Wenn Verhalten so lange ausgelebt wurde, brennt sich das sozusagen im Hirn ein und ist oft nicht über Kastration wieder auszulöschen.
Das war so ein bisschen die frage.
Das mit der Individualdistanz ist ihm klar. Das hat er auch getestet, um die persönliche Distanz seines Hubdes rauszubekommen (also mit anderen Hh, abgesprochen- wie nah kann man kommen, was ist okay, wann beginnt er zu knurren ).
Die Situation mit dem Rottweiler z.v. war blöd. Die waren idraußen in nem cafe- Hund entspannt, waren auch schon mehrere Hunde vorbeigekommen, alles tutti. Die Frau mit Rottweiler kam von hinten, er konnte sie nicht sehen, der Rottweiler an längerer Leine ist dann direkt an seinem Hund vorbei und da ist er ausgetickt. Hat sich aus dem halsband rausgewunden und ist auf ihn los.
Seine Frau gerät dann auch total in Panik, er ist da sehr überlegt, bleibt ruhig und hat auf den Moment gewartet, wo er den Hund sicher abpflücken konnte. Der Rottweiler selbst war wohl so perplex, der hat kaum reagiert.
Trauen tut der HH dem nicht mit anderen Hunden, wobei das eben nur unkastrierte betrifft. Die anderen ignoriert er einfach.
Der HH ist auf jeden Fall sehr verantwortungsbewusst, war jahrelang mit ihm auch auf dem Hundeplatz (witzigerweise sogar da, wo ich bin) und trsiniert sehr viel (er hat beispielsweise anderthalb Jahre mit dem.hund geübt, in den fahrradanhänger zu steigen- kein witz). Und mittlerweile kennt er ihn auch gut genug und versucht, solche Hundebegegnungen zu vermeiden. Ist da, wo viele Hunde sind, halt auch nicht immer ganz so einfach.