Es ist halt schlichtweg falsch, dass auf den Arm nehmen pauschal schadet!
Reichlich Userinnen hier haben damit nur gute Erfahrungen gemacht, wie ich ebenfalls.
Und es ist nichts Schlimmes daran, Hilfsmittel zu nutzen, wenn sie einem zur Verfügung stehen.
Einen Klein(st)hund oder auch Welpen kann man gut auf den Arm nehmen. Na und?
Warum stört das manche Leute so dermaßen?
Kann ich nicht nachvollziehen, warum da so wenig Verständnis vorhanden ist.
Sicher gibt es auch andere Wege zum Ziel, muss aber immer für den Hund auch passen.
Manche gehen gern mehr oder weniger große Bögen, andere sitzen lieber mit genug Abstand am Wegesrand ab, manche drehen lieber um.
Das auf Biegen und Brechen an anderen Hunden vorbeizwingen ist bei einem unsicheren Kläffer nicht sinnvoll. Das muss man langsam aufbauen.
Dexter hat Anfangs schon auf 50m Hunde verbellt und war da völlig im Tunnel. An einfach dran vorbei gehen war damals garnicht zu denken.
Ihm hat es wirklich geholfen, dass er zu der Zeit dann oft mal auf dem Arm war. Nach ca einem halben Jahr Training hat er das garnicht mehr gebraucht.
Max war zu Beginn ein irres Nervenbündel, der kam mit den ganz normalen Umweltreizen nicht klar. Große Wiese hat ihn wahnsinnig gestresst, er ist nur gerannt ohne Ziel, hat kaum gefressen oder geschlafen.
Er hatte dann einige Monate sogar eine Tasche, in der er sich unterwegs erholen konnte.
Das hat er auch selbst eingefordert. Nach und nach hat er es immer weniger gebraucht, und inzwischen liegt die Tasche schon ewig ungenutzt im Schrank.
Was dem Hund hilft, ist nicht schlecht! Manches ist wie für die meisten beim Fahrrad fahren Lernen ein Stützrad. Anfangs hilft es, später braucht man es aber normalerweise nicht mehr, wenn man die richtige Balance gefunden hat.