Beiträge von persica

    Find ich super, dass du dir da soviele Gedanken zu machst und daran arbeitest!

    Ja, es ist zu Anfang nicht leicht, gerade wenn man so einen Typ Hund noch nicht hatte.

    Aber ihr werdet daran zusammen wachsen und sicher ein richtiges gutes Team werden!

    Es wird seine Zeit brauchen, vielleicht noch das ein oder andere graue Haar wachsen lassen, aber es ist es wert :nicken:

    aber im restlichen Alltag könnte ein anderer Umgang vielleicht helfen das auf längere Sicht zu verbessern?

    Ihr beibringen, dass egal was sie verunsichert ihr erster Impuls sein sollte, zu dir zu kommen oder zumindest zu dir zu schauen und damit um Hilfe zu bitten.

    Blickkontakt fördern ist der Grundstein dafür. Das gut belohnen und loben.

    Und das macht Taya - sie findet scheinbar alle Menschen nett und will zu ihnen hin. Bis sie sie aus irgendeinem Grund nicht mehr nett findet. So geschehen mit dem Mann im Lift.
    Er hat sie im Lift nochmal etwas gestreichelt, sie hat sich an ihn gedrängt und dann hat sie aber zu schnappen begonnen. Ist an ihm hochgesprungen und hat ganz eindeutig geschnappt. Ich hab das natürlich verboten und sie hat sich neben mir ins Platz gelegt.

    Ist oft eine Fehleinschätzung, dass wenn ein Hund zu einem Menschen hin möchte, dies auch aus netten Beweggründen will.

    Was sie macht klingt nach Kontrollieren.

    Hingegen, randrücken, hochspringen und wenn es zu eng wird oder der Mensch nicht macht wie er soll, dann wird halt nach Hundemanier auch das Gebiss eingesetzt um weiter Kontrolle auszuüben.

    Dein Hund ist überfordert mit fremden Menschen und braucht da deine Unterstützung.

    Max war genauso. Die meisten Menschen dachten, oh wie lieb, er will kuscheln. Die Augen und der Gesichtsausdruck sagten allerdings was anderes.

    Und wenn derjenige wagte, ihn ungebeten (aus Max Sicht ungebeten) dreist anzufassen, ist er eskaliert.

    Helfen wird dauerhaft Platz zuteilen. Du bist für fremde Menschen verantwortlich, sie hat damit garnichts zu tun. Kein Kontakt für sie zu Fremden, kein Streicheln.

    Du bist dazwischen und bist diejenige die die Regeln aufstellt.

    Damit sie das nicht muss, weil sie ja offensichtlich überfordert ist.

    Sie sucht nach Grenzen, um sich sicherer zu fühlen. Weil sie das von außen nicht ausreichend hat, versucht sie die Situationen zu kontrollieren.

    Max liebt und braucht hin und wieder mal Massagen, weil er im Lendenwirbelbereich empfindlich ist, allerdings wäre so eine übliche Massagepistole zu groß für den Winzling.

    Als es recht akut war (da waren wir allerdings auch zusätzlich bei der Physio), hatte er seinen eigenen winzigen Vibrator, den fand er super!

    Ich auch, denn massieren kann auf Dauer ziemlich anstrengend sein.

    Ansonsten massiere ich mittlerweile nur mehr von Hand, weil es nicht mehr schlimm ist und es nicht mehr ständig nötig ist.

    Er genießt es aber immer sehr.