Beiträge von persica

    Trotzdem finde ich, dass der hier abgebildete Mops eine große Ähnlichkeit mit vielen Mopsdarstellungen zwischen 1900 und 1930 hat.

    Als Beispiel finde ich die Darstellungen von Carl Reichert eigentlich ganz brauchbar.

    Hab schnell mal Bilder dazu gesucht - hm, einige haben da tatsächlich ne Stupsnase, allerdings eben eine stumpfe

    Finde ich da trotzdem nicht viel Ähnlichkeit, weil die Schädelform ne ganz andere ist, zudem sind die Augen viel "normaler", als auch Reichert selbst abbildet.

    Mich hat das Präparat ja etwas an einen Border Terrier erinnert. Halt ohne Rauhhaar.

    Das Interessante ist, dass in diese Museum eine sehr große Ausstellung zum Thema Präparate angesiedelt ist - historische Entwicklung und Moderne (diesen Teil haben wir aber nur zügig durchlaufen, da es für die Kinder einfach viel Geeigneteres und Interessanteres gab) - aber deshalb gehe ich eigentlich schon davon aus, dass in Salzburg Wert auf gute Präparate gelegt wird.

    Aber natürlich ist es nur ein kleiner Blick und keine historische Arbeit.

    Rein vom Museumswert her haben auch eher unrealistische Präparate ihre Berechtigung, zumindest wenn der Kontext dazu kommt.

    Die kamen zum Großteil aus Zeiten, in denen viele Präparatoren die Tiere, die sie darstellen sollten, selbst nie in lebendig oder auch nur realistisch auf einem Bild gesehen haben.

    Wahrscheinlich haben sie die oft nichtmal selbst abgebalgt, sondern eine Hilfskraft.

    Ist halt der nicht so angenehme Teil der Arbeit.

    Wenn der Schädel nicht präpariert werden sollte, kam der in den Müll.

    Schädel auskochen ist nochmal schlimmer als Abbalgen, weil es wirklich ekelhaft stinkt.

    Dann gab's also nichtmal den Schädel zum Abgleich der Form.

    Wurde vor dem Abbalgen kein oder nur schlecht Maß genommen, war's Glückssache, was wohin kommt.

    So erklärt sich jedenfalls bei sehr alten, optisch zweifelhaften Präparaten, wie sowas zustande kommen kann.

    Das Mopspräparat zeigt definitiv nicht den Realzustand der Rasse zu der Zeit. Das belegen viele alte Fotos und auch noch ältere Gemälde.

    Der Mops sieht leider schon ewig so aus, als sei er gegen die Wand gelaufen :verzweifelt:

    Das Präparieren ist eine Wissenschaft für sich, wer es nicht gut beherrscht, verfälscht sehr schnell die Schädelform, denn das darunter wurde früher noch von Hand geformt aus Stroh und Draht.

    Der Mops sieht halt null nach Mops aus, dafür dass er auf alten Gemälden oft schon kaum bis keine Schnauze mehr hatte.

    Aber nimmt man nur die Haut, die sich beim Mops ja an der nicht vorhandenen Schnauze in einer Falte staut, und dehnt diese, könnte das wohl so aussehen wie beim Präparat.

    Dexter ist ein absolut fröhlicher Sonnenschein und sehr empathisch. Er möchte, dass es jedem gut geht 💕

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    Max ist loyal und unglaublich verschmust. Er gibt mir das Gefühl, dass ich alles für ihn bin und wenn ich ihn nicht mindestens einmal am Tag drücke und er seinen Kopf an mich schmiegen kann, dabei die Augen schließt und zufrieden seufzt, ist das ganz schrecklich für ihn.

    Also drücke ich ihn mindestens zweimal am Tag, nur um sicher zu gehen 😉


    Beide sind aber auch sehr begeisterungsfähig und probieren gern neue Tricks oder Unternehmungen aus!

    Das Leben mit ihnen ist schön und reich! :revolving_hearts:

    Unvorstellbar, dass wir irgendwann nicht mehr zusammen sein könnten!

    GMK ist wirklich sympathisch, aber eben auch relativ oberflächlich. Wahrscheinlich damit auch ein sehr einfach zu handhabender Botschafter |)

    Es wäre aber auch sehr viel erwartet, dass man sich einen Rassekritiker für einen Rassezuchtverband holt.