wohnung, an die sie dran kommen würde. Aber bisher hat sie das nie gemacht, ich rechne auch nicht damit, dass sie das dann plötzlich doch tut, aber wenn's so wäre, klar, dann wär ich das auch schuld. Dennoch lasse ich jetzt nicht alle Steckdosen auf Augenhöhe verlegen.

    Was ich aber doof fand war, wie die da die ganze Zeit heulend auf dem Stuhl hockte, während die mit drei Leuten den Hund bearbeitet haben. Das war eine erwachsene Frau, sie war für die ganze Situation verantwortlich, da kann sie sich auch mal für die paar Minuten zusammen reißen und ein bisschen mithelfen und dem Hund zur Seite stehen. Stattdessen überlässt sie alles ihrer Mutter, obwohl es doch ihr Hund war. Oder war das im Internet zu pixelig und ich hab das falsch gesehen und sie war noch ein junges Mädchen?

    Deswegen frage ich mich ja, weshalb hier ständig alle Welt mitheult, wenn Tiere, die man nicht ansatzweise kennen, erlöst werden müssen.....

    Das liegt an den Spiegelneuronen.
    Spiegelneuron – Wikipedia
    Kurzfassung: Unser Gehirn wird beim Betrachten einer Situation in den gleichen Arealen aktiv, wie wenn wir selbst in der Situation wären. Und schon laufen die Tränen. Wenn man vom toten Kind aus der Nachbarschaft erfährt, empfindet man das zwar als tragisch und traurig, aber da werden keine Spiegelneuronen aktiv, weil wir nur davon hören, es aber nicht akut vor uns sehen. Würde man uns ein Video von den trauernden Eltern zeigen, wäre der Effekt aber wieder genau so wie bei der Tierklinik-Serie.

    Somit dürfen wir alle ganz beruhigt weiter mitheulen und müssen uns trotzdem keine Gedanken machen, dass wir alle Soziopathen sind, weil uns der Tod eines flüchtig bekannten Kindes nicht so sehr juckt...

    Das war das Klugscheißen zum Freitag... :lol:

    Das war ja auch wieder sowas. Die holt sich ein Chinchilla-Weibchen und ein kastriertes Chinchilla-Männchen aus dem Tierheim/Tierschutz und dann bekommen die beiden Junge. Was ist da wohl wieder schiefgelaufen?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Bock seine Hoden eingezogen und der TA hat die nicht vollständig raus gemacht...

    Hab's mir gestern abend auch noch angeschaut. Ich war leider selber schon mal in ähnlicher Situation (Hündin in der Klinik mit Sepsis in Seitenlage, Entscheidung OP oder Erlösen über's Telefon). Man muss bedenken, dass die Leute oft von weit her zu solchen Kliniken fahren. Ich hätte mindestens 90 Minuten gebraucht und hätte im Falle eines Erlösens entschieden, dass die Hündin besser sofort und ohne mich eingeschläfert wird, als dass sie 90 Minuten länger leiden muss. Ich glaube, dass einen das Nicht-Dabeisein dann selber mehr quält als den Hund. Sobald der Hund weg getreten oder in Narkose ist, seh ich das mit dem Dabeisein in solchen Situationen nicht mehr so eng. Ansonsten wird bei uns aber grundsätzlich zu Hause und in meiner Anwesenheit eingeschläfert.

    Da sie damals bereits bewusstlos war, also eh nichts mehr mitbekommen hat, hab ich mich dann für die OP entschieden - nach dem Motto, ob OP mit geringer Chance oder direkt Einschläfern merkt sie ja eh nicht, dann kann man ihr die geringe Chance noch geben.

    Also wegen Ausrottung würd ich mir erstmal keine Gedanken machen. Der Wolf ist nicht im Jagdrecht, daher können die Behörden den Job auch nicht einfach so den Jägern übertragen. Die müssen schon selbst jemanden stellen, der die Auftragsabschüsse erledigt. Insofern ist dadurch die Kontrolle gegeben.

    Natürlich wird das auf die Dauer zu teuer und aufwändig werden. Dann wird man ihn wahrscheinlich doch wieder ins Jagdrecht aufnehmen und versuchen, das den Jägern anzudrehen. Bin mal gespannt, was dann passiert. Ich kenne keinen Jäger, der das freiwillig machen würde. Danach hat man die ganzen Tierschutz-Extremisten an den Hacken.

    Bin da voll und ganz bei @02wotan. Auch ich musste meiner Hündin über einen längeren Zeitraum diverse Tabletten geben. Sämtliche Leckerli wurden mehr und mehr tabuisiert. Klar, man denkt sich immer was neues aus. Die Folge war, dass der Hund sich versteckte, sobald man den Kühlschrank öffnete. Alles wurde ausgespuckt und untersucht. Der Hund konnte nichts mehr sorgenfrei zu sich nehmen, egal ob mit oder ohne Tabletten. Egal wie sehr sie etwas geliebt hat, sie hatte vor allem Angst - Wurst, Käse, Thunfisch, egal.

    Ende vom Lied war bei uns das oben beschriebene Prozedere. Natürlich kommt man sich gemein vor, aber wenn man den Dreh raus hat, ist das ein Handgriff, danach wird gelobt und die Wurst, die es sonst mit Tablette gegeben hätte, gibt es als Belohnung hinterher. Auch der Hund gewöhnt sich dran und die Prozedur geht wesentlich schneller und es wird viel weniger Buhei um die Tablettengabe gemacht als vorher immer mit den ganzen verschiedenen Leckerli. Das war für uns der beste Weg und bei empfindlichen Hunden würde ich es bei Langzeit-Medikation immer wieder so machen.

    Wenn ihr nur Probleme mit einer bestimmten Tablette habt, gebt ihr die doch in den Hals und den Rest mit Futter, falls ihr nicht komplett auf "In-Den-Hals-Schieben" umstellen wollt.

    Im Winter gibt's bei uns Kautschukstiefel mit Neopren-Schicht. Wenn's richtig kalt wird zur Not "Rosshaarsocken" mit Aluschicht zusätzlich rein. Und im allerschlimmsten Winter Lammfell-Jagdstiefel.

    Obenrum Thermohose + Pulli + wasser- und winddichte Jacke. Auch hier steigerbar mit Skiunterwäsche.

    Felix hätte sich beim Gassigehen schon mal fast mit einem angelegt. Zum Glück war er angeleint und mein Mann schnell genug. Die laufen hier nachts echt überall rum. Meinst Du es macht Sinn Felix angeleint mit raus zu nehmen, damit er bellen kann? Oder beeindruckt das den Dachs eh nicht?

    Je nach Charakter des Dachses wird der dann schon fuchsig. Ich hab mal erlebt, wie sich eine Dachsfähe auf einer Wiese umdrehte und wutentbrannt auf meinen Setter zu stürmte, weil sie ein Jungtier dabei hatte. Wenn du sicher bist, dass der Dachs weg ist, bzw. auch wenn du den Hund im Notfall problemlos auf den Arm nehmen kannst, kann es aber sicher nicht schaden, dem Lärm noch etwas Hundewitterung zuzufügen. Das wirkt auch danach noch abschreckend.

    Ob diese Ultraschall-Dinger funktionieren weiß ich leider nicht. Aber man könnte versuchen, den Bewegungsmelder mit einem CD-Player zu koppeltnm und dann volles Rohr irgendwelche geniale Mucke laufen zu lassen. Ich wär für das hier:

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    Wenn das 2 bis 3 Mal pro Nacht läuft, sind garantiert alle Dachse, Füchse, Mücken und generell alles was Ohren hat, schnell weg. :gut:

    Rumschreien, Blecheimer werfen, Blechdosen mit Schrauben drin... Lass deiner Lärm-Fantasie freien Lauf. :D

    Und dann soll ich rausgehen und rumschreien? Ist so ein Dachs eigentlich ungefährlich? :ops:

    Ich würde jetzt nicht unbedingt versuchen, ihn in die Enge zu treiben und dann liebevoll in den Arm zu nehmen, aber der wird nicht aktiv zum Angriff übergehen. Der hat mehr Angst vor die als du vor ihm. Den Hund lass aber aus der Sache raus! Beim Fuchs ist das ja noch alles lustig, aber Dachse können Hunden gegenüber sehr sehr gefährlich werden - gerade wenn die Hunde keine Erfahrung haben.