Alles anzeigenBzgl Pendeln.
Nein, das war garnicht frustrierend für die Hunde. Im Gegenteil war es entspannend.
Umdrehen, Blick zu mir bestätigen und Druck damit rausnehmen.
Hat man direkt an der Körpersprache gemerkt, wie die Spannung abfiel, wenn man vom Auslöser weg ging.
Das sehe ich ja ein, aber beim Pendeln wendet man sich doch wieder dem Auslöser/anderem Hund zu, sobald der eigene Hund wieder runtergefahren ist. Bis die Anspannung wieder auf einen gewissen Punkt steigt.
Das wiederholt man mehrmals.
Da frage ich mich schon, was der Sinn ist.
Und das setzt ja auch voraus, dass man den Hund so gut lesen kann, dass man den "Kipppunkt" kommen sieht und sich immer abwendet, bevor der Hund ins Pöbeln kippt. Halte ich in der Praxis für den HH für sehr anspruchsvoll.
Viele HH mit Pöblern können doch diesen Punkt bei ihrem Hund gar nicht sicher erkennen, oder?
Das ist durchaus richtig!
Auch ist die Methode im Alltag oft nicht ideal anwendbar, weil einem ja jemand Fremdes entgegen kommt, den man nur bedingt beeinflussen kann.
Bei uns war das ein Baustein im Training, den ich wenn es möglich war angewendet hab - zusätzlich zu anderen.
Als alleiniges Training ist das Pendeln aber leider kaum umsetzbar.
Der Sinn beim Penden ist, dass der Hund mit einem deutlich heruntergefahren Stresslevel still am anderen Hund vorbei gehen kann.
Und das klappt auch!
Man pendelt eben mehrfach hin und zurück, bis man den Hund passiert.