Beiträge von persica

    Abendrunde im Dunkeln. Baldur an der langen 3m Leine. Verschwindet im Busch... Und kommt nicht mehr... Und kommt nicht... Und kommt nicht.

    Auf mein Rufen kam nur ein fieps fieps zurück.

    Ich also in den Busch gekrabbelt, Sicht fast Null.

    Da steht der arme Junge und hat die Leine 3 mal um seine Vorderbeine (ja, beide!) und zweimal ums rechte Hinterbein gewickelt :headbash:

    Anscheinend beim Pipitanz ein paar Mal zu oft um sich selbst :doh: gedreht

    Schon schade, dass es davon kein Foto gibt xD

    Von oben sieht er figurtechnisch Max sehr ähnlich, und der ist perfekt vom Gewicht her! Gerade auch im Hinblick auf Gelenkprobleme sollte ja lieber ein Ticken weniger als zuviel drauf sein.

    Von der Seite wirkt Rex etwas stark eingefallen, kann aber als Momentaufnahme schnell täuschen, weil steht komisch, Magen leer, gerade erst Stuhlgang gehabt...

    Okay, da würde ich zuerst ein Halsband oder/und Geschirr verwenden, wo er nicht raus kommen kann von allein. Und ggf einen Maulkorb verwenden.

    Vielleicht würde das in Kombination der Frau ja schon etwas helfen?

    Aus Hundesicht war es schon verständlich, dass er deutlich gesagt hat, wie scheiße er das vom Rottweiler fand. War der denn verletzt?


    Falls der Mann den Hund chippen lässt, berichte doch bitte mal, ob und inwiefern sich das Verhalten ändert.

    Max hab ich ja nach dem chippen auch kastrieren lassen. Bei ihm war das Verhalten noch nicht lange vorhanden, aber sehr heftig.

    Es hat ihm geholfen, allerdings mag er nach wie vor nicht wirklich Kontakte zu fremden Hunden.

    Unterschied nur, dass er es nicht mehr so ernst meinte und sein Stresslevel deutlich niedriger war.

    Bei manchen Hunden wird die Artgenossenaggression zwar besser, aber sie fangen dann an zu jagen. Das ist im Zweifelsfall auch nicht angenehmer im Alltag, vorallem wenn der Hund einer Rasse angehört, die einen eher freien Geist hat.

    Naja, wie groß ist denn deine Individualdistanz?

    Ggf muss man dann da spazieren gehen, wo kaum andere Hunde unterwegs sind oder entsprechend vorrausschauend laufen und viel ausweichen.

    Wenn Verhalten so lange ausgelebt wurde, brennt sich das sozusagen im Hirn ein und ist oft nicht über Kastration wieder auszulöschen.

    Das ist es nichtmal immer dann, wenn das Verhalten noch nicht so lange bestand.

    Hunde-Eier-Frage.

    Einer meiner Schüler (ü70) hat "unverschuldet" einen shiba inu geerbt, der ist nun schon 8. Er hat ihn jetzt glaub ich auch schon seit Junghund.

    Der ist wohl recht aggressiv gegen andere intakte Rüden und kennt da nix. Ist letztens, weil nicht gut aufgepasst wurde, auf nen Rottweiler los. Wird seine Individualdistanz nicht unterschritten, geht es wohl.

    Er überlegt jetzt, ihn noch kastrieren zu lassen, da seine Frau sich nicht mehr traut, mit ihm rauszugehen. Weibchen und kastrierten rüden gegenüber ist er wohl nicht aggressiv. Ich habe keine ahnung davon- kann ne Kastration (bzw. Er würde es vielleicht erstmal mit nem Chip versuchen) das Verhalten noch verändern?

    Wenn das Verhalten schon jahrelang besteht ist die Chance ziemlich gering, das noch über eine Kastration in den Griff zu bekommen.

    Training mit Anleitung ist erfolgversprechender.